Handelsbuch des Hauses Böttcher

Dies ist das Registerbuch der Geschäftlichkeiten des Handeslhauses Böttchers, auf dass diese nicht in Vergessenheit geraten und die Geschäfte in bester Ordnung geführt werden. Hinweis zur Trumländischen Zeitrechnung.

43. Ratsjahr

Aufnahme Sieghwardh Brenboe in die Freibeuterkartei.

Gemeinschaftsbeteiligung mit Eberhart Schweinzner, an der Gazette „Das Birkenblatt“.

Böttcher erhält vom Trumrat Auftrag für Logistik der Landnahme des ehemaligen Solania der Westmittellande . Auftragsbaus einer Drechselei und Schmiede für Kleinreparaturen, ein Wohnhaus für Knechte, eine Schenke „Unter den Birken“ und ein spendenfinanzierter Kirchenbau. Das Böttcherhaus erhält die Genehmigung für ein eigenes Warenlager samt Gebührenerhebungsrecht, einen drei Karren umspannenden Fuhrpark und die Errichtung eines hauseigenen Kontors in einem vom Rat finanzierten Hase-Wehrhof. Leiter der Außenstelle wird der bisherige Leiter des Kontors in Wilgau. Handelsdiener Ulrich Hammermeister. Im Neuen Land konnte das Wirtschaften mit Böttcherwechseln angestoßen werden. Der Patron schreibt eine Depesche.

Auflösung der Kleinmanufaktur und der Buchdruckerei, da von Böttcher als Kleinkram immer unbeliebt und nur verlustig. Einführung des Pacotillenhandels: Reisende Angestellte dürfen auf eigene Rechnung Plunderwaren zum Handel mitführen, um sich ein kleines Zugewerbe aufzubauen. Alle Gemischtwaren und Buchdruckereigeräte konnten so auf einen Schlag an Handelshausangestellte verkauft werden. Der Verkauf des der beiden Häuser brachte auch einen angemessenen Gewinn.

Handelsexpedition ins Kriegsgebiet Phaou soll neben Warenabsatz militärische Erfahrung der Kaufleute schaffen, um anstehende Aufgaben in unsicheren Handelsländern zu bewältigen. Darunter zwei Kaufmannslehrlinge, die sich bestens bewährten und von nun an in ferne Länder zur Lehre geschickt werden können. Der Zauberer Friedbold Borantel und Sighvardh, der Karl von Rentsgard, erweisen sich als äußerst fähige Kommandanten. Ihre Heldentaten und militärische Ehrungen auf dem Feldzug und ein neu komponiertes Böttchermarschloblied steigern Böttchers Reputation ungemein. Im Feldlager Handelskontakte zu einem Ritter aus Sackheim-Bentheimzum im  Herzogtum Bentheim im südlichen Zipfer der Mittellande geknüpft. Dieser „Schweineritter“ vertrieb alles rund ums Schwein und ist an Gewürzen aus Surabat interessiert. Allerdings ist sein Rittergut schwer zugänglich und postalisch abgeschnitten, so dass sich vor Ort kein dauerhafter Handel fixieren lässt.

Fühler nach Kislew ausgestreckt. Derzeit zu Teilen von Orks besetzt, doch die Landestruppen gewinnen zunehmend Boden zurück. Böttcher unterstützt die Befreiung mit moderaten Mitteln. Insgesamt könnte sich Kislev als lukrative Ausweitung des Handelshauses erweisen. Fußfassen wird militärische Kenntnis und Kontakte im Land benötigen.

Besuch in Neu-Seeburg bringt Klarheit über ausstehende Zahlungen der Liegenschaftseinnahmen. Unsere Grundstücke waren nicht im Grundbuch eingetragen, was nachgeholt wird. Zudem gehört uns gar kein Bordell, sondern ein Lagerhaus gleich neben unserem Hafenkontor. Die Einnahmen der letzten Jahre wurden nach Trum überführt. Als Betreiber des einzigen Hafenkontors- und lagerhauss, stehen wir in einer erfreulichen Position. Nicht zuletzt kann von nun an Neu-Seeburg als vorzügliches Handelstor zwischen Trum und der Zentralmittellande fungieren. Der beratende Honorarjustiziar Samuel Salas aus Luska vom Kontinent Mesira, erweist sich als höchst hilfreich. In einer Audienz beim König von Ahornbach zeigt sich dieser einer Mitgliedschaft in der Mittellandehanse zugeneigt. Unser Teilhaber, das Ordenshaus des Lux unter Bruder Bonifacius, tut seinen Dienst, für unser Quäntchen Handelsglück beten. Beratung durch sehr talentierten und berühmten Justiziar Samuel. Zusage, die Hanse-Satzung neu aufzusetzen, nachdem erste Prüfung gravierende Mängel aufdeckte.

In Godmorgon auf Kaufleute aus Nuremburg der Zentralmittellandehanse gestoßen. Diese berichten ein kompliziertes juristisches Verfahren, mit welchem man de facto Hansebeitrittsverbote von Landesherren umgehen kann. Muss justiziarisch geprüft werden für eine Hanseblaupause. Kontakte zu den Kaufleuten in Mitrasperas möglich.

Zu einem Fest in Melekahrt werden mehrere Handelskontakte geknüpft, u.a. mit Interessenten an einer Hansemitgliedschaft.

42. Ratsjahr [2025]

So war das Jahr: Alle verfügbaren Mittel wurden in neue Geschäfte und die Jubiläumsfeier investiert. Im Fokus stand die neue Rederei. Gespannte Hoffnung auf einen Goldregen im nächsten Jahr. Das große Fest brachte Böttcher viel Ansehen.
Gewinne: 🟧⬜⬜⬜⬜
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Handelsaktivitäten: 🟩🟩🟩⬜⬜
Gemüter: 🙃

Zehnjähriges Jubiläum gefeiert, Böttcher-Stipendium ausgeschrieben. Bescheidene Rückkehr zu Kleinmanufakturen mit Holz- und Druckwerk, Kooperation mit Klosterbibliotheken befinden sich im Bewährungsstadium.

Diplomatische Reise nach Rayon scheiterte wegen Rumpfschaden der Karawelle; Hohe Reparaturkosten; Rückschlag für Böttchers politische Ziele.

Böttcher unterzeichnete den Mittelländischen Zünfteverein und Vorvertrag mit Händler Scheinzner.

Sonnenorden und ceridische Kirche vergaben Vorschüsse für Pizraki-Erkundungen, Pfefferpfennig leitet Expedition. Die Ceridische Kirche möchte mehr über die Uraltceriden von Sankt Kerian herausfinden.  Pizrakidelegation prüfte Bergwerke ohne Erfolg; Fokus auf Forst- und Landwirtschaft. Drachensichere Fuhren eingerichtet, Audienzen bei kirchlichen und weltlichen Oberhäuptern wahrgenommen, Außenstützpunkte in Bethafen und Growod eingerichtet, Vorverträge für Mühlenbau abgeschlossen. Ignispilgerlager und Beteiligungen vor Heiligsprechung Alistairs im Aufschwung. Das Handelshaus Böttcher übernahm das Pilgerwesen für Ignis- und Sonnengläubige aus Surabad/Trum, errichtete eine Pilgerstation in Flardiga und baute Devotionalienhandel sowie interkontinentale Pilgerlogistik auf. Ein interkontinentaler Postversand wurde eingerichtet; die Kontoreröffnung in Morkan scheiterte.

Neukontakte zum stillen Teilhaber unserer Neu-Seeburg-Geschäfte, dem Ordenshaus des Lux in Neu-Seeburg, klärten zunächst  Besitzfragen nach Übertragung der ehemaligen Handelshaus Habenichts-Geschäfte vor 6 Jahren.. Später jedoch ein Rückschlag: unser Bordell und das Böttcherkontor in Neu-Seeburg setzen Gewinnauszahlungen bis zur Klärung von Unstimmigkeiten der Übertragung der Konkursmasse des Vorbesitzers auf unser Handelshaus. Ein Besuch vor Ort ist geplant.

Magische Fortbildungen erfolgen nur noch als Bildungsurlaub. Jakub Pfefferpfennig wurde Senatssekretarius der Mittelländischen Hanse.

Alte Schiffsanteile und die Karawelle „Fürchtenichts“ wurde zur Partenreederei mit 1 Karawelle, 2 Holks und 2 Koggen; zwei Sniggen bleiben Volleigentum, ergänzt durch zwei weitere Schniggen für die Küsten- und Binnenschifffahrt.

Auf der Tyra Lorena Taverne  wurden Freibeuter, Handelskontakte, Wüsten-Kulturanleitungen und Hexenasche erworben; in Surabad die Transportpartnerschaft für den Sonnenorden übernommen. Eine Parfümerie-Manufaktur in Battania und eine Scheune in Kaps ergänzt das Sortiment; Feenstaub der abgebrannten Taverne nur begrenzt nutzbar.

Die Fürchtenichts geht auf Vermessungsfahrt, die Küste eines für Trum günstig gelegenen Neulandes zu erkunden. Abhängig von den Plänen Trums bezüglich des neuen Landes, könnten sich Küstenkarten als profitabel herausstellen. Glücklicherweise werden die Kosten dieses im Moment noch unprofitablen Unterfangens Dank der Parteenrederei auf vielen Schultern aufgeteilt.

Einführung der doppelten Buchführung. Erstmals gelang eine vollständige Gesamtaufstellung aller Ein- und Ausgaben des Handelshauses.

41. Ratsjahr

So war das Jahr: Ein Jahr zahlloser Versprechungen, von denen sich keines einlöste. Zumindest blieb die Kasse stabil. Florierend ist jedoch anders.
Gewinne: 🟧🟧⬜⬜⬜
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Handelsaktivitäten: 🟧🟧⬜⬜⬜
Gemüter: 😕

Nach der Zerstörung des Ignis-Pilgerlagers in Pizraki wurde die Übernahme der Versorgungsleistungen obsolet. Böttcher erweiterte daraufhin seinen Reiseschutzverleih unter Leitung des Kundschafters Jaime Fenorn, um verstreuten Pilgern sicheres Heimgeleit zu gewähren. Gerüchte über Erzvorkommen führten zu ersten Vorbereitungen für eine Erzmine-Expedition.

Das Vertrauen in Bötcher-Wechsel wuchs, als ein Kunde einen Wechsel in Kupfer umtauschte. Die Essery Trading Company stellte ihr Versicherungsgewerbe vor; eine Kooperation und Beteiligung an einem Hübscherinnen-Gewerbe-5-Jahres-Plan wurde besprochen, wobei ein Rechtsstreit mit Einheimischen zu einem Eklat führte.

Handelssichtungen in Eschenbruch ergaben Eisen und einen Schmied, im Gegenzug musste viel Holz über unzugängliche Wege transportiert werden. Nach der Zerstörung der Alisea-Pilgerstätte schickte die Sonnenkirche die Locke der Heiligen Alisea auf Reisen; die halbe Locke ging als Honorar in Böttchers Besitz, während eine Arbeitsgruppe ihre Reproduktion für eine Locken-Manufaktur prüfte.

Eine Reiseschutz-Expedition meldete, dass Lunacrovi samt Einwohnern von dunklen Mächten ausgelöscht wurde, eine Annäherung war nicht ratsam. Das Kontor in Zaronien besteht seit fast zehn Jahren; Böttcher plant Expansion in ferne Länder und stockt Personal auf, u. a. mit Jakub Pfefferpfennig. Die ceridische Kirche bat um Übernahme ihrer Pizraki-Geschäfte inklusive Armenhaus und Mineralerschließung.

40. Ratsjahr

So war das Jahr: Wie im Jahr davor, laufen alle Investiotionen wieder in die Expansion nach Übersee.
Gewinne: 🟧🟧⬜⬜⬜
Reputation: 🟩🟩🟩⬜⬜
Handelsaktivitäten:🟧🟧⬜⬜⬜
Gemüter: 😎

In den Kaufmannslanden erfolgte der Stapellauf der ersten Böttchereigenen Karawelle, der „Fürchtenichts“ unter Kapitän Friedhelm Kieselmaier. Sie wird vorwiegend für den Überseehandel eingesetzt und bietet dafür auch Laderaum zur Vermietung an. Die Hoffnung, den Aliseaschrein in Pizraki auch für Ceriden attraktiv zu machen und dadurch den Reiseschutzverleih auszubauen, zerschlug sich jedoch: Aufgrund von Übergriffen des Ignis-Ordens auf ceridische Pilger zog die ceridische Kirche ihre Pläne in Pizraki zurück, einschließlich des dort vorgesehenen Armenhauses.

39. Ratsjahr

So war das Jahr: Dieses Jahr stand im Zeichen zur Vorbereitung auf Fernhandel.
Gewinne: 🟧🟧⬜⬜⬜
Reputation: 🟧🟧⬜⬜⬜
Handelsaktivitäten: 🟧🟧⬜⬜⬜
Gemüter: 😎

Böttchers erworbener Reiseschutzverleih profitiert von der Sichtung der Heiligen Alisea im fernen Pizraki, wohin er fortan  Sonnengläubige zu einer Alisea-Pilgerstätte begleitet. Baubeginn eines hauseigenen Schiffes.

38. Ratsjahr

So war das Jahr: Ein Jahr ohne echte Ereignisse, aber mit vielversprechenden Aussichten für die Zukunft.
Gewinne: 🟧🟧⬜⬜⬜
Reputation: 🟧🟧⬜⬜⬜
Handelsaktivitäten: 🟧⬜⬜⬜⬜
Gemüter: 🤑

Das Handelshaus Böttcher wurde von Tauron kontaktiert, um eine Niederlassung in Eschenbruch zu eröffnen. Eschenbruch produziert nun Waren wie Holz, Kohle und Feldfrüchte.

37.  Ratsjahr [2020]

So war das Jahr: Ein ruhiges Jahr mit kleinen Fortschritten.
Gewinne: 🟧🟧⬜⬜⬜
Reputation: 🟧🟧⬜⬜⬜
Handelsaktivitäten: 🟧⬜⬜⬜⬜
Gemüter: 😏

Das Handelshaus Böttcher erwarb den Kapsknechter Reiseschutzverleih und eröffnete in Wilgau ein Schaukontor für mittelländische Handelswaren. Eine Anfrage des Sonnenordens zur Beteiligung am Bau einer Sternenwarte wurde abgelehnt, um die Geschäfte in Siebenhöfen nicht zu gefährden, da Champa weiterhin in Fehde mit dem Orden steht.

36. Ratsjahr

So war das Jahr: Ein Auf und Ab führt in der Bilanz zu einem pulstreibenden Nullsummenspiel.
Gewinne: 🟧⬜⬜⬜⬜
Reputation: 🟧🟧⬜⬜⬜
Handelsaktivitäten: 🟩🟩🟩⬜⬜
Gemüter: 😵

Die Feenstaubtaverne wurde eröffnet und erwies sich als großer Erfolg: Bier und Kupfer flossen reichlich, wenngleich in entgegengesetzter Richtung. Ludwig Böttcher kaufte zuvor die Taverne im Künstlerviertel in Gergonsmund von Frau Sefa für 700 Silber und verpachtete sie an die Wirtin Anka für 12 Silber im Jahr. Die Auflagen verlangten, dass nur Waren der Hanse verkauft werden durften und Waren aus Champa aufgrund der politischen Lage besonders zu versteuern seien; zudem sollte ein Spielmann der Varius Avis Spielmannsgilde für Musik sorgen, während Barden der Kunstakademie nicht auftreten durften. Später brannte die Feenstaubtaverne durch einen Anschlag ab, woraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen die Pächterin Anka eingeleitet wurde, die ihren Auflagen nicht nachkam und sich gleichzeitig als mögliches Eheweyb anbot. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile blieb Ludwig Böttcher bis auf Weiteres ehelos. Infolge der Hungersnot in Champa stieg der Bedarf an Billigsöldnern erheblich, was dem Kappstädter Reiseschutzverleih aus dem Hause Böttcher erstmals Gewinne einbrachte. Ein weiterer Anschlag durch Siebenhöfen-sympathisierende ausländische Militärs zerstörte große Teile von Champas Kornvorräten. Ludwig Böttcher begab sich weiterhin auf Nutzbrautschau und ließ sich in den Katalog der einsamen Herzen eintragen.

35. Ratsjahr

So war das Jahr: Ein Jahr voller finanzieller Rückschläge. Das Haus stand vor dem Abgrund.
Gewinne: 🟥💀💀💀💀
Reputation: 🟧⬜⬜⬜⬜
Handelsaktivitäten: 🟧⬜⬜⬜⬜
Gemüter: 🥵

Die Insolvencia des Handelshauses Habenichts in Siebenhöfen infolge schwerer Fehlspekulationen ermöglichte Prinzipal Böttcher den äußerst günstigen Erwerb von Grundstücken und Lizenzen in Neu-Seeburg, in Ahornbach. Im Laufe des Jahres traf das Handelshaus durch ein Brandanschlag des Sonnenordens aus Champa auf Siebenhöfen, der schwere Verluste verursachte; ein Teil davon konnte durch Investitionen in Wiederaufbaugeschäfte sowie durch den Verkauf alter Anteile an Kleinmanufakturen abgefedert werden. Die anschwellende Fehde zwischen Sonnenorden und Siebenhöfen brachte jedoch derart große Unruhe in das trumländische Wirtschaften, dass sich Prinzipal Böttcher außerstande sah, die Geschäfte in Trum aus der Hand zu geben, um als Senator am ersten Hansetag persönlich zu erscheinen. Die Suche nach seinem entführten Sohn hat Böttcher aufgegeben. Jetzt muss er ans Neuemachen denken.

34. Ratsjahr

So war das Jahr: Expansion in kleinen Schritten mit persönlicher Tragödie.
Gewinne: 🟧🟧⬜⬜⬜
Reputation: 🟩🟩🟩⬜⬜
Handelsaktivitäten: 🟧⬜⬜⬜⬜
Gemüter: 😢

Inbetriebnahme einer Herberge in Siebenhöfen. Böttchers Sohn wird nach einem Kutschenüberfall entführt, bleibt trotz Kopfgeld verschwunden.

33. Ratsjahr

So war das Jahr: Der neue Handelsherr meistert alle Herausforderungen und begibt sich in die große Handelspolitik.
Gewinne: 🟧🟧⬜⬜⬜
Reputation: 🟩🟩🟩🟩⬜
Handelsaktivitäten: 🟩🟩🟩⬜⬜
Gemüter: 🤗

Ludwig wurde zum Vorsitzenden des Kontors in Battania (Regierungsamt) gewählt, nachdem zuvor ein Fernhandelskontor trumländischer Kaufleute im Fürstentum Zarorien eröffnet und die kurmarsche Kutschergilde erworben worden war.

32. Ratsjahr [2015]

So war das Jahr: In rasantem Tempo vollzieht Ludwig Böttcher der Jüngere innerhalb eines einzigen Jahres einen gewaltigen Aufstieg.
Gewinne: 🟩🟩🟩⬜⬜
Reputation: 🟩🟩🟩🟩⬜
Handelsaktivitäten: 🟩🟩🟩🟩⬜
Gemüter: 🤗

Ludwig der Ältere übergab die Geschäfte an Ludwig den Jüngeren, der den Einfachwarenhandel verließ und in den Geldwechsel zwischen Gerdongsmund und Siebenhöfen sowie in Schiffsanteile und Actien einstieg. In der Folge kam es zur Einfuhr einer Elefantendame aus Imal für die Menagerie, wofür Unterstützung bei der Dämonenbekämpfung geleistet wurde; zugleich stieg die Nachfrage nach Getreide, Obst, Gemüse und Kunsthandwerkern. Anschließend gelang Ludwig der Abschluss mehrerer Vorverträge mit den Mittellandeländern, darunter die Lieferung von Seide an die Stoffgilde von Zaronien sowie der Einkauf von Borten und Bändern. Zaronien bot zudem ein Handelskontor für trumländische Kaufleute und einen Hafenplatz an. Schließlich wurde Ludwig zum Gründungsmitglied und vom Rat ernannten Senator der Mittelländischen Hanse.

Frühere Ratsjahre

Gewinne: 🟧🟧⬜⬜⬜
Reputation: 🟧⬜⬜⬜⬜
Handelsaktivitäten: 🟧⬜⬜⬜⬜
Gemüter: 🙂

Alarich Böttcher gründete das Handelshaus in Battania. Darauf folgte der Ausbau des Kerngeschäfts mit einfachen Waren und ersten Kleinmanufakturen. Mit der Eröffnung des 1-Kupfer-Lädchens gewann das Haus an Präsenz. Abschließend übernahm Ludwig der Ältere die Geschäfte und führt das Unternehmen nun in stabilem Zustand weiter. Das Haus steht stabil und blickt zuversichtlich ins nächste Jahr.


Kartographische Sozietät

Kartographische Sozietät


Die Kartographische explorative und konservierende Sozietät für Geoskriptur und Terralogie ging im 41. Ratsjahr als Zusammenschluss vereinzelter geographischer Vereinigungen hervor, darunter die ehemalige Expeditionssozietät.

Die Sozietät ist eine Vereinigung von Kartographen, Geographen, Geologen, Navigatoren, Botanikern udn Expediteuren. Ihr Sitz ist die Hafenstadt in Horne in den Kaufmannslanden.

Aufgaben


Die Sozietät zeichnet und zertifiziert Landkarten von Trum und überprüft Importkarten aus dem Ausland. Sie kümmert sich als Zunft auch um die Ausbildung von Kartographen, Geographen, Navigatoren und  Geologen.

Die Kartographische Sozietät ist für Volkszählungen und Landvermessungen zuständig. So berechnet sie für Landesherren die Steuerpflicht anhand von Landflächen und Einwohnerzahlen.

Mitglieder sind nicht nur Kartenkundige und Geologen, denn in seiner exotischen Ausprägung werden auch Magiefeldkarten erstellt, was zu einer Zusammenarbeit mit der Thaumaturgischen Akademie führte. Die Gilde ist auch ein wichtiger Lieferant aller Bibliotheken.

Eine wichtige Einnahmequelle für das Institut sind ihre berühmten Pilgerkarten selbst zu Pilgerorten in ferne Länder. Hier gibt die Gilde regelmäßig eine Schwundquote nicht zurückkehrender Pilger bekannt. Für religiöse Karten arbeitet die Sozietät eng mit dem Institut für Heiligenforschung zusammen.

Eine detailgetreue Landkarte der Gilde führte zu einem messbaren Anstieg der Reiseangst und damit Rückgang des Kartenvorverkaufs …
.. glücklicherweise hatte die Kirche ein rettendes visuelles Konzept, welches die Reisefreudigkeit wieder anregte.

Der Erdformenstreit


Aufsehen erregte der Erdformenstreit zwischen der ehemaligen Expeditionssozietät und der Ceridischen Kirche, in dessen Folge sich die alte Expeditionssozietät aufgelöste und mit stärkerer Beteiligung der Kirche als neue Kartographische Sozietät entstand. Die Kirchenoberen befanden die Vorstellung eienr runden Erde für Grotesk und setzten sich beim Rat von trum für den Entzug der Erdformbestimmungserlaubnis ein. Daraufhin gab die Gilde nach und machte als Schuldige die Kartographin Isabella la Petuchi aus. Die Herren Kirchenoberen zeigten Verständnis für den Irrtum, immerhin war Isabella eine Frau.

Die Kartographin Isabella bestand bis zu ihrer Versetzung auf der Kugelform der Erde. Dies stand nicht im Einklang mit der Ceridischen Kirchenschrift und diese Schrift war viel eher da als die Kartographie, sogar älter als jede Landkarte.
Kirche und Gilde fanden bald eine gemeinsame Verwendung der aufmüpfigen Isabella in fernen Ländern, wo sie eine Landkarte der Dämonen- und Untotenausbreitung der gesamten Mittellande erstellen sollte. Es ist bisher nicht bekannt, wie weit sie damit fortgeschritten ist und es fragt auch niemand nach.

Keineswegs ist Kartographische Sozietät nur eine Vereinigung allein akademischer Schreibtischleut. Gerade die Kaufmannslande benötigt reichlich Karten ferner Handelsrouten. Kaufleute stellen neben der Kirche die größten Finanziers von Expeditionen dar, zu denen stets waghalsige Abenteurer gesucht werden.

Im Büro des Direktors wird eine Brieftaube in Kartenkunde geschult.

Schutzpatrone


Auf Reisen im Ausland sind Mitglieder der Sozietät mitunter den Erdelementen und Terra-assoziierten Göttern zugetan. Auch angesammelte Schutzpatrone und Schutzgötter der Reisen sind endlos.

Gilde der Bibliothekare

Gilde der Bibliothekare zu Trum


Die Gilde der Bibliothekare hat sich der Förderung des Bibliothekswesen in Trum, der Mittellande und aller Welten verschrieben. Sie wacht über Berufsstandards, bildet Bibliothekare aus und koordiniert überländische Schriftrollen- und Buchbestände.  Ihre Mitglieder sind Schriftgelehrte aus verschiedenen Bereichen: Stadtschreiber, Klostermönche, Akademiemagier.

Organisation


Der Gildenrat hat ihren Sitz in Riederbrack. Die Ausbildung zum Bibliothekar beginnt als Aspirant und dauert mindestens ein Jahr, eine Gesellenprüfung und dem Nachweis eines Gesellenstücks. Für die Ausbildung benötigt der Aspirant eine trumländischen Ausbildungsbibliothek. Später sind Aufstiegsmöglichkeiten zum Meister oder in seltenen Fällen gar zum Großmeister möglich. Jedoch ist der Meistergrad nicht gleichbedeutend mit einer leitenden Tätigkeit. Vielmehr gehen damit bestimmte Rechte einher, wie die Ausbildung von Aspiranten, die Abnahme von Prüfungen und natürlich eine höhere Reputation.

Leitende Bibliothekare tragen die Amtstitel Kustos , Oberkustos und Generalkustos.

Jeder Bibliothekar erhält einen Bibliotheksausweis, der ihm Zutritt zu allen Schriftarchiven in und außerhalb Trums zusichert. Nicht imemr wird der Ausweis vor Ort anerkannt … eigentlich fast nie … aber gültig ist er dennoch.

Das prunkvolle Gildenhaus in Riederbrack

Politische und religiöse Haltung


Die Gilde gibt sich politisch und religiös neutral. Nicht von ungefähr wählte sie das tolerante Fürstentum Werant zu ihrem Hauptsitz. Der Umgang mit verschiedenen religiösen Schriften und magischen Büchern gilt besonders im weit verbreiteten Ceridentum als etwas kompliziert. Nichtsdestotrotz pfelgt die Gilde gute Kontakte zur ceridischen Kirche und unterstützt sie bei der Bewahrung und Entschlüsselung deren umfangreichen Schriftwerks.

Ausbildungsinhalte


Bibliothekare sind keine Schriftgelehrten im herkömmlichen Sinne, d.h., sie forschen nicht in Texten, sondern ihr Handwerk ist es, den Gelehrten die nötigen Texte zugänglich zu machen. Häufig sind zerstreute Professoren im Bücherwald verloren oder alte Texte nur noch als unlesbare Fragmente oder zerbrochene Steintafeln vorhanden. Hier kommen die Bibliothekare ins Spiel.

Neben dem grundständigem Archivarshandwerk erlernen Aspiranten auch allerlei restaurative Verfahren der Alchemie, und Kryptographie. In Bibliotheken leben mitunter seltsame Wesen, so dass auch Getierskunde auf dem Lehrplan steht. Da besonders reisende Gildenmitglieder auf magische Schriften treffen werden, sind Grundkenntnisse der Magieanalyse nützlich. Diese erlernt ein Aspirant aber noch nicht. Sie sind Teil der Meisterausbildung.

Auch handwerkliches Wissen über Verfahren des Buchdrucks und der Papierherstellung stehen im Lehrplan. Ein Bibliothekar muss die Qualität von Papier, Tinte und Büchern einschätzen können.

Daneben erlernen Bibliothekare meist noch ein Nebenfach als den Bereich, welchem sie später ihre Fähigkeiten zur Wissensbeschaffung zur Verfügung stellen wollen. Die kann z.B. Religionskunde sein für die Arbeit in einer Klosterbibliothek, Kartographie oder Rechnungswesen für den Dienst in einem Handelshaus. Auch im Militärwesen können die Fähigkeiten guter Archivare gefragt sein. Mancher mag vergeblich auf einen Posten in der magischen Bibliothek der Thautmaturgischen Akademie zu Thortmanne spekulieren. Aspiranten aus gutem Hause, welche zugleich zu den Jahrgangsbesten gehören, winkt eine Anstellung in der Universität oder in einer der Privatschriftenarchive hoher Adeliger. Niedere Herkünfte finden bei vorliegender Frömmigkeit auch gerne in einem Kloster Versorgung.

Das Arbeitsleben eines Bibliothekars ist nicht zwingend an eine Bibliothek gebunden. Reisende Gildenmitglieder suchen ferne Bibliotheken auf, um dort die Bestände und Handwerksverfahren zu studieren. Manche führen ein gänzlich abenteuerliches Leben auf der Suche nach verschollenen Texttafeln. Die Gilde hat auch Interesse, mit ausländischen Vereinigungen Kontakt zu behalten und schickt geeignete Bibliothekare durchaus als Diplomaten in die Welt.

Der große Prüfungssaal – Folterstätte vieler Aspiranten.

Berufsethos


Wie jede Gilde, hät auch die der Bibliothekare Wert auf ihren guten Ruf.  Verstöße können zum Ausschluss führen.

  1. Bücher und Schriften sind kostbare Schätze. Wir wollen sie vor Schaden, Verlust oder Zerstörung bewahren.
  2. Der Inhalt von Schriften ist niemals zu verfälschen.
  3. Redliches Schriftwissen soll den Gelehrten zugänglich sein.
  4. Gewissenhaftigkeit ist Teil unserer Seele.
  5. Wir achten alle Schriftgelehrten und zollen ihnen Respekt.

Trumländische Schutzpatronen


Assoziierte Institutionen


Selbstverständlich besteht eine enge Verbindung zur Universität in der Hauptstadt Gergonsmund,. Wenngleich sie weit entfernt liegt, ist der Postverkehr reichlich.

Näher liegt da das Ceridenkloster Himmelswacht, bekanntlich Hort einer der größten Bibliotheken von Trum. Diese Arbeitet eng mit der Gilde in Ausbildungsangelegenheiten zusammen.

Die Gilde ist zudem Mitglied in der Aureliusgesellschaft, einer Vereinigung von Kirchengelehrten, welche sich speziell um die Interpretation kanonischer ceridischer Texte und die Entschlüsselung weiterer Apokryphen widmet.

Von gänzlich anderem Schlag ist die magische Bibliothek der  Thautmaturgischen Akademie zu Thortmanne, welche vor allem fernreisenden Bibliothekaren den Umgang mit gefährlichen magischen Büchern lehrt.

Weiterhin bestehen Kontakte zu diversen Alchemistenvereinigungen, aus der die Gilde ihre Ausbilder für Restaurationsarbeiten bezieht.

Einen Sitz hält die Gilde der Bibliothekare im trumländischen Institut für Heiligenforschung.

Das Dorf Pulloker

Steckbrief

Lehensherr: Der Rat der Kaufleute mit Sitz im Gergonsmund.
Lehensnehmer: Name
Lage: Das Dorf liegt im Norden des Kontors Pulloker
Militär: Büttel
Religion: Ceridentum
Wirtschaft:
  • Korn
Wichtige Orte::
Einwohnerzahl: 326

Die Karte des Dorfes
kommt noch

Infos zum Dorf
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