Schlagwort-Archive: Gergonsmund

Schreiben, Schwerter, Scherereien – Anka in der Taverne zur sprechenden Truhe

Schon länger war ich nun unterwegs, nachdem das Unglück in meiner geliebten Taverne mich aus dem schönen Gergonsmund getrieben hatte. Quasi heimatlos irrte ich umher und sammelte zumindest hier und dort neue Rezepte, immer in dem festen Glauben, dass ich noch einmal irgendwo eine neue Taverne eröffnen kann.

Ich traf in dieser hübschen Taverne am Rande eines unbekannten Weges ein. Ein bekanntes Gesicht schaute mich an, lächelte und ich erschauerte innerlich… Es war James, der Leibkoch des Ritter Kuno von Bärhegen aus Dahle bei Siebenhöfen… Dahle! Himmel, sicher war Herr Kuno auch zugegen… Dieser Tag in Dahle – und der Mord – würden mir mein Leben lang nachhängen. Ich dachte an Ekarius und wie lange wir uns schon nicht mehr gesehen hatten. Schnell ging ich zur Taverne.

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Anka baut an

Anka baut an…

Vor einiger Zeit in Gergonsmund:

Vor einem Jahr eröffnete Anka ihre kleine Taverne in Gergonsmund in dem Künstlerviertel und ist mit ihrem Leben so glücklich wie nie. Sie scheint endlich ihren Platz in der Welt gefunden zu haben. Der Feenrich scheint zufrieden, wenn er nur jeden Tag sein Stück Apfelkuchen bekommt und so kann Anka immer auf einen kleinen Vorrat Feenstaub zurückgreifen, um ihre Getränke in der Taverne zu verfeinern.

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In der Akademie der Wissenschaft in Gergongsmund

In einem kleinen Zimmer sitzt Decius über einem Foliant ,der die menschliche Anatomie zeigt. ” Was hat sich Ortwin nur dabei gedacht, uns in ein Land zu schicken, welches so vom Eynen verlassen ist. Dämonenpaktierer als Könige, Hexen, Blutrituale usw. Und dann wurde auch noch unsere Heilerin krank. Zum Glück hatte ich etwas Erfahrung in der Alchemie und konnte ein paar Heiltränke herstellen, denn sich  nur auf die “Kunst” einer Schankmaid, welche mündlich die Rezeptur einer Salbe bekommen hat, zu verlassen!?. Nein, das kann und konnte man nicht, “dachte er sich und sprach leise zu sich selber, als er wieder den Blick auf die Seiten schwenkte. So sitz er wieder in den Hörsälen und Vorlesungen, um sich in den wissenschaftlichen Heilkünsten, der Anatomie und der  Alchemie schulen zu lassen. Als er ein Stapel Papier anhob, fand er 2 Briefe – etwas vergilbt und blutig- und nahm sie in die Hand. “Ach ja. Diese muss ich ja auch noch beantworten.” Und so las er sie ich noch mal durch und begann die Antworten zu Papier zu bringen.

Anka auf Tavernensuche – Der Pachtvertrag


Der Böttcher schaute mich ungeduldig an. „Seid ihr Anka? Ich hasse Verspätungen.“ Ich lächelte ihn etwas unsicher an. Seine beiden Begleiter schüchterten mich doch ein. Zwei große, breitschultrige, grimmig dreinschauende und bewaffnete Männer. Hinter ihnen stand noch einer mit einer Holztruhe unter dem Arm. „Da bin ich! Und doch recht früh, meint Ihr nicht? Aber… Eh… Wo ist denn nun die Taverne?“ fragte ich und wir gingen los.

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Brief von Anka an Bruder Lammfromm

Mein lieber Peter!

Ich habe deine Zeilen erhalten. Dein Ordensbruder hat mich halb über den Haufen gelaufen, bevor er mir deinen Brief übergeben konnte. Doch es war schon zu spät. Just an jenem Tage habe ich einen Pachtvertrag mit dem ehrenwerten Senator Böttcher unterschrieben! Ich bin immer noch ganz fassungslos und aufgeregt. Meine eigene Taverne! In Gergonsmund! Kannst du es glauben? Das war mein Traum. Jetzt geht es los!

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