Alle Beiträge von Ann-Christin

„Unter Ihrem Glanz“ – Stellara-Spiritual-Chor

Gepriesen sei die Nacht…
Gepriesen sei ihr Licht…
Denn aus der Dunkelheit geboren
führt sie uns ins Morgenlicht…
Als der Stern vom Himmel fiel,
rief er laut in unser Herz,
ließ die Erde neu erblühen,
heilte Zweifel, heilte Schmerz.

In Karstfeld sah’n wir Zeichen,
Träume kamen jede Nacht,
und wir wussten tief im Innern:
Das war ihrer Liebe Macht!


Hörst du ihren Ruf im Wind?
Spürst du, wie dein Herz beginnt…?
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STELLARISMUS – DER FALLENDE STERN

Er fiel nicht… Er wurde gesandt.
Ein Licht zerschnitt die stille Nacht 
Über Karstfeld brannte es sacht 
Kein Donner, kein Schrei, kein Laut im Wind 
Nur ein Flüstern, das wir alle sind 
Die Erde bebte, doch nicht vor Angst 
Etwas kam, das du nie verstandst 
Kein Feuer, kein Stein, kein totes Ding
Ein Herz aus Glut, das zu uns ging 
Sie sagen, es sei nur ein Stern 
Doch warum ruft er uns von fern? 
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Taverne „Zum letzten Schlock“

Ein schauriges Geheul klingt in der Ferne, als sich die Tür zur Taverne „Zum letzten Schlock“ quälend quietschend öffnet und ein dunkel vermummter Gast eintritt. Draußen dämmert es bereits und im diesigen Licht sieht man sich knorrige Bäume im Wind hin und her schaukeln.In der Taverne knistert ein gemütliches Feuer und erleuchtet den Raum in einem schummrigen Licht. Plötzlich hört man ein schnarriges Lachen von der Theke. Agga, die Wirtin grinst den neuen Gast an. „Willst´n letzten Schlock wohl trinken, was? Pass auf, dass der das nicht wirklich ist. Die Sodenwölfe sind heute wieder unterwegs und wer weiß, was für andere Gestalten sich noch in dem Wald herumtreiben. Bleib ma lieber was hier drinne.“ Dabei deutet sie auf die anderen Gäste, die an den Tischen sitzen. Es wird gewürfelt, gekakelt, gesungen und gelacht und keiner sorgt sich darum, was in der Schwärze der Nacht vor der Tür umherkreucht.

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Ein zauberhaftes Dankeschön

Es klopft verhalten an der Tür des ehrenwerten Ratsinspektors Ulfried Wieden. Verwundert schaut er von seinem Schreibtisch auf, auf dem sich allerlei Dokumente türmen. Er hatte doch gar keinen Besuch erwartet? Er schiebt den Stuhl zurück, steht auf und geht zur Tür, um sie zu öffnen. Vor ihm steht ein junger Mann in den Farben der Botengilde. „Herr Wieden, ich habe eine Sendung für Euch.“, wispelt er und streckt dem Ratsinspektor einen Korb entgegen. Als dieser ihm den Korb abnimmt, deutet der eine Verbeugung an, greift nach dem nächsten Päckchen in seinem Beutel, dreht sich um und eilt davon. Ulfried Wieden schließt die Tür und schaut neugierig auf das, was er in den Händen hält: Ein hübscher Korb aus Weiden geflochten, gefüllt mit zwei Fläschchen und allerlei Leckereien. Von einigen davon scheint ein leichter Glitzerschein auszugehen. Ein Zettel ist dem Korb beigelegt, auf dem in halbwegs leserlicher Handschrift folgendes steht:

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