Seit einiger Zeit und derer eher kürzer, wird berichtet von Geschichten wie diese, die erzählt würden in den Tavernen.
Ein reicher Ratsherr aus Battania lag in seiner letzten Lebensstunde. Sein Vermögen mit ins Grab nehmen wollte er. Aus diesem Grunde rief er seine engsten Ratsvertrauten zu sich und überließ einem jeden 1000 Goldstücke unter der hochheiligen Bedingung, sie würden das Geld bei der Beerdigung ins Grab legen.
Als ihn der Eyne nun geholt hatte, legten die Ratsherren jeweils eine Geldtruhe mit in den Sarg.
Beim Leichenschmaus unter ehrlichen Tränen, gaben einer von ihnen jedoch zu: „Freunde, ich muss die Sünde beichten. Ich habe nur 800 Goldstücke in die Truhe gegeben. 200 habe ich für die Reparatur meiner Villa behalten.“ Darauf gestand der zweite: „Ich muss zugeben, ich behielt sogar 400 Goldstücke für die Reparatur. meiner Schiffe.“ Der dritte Ratsherr jedoch, es war der allseits bekannte Ludwig Böttcher zeigte sich erschüttert: „Wie konntet Ihr nur? Beim Eynen und allen Heiligen, habe ich selbstverständlich die volle Summe als Geldwechsel in das Grab gelegt!“
Mehr Schlecht als Recht verbreiteten sich bislang die Geldwechsel des Handelsherren Böttcher. Nunmehr sollte man glauben, könnte sich das Blatt wenden.