Religion – Liedgut der Sonnenkrieger

Texte und Melodien der Glumser Liederfibel

Immer wieder geht die Sonne auf

Wenn ein Traum, irgendein Traum sich nicht erfüllt
Wenn die Liebe zu Ende geht
Wenn selbst die Hoffnung nicht mehr besteht
Nur Einsamkeit
Wenn ein Blatt, irgendein Blatt vom Baume fällt
Weil der Herbstwind es so bestimmt
Wenn das Schicksal uns etwas nimmt
Vertraue der Zeit
Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf
Und wieder bringt ein Tag für uns ein Licht
Ja, immer, immer wieder geht die Sonne auf
Denn Dunkelheit für immer gibt es nicht
Die gibt es nicht, die gibt es nicht
Hör‘ ich ein Lied, irgendein Lied, das wir gekannt
Denk‘ ich noch immer, wie schön es war
Wir waren glücklich, wird mir dann klar
Denn du warst hier
Und wenn dir irgendein Mensch von mir erzählt
Ich hätt‘ vergessen, dann denk‘ daran
Ich glaub an Morgen, denn irgendwann stehst du vor mir
Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf
Und wieder bringt ein Tag für uns ein Licht
Ja, immer, immer wieder geht die Sonne auf
Denn Dunkelheit für immer gibt es nicht
Die gibt es nicht, die gibt es nicht

Die güldene Sonne

Die güldene Sonne
bringt Freude und Wonne,
die Finsternis weicht.
Der Morgen sich zeiget,
die Röte aufsteiget,
die Finsternis weicht.

Nun sollen wir loben
die Höchste dort oben,
dass sie uns die Nacht hat wollen behüten
vor Schrecken und Wüten
der höllischen Macht.

Kommt lasset uns singen,
die Stimme erklingen
zu danken dem Lichte.
Ei, bittet und flehet,
dass er uns beistehet
und die Feinde vernichtet!

In meinem Studieren
wird sie mich wohl führen
und bleiben bei mir.
Wird schärfen die Sinnen
zu neuem Beginnen
und öffnen die Tür


Nehmt Abschied Brüder

(Gitarrenspiel)

Nehmt Abschied, Brüder,
ungewiß ist alle Wiederkehr,
die Zukunft in Finsternis
und macht das Herz uns schwer.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir dulden uns’ren Sunnenbrand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!

Es ist in jedem Anbeginn
das Ende nicht mehr weit,
wir kommen her und gehen hin,
und mit uns geht die Zeit.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir dulden uns’ren Sunnenbrand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!

Nehmt Abschied, Brüder, schließt den Kreis!
Das Leben ist ein Spiel;
und wer es recht zu spielen weiß,
gelangt ans große Ziel.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir dulden uns’ren Sunnenbrand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!


Hab Sonne im Herzen

Hab Sonne im Herzen,
ob’s stürmt oder schneit,
ob der Himmel voll Wolken,
die Erde voll Streit …
hab Sonne im Herzen,
dann komme was mag:
das leuchtet voll Licht dir
den dunkelsten Tag!

Hab ein Lied auf den Lippen
mit fröhlichem Klang,
und macht auch des Alltags
Gedränge dich bang …
hab ein Lied auf den Lippen,
dann komme was mag:
das hilft dir verwinden
den einsamsten Tag!

Hab ein Wort auch für andre
in Sorg und in Pein
und sag, was dich selber
so frohgemut lässt sein:
Hab ein Lied auf den Lippen,
verlier nie den Mut,
hab Sonne im Herzen,
und alles wird gut!


Lass die liebe Sonne ein

(Text)


Seht wie die Sonne sinkhet

Seht, wie die Sonne dort sinket
hinter dem nächtlichen Wald
Glöckchen zur Ruhe uns winket
hört nur, wie lieblich es schallt

Trauliches Glöcklein
du läutest so schön!
Trauliches Glöcklein
du läutest so schön!
Läute, mein Glöckchen, nur zu
läute zur süßen Ruh

Hört ihr das Blöken der Lämmer
Kühlende Lüfte schon weh’n
Sehet, es fängt an zu dämmern
Lasset zur Hütte uns geh’n!
Trauliches Glöcklein…

Hört ihr das Blöken der Herde
Seht wie die Lüfte schon weh’n
Dämm´rung umschleiert die Erde
lasset zur Hütte uns gehn
Trauliches Glöcklein…

Dörfchen, o, sei uns willkommen
Heut´ ist die Arbeit vollbracht
bald, von Sternen umschwommen
nahet die feiernde Nacht
(freundlich sind wir aufgenommen
seht, wie der Abendstern lacht)
Trauliches Glöcklein…


Das Sonnenlied

Eine Hexe, die brennt lichter

Eine Hexe die brennt lichter
eine Hexe die brennt loh
Ob mit Fackeln Holzgeknister
oder brennend Zunder Stroh.

Hollahi hollaho
Hollahia hia hia
Holla ho.

Abends geht die Sonne unter
doch uns stört das wirklich nicht
denn wir greifen nach dem Zunder
machen mit der Hexe Licht.
Hollahi hollaho

Hat vergiftet Brunn‘ und Pflanzen
dafür muss die Hexe brennen
Lasst uns alle fröhlich tanzen.
und im Kreise um sie rennen.
Hollahi hollaho

Damit die Kinder etwas lernen
Auch wenn sie dabei mal weinen
werft brennende Laternen
lasst die Hexe heller scheinen.
Hollahi hollaho …

Schluss mit allem Lammentieren
Mit Holz wird heut nicht gegeizt.
Unsere Hexe soll nicht frieren.
Heute wird ihr eingeheizt.
Hol-la-hi hol-la-ho …

Und ist die Hexe nur noch Asche
und Gerechtigkeit erreicht
Spendet jeder in die Tasche
die der Mönch nun herumreicht.
Hol-la-hi hol-la-ho …

Ist die Hex verbrannt dann Morgen
Und es endet ihr Gewimmer
Macht euch bitte keine Sorgen
Eine neue find‘ sich immer
Hol-la-hi hol-la-ho …

Religion – Die Heilige Rita Risus

Die Heilige Rita Risus ist das Lächeln der Sonne.

Einst, bevor die Menschen viele wurden, da ward die Sonne zornig und brannte aus reiner Wut ob der von ihr selbst geschaffenen Ödnis und das Leben der Menschen blieb kummervoll und traurig, denn ihre verbrannten Felder gaben nur selten Nahrung. In dieser Zeit lebte ein Mädchen Namens Rita Risus. Obgleich wunderschön von Antlitz, so zeigte sie seltsame Züge. So seltsam und verstörend, dass jeder im Dorf sie mied. Grausliche, nicht zu deutende Zuckungen. Ihre Eltern schämten sich für ihre Tochter und verschlossen sie im Haus. Doch mehr noch als Scham, ängstigten sie sich, würde ihr Kind ins Licht treten, so könne selbst die Sonne diese Entgleisungen nicht ertragen.

Es trug sich in einer Zeit großer Dürre zu, dass vor lauter vor die Mutter im Kummer eines Tages versehentlich die Haustür offen ließ. Seit vielen Sommern trat Rita Risus so ins Freie. Und als das Mädchen ihre Augen zur blendenden Sonne richtete, da erschrak das Licht der Welt und schickte Feuerstrahlen herab und während der Leib Rita Risus zu Asche zerfiel und ihr inneres Lebenslicht wieder zurück zur Sonne stieg, da verblieben ihre entfesselten Züge selbst in diesem Lebenslicht erhalten. Ritas Lebenslicht legte sich vor das große Himmelsfeuer, so dass nun auch das Antlitz der Sonne entglitt und siehe da, das erste Lächeln der Welt war geboren.

Seither lächelt die Sonne und hörte auf, die Ernten der Menschen immerdar zu verdorren. Seither lächeln auch die Menschen.

Auf Tavernensuche in Gergonsmund (24.01.2019- ENDE)

Mitspieler:

Anka aus Siebenstein (Ann-Christin)

Senator Ludwig Böttcher (Peter)

Stadtbevölkerung (Anja)

Schmuttelkarsten (Rene2)

 

Vorgeschichte:

Anka möchte gerne auf Trum eine ganz besondere Taverne eröffnen. Lieferanten, Partner und eine ganz besondere Zutat hat sie dafür schon erlangt. Nun fehlen nur noch die passenden Räumlichkeiten. In einem Aushang hat sie überall auf Trum nach einem Haus gefragt. Senator Ludwig Böttcher, seines Zeichens ein bekannter Kaufmann hat auf ihr Ersuchen geantwortet. Sie würde gern in Gergonsmund eine Taverne eröffnen, da sie unglaublich gern in dieser bunten und lauten Stadt ist. Und so verabreden sich die beiden, in der Hauptstadt der Kaufmannslanden gemeinsam nach geeigneten Räumen zu suchen.  

 

Heute:

Das Schiff hatte erst vor wenigen Augenblicken im Hafen Gergonsmund angelegt und Anka sich von ihren Freunden verabschiedet, die es zu anderen Orten auf Trum trieb. Nun steht sie auf einem Steg im Hafen und atmet die salzige Luft dieser großen Hafenstadt ein. Drei Schiffe lagen derzeit zu Anker, Zwei andere konnte man fern am Horizont auf den Wellen sehen. Möwen kreisen über den kleinen Schifferbooten, die am Ufer liegen und darauf warten, dass Fischer sie für einen guten Fang zu einem Ritt auf den Wellen vom Land ziehen.

Die Sonne ging gerade erst auf – der Himmel noch grau und wolkenverhangen müde – verspricht einen kalten Wintertag. Anka umschlingt ihren Körper mit ihren Armen und schaut noch einmal versonnen aufs Meer. Was verspricht ihr dieser Tag? Würde sie den Senator Böttcher schnell finden? Wie war er so? In seinen Schreiben schien er recht zugänglich zu sein. Und würden sie wohl passende Räumlichkeiten für ihre Taverne finden? Diese Gedanken lassen sie noch einmal tief Luft holen und lächeln.

Dann dreht sie sich um und geht mit großen Schritten auf die Stadt zu, die gerade erst erwacht.  

Gergonsmund ist eine wahrhaft große und farbenfrohe Stadt. Einst war sie der Herrschersitz der Königsfamilie auf Trum – die hochherrschaftliche Festung ziert noch immer das Stadtwappen auf grünem Grund – und dieses edle Gemüt hatten die Straßen und Bewohner bei weitem noch nicht eingebüßt.

Als Anka die breiten Straßen der Stadt beschreitet, fällt ihr einmal mehr auf, wie sehr die Lebensfreude aus jedem einzelnen Stein sickert.

Heute ist Markttag. Gergonsmund hat mehrere Marktplätze. Anka betritt den ersten, ganz nah am Hafen, wo um diese Zeit bereits die ersten Fischer und fremde Händler ihre Waren auf ihren Ständen bereitlegen, um sie bald Feil zu bieten. Die ersten Menschen treten aus den Häusern. Noch sind es vermehrt Dienstboten und einfache Leute, die den Tag mit ihrer Arbeit begrüßen. Es werden Eimer mit Wasser getragen, Wäsche gewaschen, die ersten Einkäufe getätigt. Anka atmet tief ein. Der Morgennebel hat sich mittlerweile aus den Gassen verzogen und es duftet nach geräuchertem Fisch und frischen Backwaren.

Da sieht sie einen jungen Burschen an einer Häuserecke stehen und gähnen. Sie tritt auf ihn zu.

„Zum Gruße, junger Mann“, sagt sie freundlich. „Magst du dir ein Kupfer verdienen?“ „Klar! Was darf ich’n für Mistr’ss tun?“ „Kennst du den ehrenwerten Senator Böttcher?“ „Klar. Wer kennt’n nicht?“ „Und weißt du, wo er zu finden ist?“ „Hmm… soweit ich weiß wohnt er im ‚Feisten Eber‘ wenn er inn‘  Stadt weilt. Für’n weit’res Kupper führ ich Mistr’ss hin.“ sagt er und schielt zu ihrem Beutel hin. „Ich bin zu früh dran. Aber du bekommst ein zweites Kupferstück, wenn du zu ihm eilst und ihm berichtest, dass ich angekommen bin. Sag ihm, ich warte bei der ‚Kirche des Einen‘ in der Nähe der Schöngeistakademie im Westen der Stadt auf eine Nachricht. Wirst du das für mich tun?“ spricht Anka und drückt ihm zwei Kupferstücke in die offene Hand. Der Bursche grinst sie an, nickt und verschwindet über den Markt zwischen den Leuten.

Sie tritt in den Laden eines Bäckers, wo sie gern ihr Frühstück kauft, wenn sie in Gergonsmund mal wieder einen Morgenspaziergang am Hafen gemacht hat.

Guten Morgen! schallt es ihr übertrieben fröhlich entgegen, die Bäckersfrau richtet im kleinen Laden alles, wie sie meint  hübsch her, während aus der Backstube hinter ihr eifriges Schaffen und Rumoren zu hören ist. Dann blickt die sehr runde Frau auf, mit der professionellen Höflichkeit eines Verkäufers gegenüber dem Kunden. Doch dieser Blick weicht echter Freundlichkeit als sie die Schankmaid erkennt „Anka! Liebes Kind, was kann ich heute für dich tun?“

„Ein wahrhaft guter Morgen, wenn das Frühstück hier in eurem Laden beginnt!“ lacht Anka die Bäckersfrau an. „Mhhhh, und wie Eure Wecken duften! Habt Ihr welche mit Rosinen? Davon würde ich gern eine kaufen“, sagt sie und kramt schon in ihrem Beutel. Denn die Bäckersfrau war die beste Zuckerbäckerin des ganzen Stadtviertels. „Und sagt doch, meine Liebe, kennt ihr wohl den ehrenwerten Senator Böttcher?“

Das freundliche Lächeln bleibt auf dem Gesicht der Bäckersfrau als sie Anka die größte Wecke mit Rosinen heraussucht und auch eine zweite in ein sauberes Tüchlein einschlägt und sie der Schankmaid gibt.
„Den Böttcher? den kenn‘ ich wohl! Nicht persönlich, unsereins bekommt den feinen Herrn selten zu Gesicht aber seine Dienerschaft geht natürlich auf dem Markt einkaufen. Glaubt man nur die Hälfte von dem, was sich erzählt wird, ist er entweder ein Wohltäter des Eynen oder ein Halsabschneider der schlimmsten Art.“ die Bäckerin zuckt die Schultern „Es kommt wohl drauf an, wem man glaubt.“ Sie lächelt verschmitzt, als sie die Bezahlung für eine Wecke nimmt. „Oh ich hab hier etwas Anka, magst du das probieren?“ dabei holt sie aus eine der Kisten unter dem Stand etwas rosarotes heraus. Es sieht aus wie ein kleiner Kuchen, nicht mehr als eine Wecke, ist aber wie gesagt rosarot und duftet nach Rosen.

 

Ludwig sitzt wie jeden Tag in der Taverne und genießt das reichhaltige Frühstück  und lässt sich von seinem Hauptverwalter die neuesten Zahlen und Schriften vorlesen. „Das hört sich ja alles schön und gut an, aber was machen die Geschäfte in Übersee. Dazu hätte ich gerne ein paar Zahlen. Und schaut schon mal im Hafen nach, ob diese Anka inzwischen angekommen ist. Ich hasse Verspätungen. Die kosten Geld.“ Neben ihm auf dem Tisch hat er 2 gut gefüllte Geldbeutel liegen, aus der er ein paar Silber holt, als ein Mann an seinen Tisch tritt.“ Entschuldigen Sie Herr Böttcher. Ich bin Jan Peerson und habe jetzt ein Gespräch mit ihnen. Darf ich mich setzten?„, sprach ihn ein Mann an. „Ah. Herr Peerson. ich habe schon auf Sie gewartet. Sie möchten sich etwas Kapital von mir leihen, um ihre Geschäfte – die etwas schleppend laufen – wieder anzukurbeln, nicht wahr!“ Dabei spielt er mit den Silberstücken in seiner Hand. „Ja das stimmt. Das letzte Jahr lief nicht ganz so gut,“ stammelte der Mann leicht nervös. „Keine Sorge. Ich bin doch froh, wenn jeder ehrbare Bürger einer anständigen Arbeit nachgeht. Man sagte mir, dass ihr 15 Silber benötigt. „Ja, das stimmt.“ Gut gut. Dann geht zu meinem Verwalter. Dieser wird mit euch den Leihvertrag aufsetzten und alles weitere besprechen.“

 

Anka kaut nach einem herzhaften Biss in die wunderbar duftende Wecke, als ihr die Bäckerin das kleine Küchlein zeigt. Sie schluckt und lacht sie an. „Oh, habt ihr wieder etwas wunderbares gezaubert? Sehr gerne probiere ich davon, Naschkatze die ich doch bin. Unterwegs habe ich zumeist ja nur das olle Zahnbruchbrot. Ich liebe die Ausflüge in Euren Laden!“ schwärmt sie und probiert vorsichtig das süße Gebäck. Es schmeckt zartduftend blumig, zerschmilzt förmlich auf der Zunge und hinterlässt bei ihr ein großartiges Gefühl guter Laune. „Mhhhhhh! Eine wahre Zauberwecke! Sowas brauche ich in meiner neuen Taverne! Habe ich Euch das schon erzählt? Ich treffe mich nämlich heute mit dem Herrn Böttcher. Wollen wir mal hoffen, dass er mir zugeneigt ist und nicht der Halsabschneider, von dem andere gehört haben… und wir schauen nach Räumlichkeiten für meine eigene Taverne! Hier in Gergonsmund! Oh, meint ihr, ihr könnt dann solches Gebäck auch an mich liefern? Ich bin sicher es gibt Leute, die dafür sehr weit reisen würden.“

Draußen klingt die Kirchenglocke zweimal. „Oh nein, ich muss mich sputen! Nicht, dass ich nachher noch zu spät komme und der Senator auf mich warten muss. Und ich wollte auch noch in der Akademie vorbeischauen. Ohje. Da haben wir uns wohl etwas verquatscht.“ Sie steckt die Wecken in einen ihrer Beutel, drückt der Bäckerin lachend die Hand. „Habt Dank für den traumhaften Kuchen! Ich komme wieder!“ ruft sie noch, während sie ihr noch einmal strahlend zulächelt und dann aus dem Laden huscht.

Auf dem Markt ist das Treiben schon bunter geworden. neben den Dienstleuten sind nun auch schon die ein oder anderen Kaufleute oder Künstler zu sehen. Bettler drücken sich zwischen den Häusern hinaus auf den Markt, auf der Suche nach wohlmeinenden Leuten. In einer Ecke stellt eine Gruppe Schausteller eine kleine Bühne auf.

Anka lächelt in sich hinein, mit einem Geschmack von Rosen auf der Zunge. Was für ein wunderbarer Tag. Sie marschiert mit großen Schritten über den Markt durch mehrere Gassen in Richtung der Schöngeistakademie.


Bei Böttchers klopft der junge Bursche an. Einer der Bediensteten, der nichts anders zu tun hat, als Bettler abzuwimmeln, öffnet unfreundlich „WAS!?!“ Aber der Junge Bote lässt sich nicht einschüchtern „Die Mistress hat gsagt ich krieg ein Kupper wenn ich dem Böttcher sag sie ist hier und wartet bei der Kirche des Eyne auf’n. Da wo die spinnerten sin“ Anka hat vergessen dem Jungen ihren Namen zu sagen „sie hat gesagt, er wartet, un‘ sie is‘ zu früh. Wo is mein Kupper?“ Er hält die Hand auf, die andere kratzt sich irgendwo.

Was für ein Kupfer?“, fragt die Dame ungläubig. „Kannst den Knüppel oder den Knust bekommen„. Schreck macht sich im Gesicht des Jungen breit und er läuft in die aufkommende Menge. „Rooooobert,“schreit die Frau. „Lauf zum Herrn und sag ihm, dass seine Besucherin  bei der Kirche auf ihn weartet.“ Ein schlaksiger Bursche geht los. Ein paar Augenblicke später taucht Robert bei Ludwig auf und sagt es ihm. „So, so„, sagt er. „Na dann, wollen wir mal los. Robert nimm die Säcke und komm mit. Peter und Paul?“ Zwei bullig wirkende Schläger kommen näher. „Auch ihr kommt mit„, sagt er. Ein stummes Nicken kommt von den Beiden. Und so verlassen die Vier die Herberge.

Der Junge läuft erst einmal davon, fluchend und schimpfend, aus sicherer Entfernung ruft er noch etwas unflätiges, sieht sich um und als keiner guckt, hebt er einen Pferdeapfel auf und wirft ihn an Böttchers Haus, wo er klatschend an die Wand kracht, bevor er sich trollt, zur Kirche wo die Spinnerten leben. Er will versuchen von der netten noch etwas kupper zu kriegen.

Anka geht fliegenden Schrittes an der Schöngeistakademie vorbei. Recht oft schon ist sie hier gewesen. Seit ihr Onkel, der Vorsteher der Akademie gestorben war sogar noch öfter. Ein recht guter Kontakt zum Majestro hatte sich entwickelt und sie genießt die Gesellschaft der herrlich skurrilen Gestalten, die hier durch die Gänge wandeln. Doch heute grüßt sie nur im Vorbeischnellen den bunten Adalbert, der mit entrücktem Blick und einer Laute in der Hand im Vorgarten steht. Auch Almudis, die gerade ihre Staffelei aufstellt, um den herrlichen Morgen mit ihren Farben auf einer Leinwand einzufangen lächelt sie nur kurz an.

„Wenn Herr Böttcher noch nicht da ist,“ murmelt Anka bei sich, „Dann kann ich noch schnell einmal in die Kirche des Eynen.“

Die Kirche ist nur wenige Häuser weiter und Anka weiß, dass sich hier irgendwo auch die Taverne befinden muss, die sie mit Herrn Böttcher besichtigen will. Deshalb findet sie diesen Treffpunkt ehrlich gut. Doch von Herrn Böttcher ist noch nichts zu sehen und Anka hofft, dass der Junge ihn gefunden und ihre Nachricht überbracht hat. Dann betritt sie mit schnellem Schritt die Kirche durch das große Tor.

Das Gebäude ist groß und kalt, von mächtigen Steinen erbaut. Die Fenster sind hoch und mit buntem Glas verziert. Wenige Bänke stehen an den Seiten und bis auf den großen Altar ganz hinten ist der Raum völlig leer. Eine Frau kniet vorn vor dem Altar im Gebet. In einer anderen Ecke steht jemand, völlig in sich gekehrt. Auf einer Bank schläft ein Bettler, den noch niemand entdeckt hat.

Sie geht an eine Seite des großen Saals, wo sich einige Kerzen befinden. In eine schmale Dose wirft sie ein Kupferstück, das laut scheppernd auf andere fällt. Dann nimmt sie eine Kerze, zündet sie an und stellt sie zu den wenigen anderen, die schon halb abgebrannt sind. „Dieses Licht möge leuchten für meine Freunde, die in Siebenhöfen weilen. Auf dass sie unverletzt und ohne Schaden diesen furchtbaren Anschlag überdauert haben.“ Sie nimmt sich noch einen Augenblick, um an Henna, Elder, Herrn Ekarius, Bruder Decius, ja sogar den Baron zu denken. Und an all die anderen Menschen, die sie in der großen Stadt kennt.

Schließlich wendet sie sich um und verlässt die Kirche, hinaus in den warmen Sonnenschein dieses Wintertages. Vor dem Tor nimmt sie sich ihre zweite Wecke aus der Tasche, beisst hinein und schaut sie sich um, ob Herr Böttcher mittlerweile eingetroffen ist.

Die Frau in der Kirche lässt sich ebenso wenig stören, wie der Bettler, der im Fuselrausch vor sich hinschnarcht.
Als Anka wieder auf die Straße tritt, wird sie Zeuge eines ebenso unerfreulichen, wie fruchtlosen Versuch eines der „Spinnerten“ seine Poesie vorzutragen und damit das Umfeld zu beeindrucken:
„Der Weg!“
Steinig war er, der Weg!
Mühsam war er, der Weg!
Doch ich nahm ihn auf, den Weg!
Ich kämpfte mit ihm, dem Weg!
Er trug mich hierhin, der Weg!
Er führte mich zu euch, der Weg!“

Aus der Menge fliegt ein fauler Kohl.
„Und hier trifft dich ein Pferdekuss!“ Ruft eine Stimme unter Gelächter, als ein Pferdeapfel fliegt.

Der Straßenpoet duckt sich geschickt, anscheinend fliegt nicht zum ersten Mal etwas in seine Richtung. Unbeirrt fährt er fort:
„Besser wurde er, der Weg!
Dreck wandelt sich zu Stein auf dem Weg!
Sandalen machen Schlapp Schlapp auf dem Weg!
Tragen mich auf dem Weg!
Hin zu dieser Pforte, 
Dort endet er, der WEG!“

Das letzte Wort muss er fast gegen die Menge schreien, die sich unter Buhrufen und abfälligen Bemerkungen verteilt.

 

„Also ich mag es. Es hat irgendwie etwas vom Majestro!“ schmunzelt Anka und lächelt dem Straßenpoeten zu, während dieser einem weiteren fliegenden Salatkopf ausweicht. Dann lässt sie sich auf den Stufen der Kirche nieder und krümelt gutgelaunt vor sich hin.

 

Schon aus einiger Entfernung konnte man das Johlen und die Rufe der Leute vernehmen, das aus Richtung der Kirche kommt. Und so biegen die vier um die Ecke und die Kirche erscheint in ihrem Blickfeld. Peter vorweg, Robert und der Senator dahinter und Paul am Ende. So bahnen sie sich den Weg durch die Menge. Ein paar Mal muss Peter etwas ruppiger den Weg frei machen, aber so stehen sie nun vor der Kirche und schauen sich um. Da Ludwig die Anka nicht persönlich kennt, und deswegen auch nicht weiß, wie sie aussieht, fragte er sich um. Er geht auf eine junge Dame zu und fragt:“ Seid ihr Anka, die eine Taverne hier eröffnen möchte?“ „Ich? Nein, tut mir leid,“ erwidert sie . Dann eine Andere. Auch hier wieder nicht.

 

Anka sieht die kleine Prozession mit dem grimmig dreinschauenden Peter vorne und dem reich-aussehenden Händler in der Mitte näher kommen. „Ob das der Senator ist?“ Sie stopft sich schnell den Rest der Wecke in den Mund, steht auf und klopft sich die Krümel von ihrer Schürze. Dann winkt sie wild und ruft „Herr Böööööttcher?! Ich bin hier!“, macht einen Sprung die letzte Stufe hinunter und eilt den Männern erwartungsvoll strahlend entgegen.

 

Ein abgewetzter Mann in flickender dunkelroter Mönchskutte nähert sich der Gruppe. Er stellt sich als Laienbruder Schmuddelkarsten des Sonnenordens zu Champa vor und erfragt die Person Anka, für die er einen Brief habe. 

„Liebe Anka,

wie mir zugetragen, müsstest du dich gerade auf Suche nach einer Häuslichkeit für deine Taverne befinden. Ich möchte in diesem Schreiben noch einmal darauf verweisen, dass mir der Osten ein lukrativerer Ort scheint. Theotmalli steht eine glänzende Zukunft bevor, wo viel Bau und Handel betrieben sein wird. Deine Taverne wäre ein Durchgangsplatz für Siedler, Händler und Reisende aller Art und alle, welche am Fortgang des Gebietes Interesse haben, dürften sich auch als Investoren großzügig erweisen. Letztlich entscheidest du und du wirst es schon richtig tun. Nur solltest du diese Information mit erwägen. 

Es grüßt dich Lieb

Dein Peter, der lammfromme Zorn der Sonne“

Anka rauscht fast in den Mönch hinein, der ihren Weg zu Herrn Böttcher kreuzt. „Huch, Oh, Verzeihung! Ich habe Euch nicht gesehen. Ich wollte gerade zu … “ faselt sie und zeigt auf die Gruppe mit dem Händler, wenige Schritte entfernt. „Anka? Ja, das bin ich.“ Etwas durcheinander lächelt sie den Mönch an und nimmt den Brief an sich, bricht das Siegel und überfliegt die Zeilen, die in einer bekannten Handschrift notiert worden sind. Sie schmunzelt. Von Peter hatte sie lange nichts gehört. Lächelnd steckt sie den Brief ein. „Seid ihr ein Ordensbruder von Peter? Wie geht es ihm?“ fragt sie und sieht aus den Augenwinkeln die vier Männer näher treten. „Oh, verzeiht.“ sagt sie und tippt dem Mönch auf den Arm. „Ich bin verabredet, um Räumlichkeiten für eine eigene Taverne zu finden.“ Stolz stellt sie sich gerade hin. „Vielleicht mögt Ihr in der Akademie auf mich warten und wir sprechen später miteinander? Zu gern würde ich von Peter hören! Lasst Euch etwas zu essen geben. Sagt dem Majestro, ihr kommt von mir. Oder wollt ihr uns vielleicht begleiten?“

 

E N D E

 

weiter gehts… am 09.02.2019 – die Besichtigung wird real ausgespielt :)

Die trumländische Zeitrechnung

Hier findet sich eine IT Zeitttafel in der Jeder seinen Charaktergeburtstag, Ereignisse oder sonstige wichtige Vorkomnisse verewigen kann.
Die Vergangenheit steht dabei immer weiter unten.


Das 43. Ratsjahr (RJ) (OT= 2026)

Handelshaus Morion vergrößert die Familie.
Hochzeitsfeier von Aga und Wisteria.
Handelshaus Böttcher expandiert in Drei Birken.
Ceriden streiten mit dem Sonnenorden wegen dem neuen Land.
Abenteurer aus Trum gründen das Dorf 3 Birken.
Der Wirt Jockel wird durch einen Trick gerettet.
Aufruf zur Landnahmeexpedition in den Tavernen.
Der Aberglaube an Steinmännchen verbreitet sich.
Die Stellariten singen ein neues Lied.
Ein Wehrhof für die Hanse soll nahe Wilgau gebaut werden.
Der Rat beschließt die Landnahme auf dem Festland.
Handelshaus Graubart beginnt erste Fahrten.
Nordleute verkaufen Menschen an die Akademie.
Der Obststreit entbrennt in Wilgau.
Eine neue Handelswahre: die Zaubertür.
Die Taverne zum grünen Kristall öffnet die Tore.
Eine wunderbare Vermehrung heiliger Knochen.

Das 42. Ratsjahr (RJ) (OT= 2025)
Herr Böttcher ist Senator der Mittelländischen Hanse geworden.
Im Sonnenorden wurde über Pilgerstätten gesprochen
Aga und Wisteria haben geheiratet!
Der Letzte Schlock war voll Besucht.
Der „Funkenfreier Feeferstreuer“ an der Akademie eröffnet
Herr Jakub schreibt Briefe.
Der Mittelländische Zünfteverein macht von sich reden.
Eine Kogge des Herrn Böttcher sinkt im Hafen.
Kobold und Bier. Eine Neue Taverne in Trum.
Handelshaus Böttcher feiert ein Jubiläum.
Herr Böttcher ruft das Stipendium aus.
Das 2. Colloquium an der Akademie zu Thortmanne
Ein Artefakt verschwindet auf dem Weg zur Akademie
Ein Mordfall in Furtenau
Die Taverne zum letzten Schlock macht von sich reden
Anka und Fidolin treffen ein Wollnashorn
Das 1. Colloquium an der Akademie zu Thortmanne
Handelshaus Böttcher will den Profit vergrößern

Das 41. Ratsjahr (RJ) (OT= 2024)

In Eschenbruch trifft neue Wahre ein.
Die Taverne Zur sprechenden Truhe macht von sich reden
Briefe von Anka an Kuno
Die Händlerkarawane erreicht Eschenbruch und eröffnet einen Handelsposten
In Gegonsmund beginnen die Kinder des Kobolds Versicherungen zu verkaufen.
Herr Tauron schreibt ans Mondkloster
Der Erdformenstreit in der Kirche wird vorerst beigelegt
Ritter Kuno lädt zum Sommerfest nach Dahle
Die Region Neonis taut auf. Dafür gefriert die Baronie Rosengarten.
Fürchtegott Hofer läuft eine beachtliche Strecke
Die Geschichte der bunten Eier im Gras
Die Invasion der Puschelmufflinge verbreitet Sorgen in Teilen Werants.
Herr Tauron von Eschenbruch unterbreitet ein Handelsangebot an den Herrn von Bärhegen.
Die Taverne zum Letzten Schlock an der Grenze Wiedens zu Soodemund macht von sich reden.

Das 40. Ratsjahr (RJ) (OT= 2023)
Das Institut für Heiligenforschung entlarft Landein Landaus gefälschte Heilige.
In Thortmanne in Hardemundt kam es dies Jahr zu einer außerordentlich guten Kürbisernte.
In den Kaufmannslanden wurde eine neue Karavelle des Handelshauses Böttcher mit Namen „Fürchtenichts“ vom Stapel gelassen.
Eine Ceridische Pilgerfahrt des Bruders Fürchtegott Hofer kam recht verstört zurück.
Die Taverne zum Letzten Schlock an der Grenze Wiedens zu Soodemund macht von sich reden.
Ehrung des Malers Albrecht Dürrstrich in der Akademie der Schönen Künste zu Gergonsmund.
Die diebische ehemalige Jarlin von Westflachgrund in Hardemund, Karinja Sturmfels und Ihr treuer Scherge Ask werden in Gergonsmund am Hafen gesehen.
Bruder Fürchtegott Hofer vom Orden der Heiligen Clara zu Trum  besucht ein Fremdes Sumpfland.
Zwei Soodenwölfe überfallen das Dorf Eschenbruch und werden von den Einwohnern zurückgeschlagen.
Der Ritter von Bärhegen lud zum Sommerfest nach Dahle und der Ruf wurde von zahlreich Volk gehörd.
Die trumländischen Dichterfestspiele wurden angekündigt.
Die dritte Expedition in die Zwielande unter dem Ritter Kuno von Bärhegen wurde durchgeführt. Die Reise endete im Schlamm.
In Westflachgrund (südliches Hardemunt) übergibt die Jarlin Karinija Sturmfels einen neu aufgebauten Wehrturm der Burgruine Starkenfels an die Bewohner Westflachgrundes und macht sich anschließend mit der Beutekiste auf und davon.
Im Anschluss werden die wichtigen Ämter recht schnell und ohne Blutvergießen neu besetzt.
Im den trumschen Landen macht sich die religiöse Ausrichtung des Clariterordens breit und bekannt.

Das 39. Ratsjahr (RJ) (OT= 2022)
Sonnenkrieger bewachen die Grenze des Lehens Kaps zum Eisland Neonis.
Im Kloster Nimmersünd in Kaps wird die Baustelle der Sternenwarte fertiggestellt.
Im Gergonsmunder Künstlerviertel brennt die Taverne „Zum Feeferstreuer“ aus unbekannten Gründen nieder.
Die Stellariten eröffnen ein Hospital in Eschenbruch.
Die Taverne „Zum letzten Schlock“ öffnet Ihre Türen für Besucher.
Der Ort Karstfeld im Soodemundschen wird von Mitgliedern der Stellariten kräftig ausgebaut.
Bruder Lammfromm, Vikar am Missionsstift St. Knausler aus Gergonsmund pilgert in die Lande Welders.
Die Führung der Sense Champas verringert die Anzahl der Soldaten im ehemaligen Theotmalli auf 55. Ein Lichtritter des Sonnenordens mitsamt Gefolge zieht in den fertiggestellten Tempel des Sonnenordens ein.
Tauron baut das Dorf Eschenbruch mit Hilfe der Schiedswehren aus.
In Siebenhöfen kommt eine Handelsabordnung aus Dohle zu Besuch.
Die Expeditionssoizität bietet recht zweifelhafte Dienste an.

Das 38. Ratsjahr (RJ) (OT= 2021)
Als Lohn für seinen Erfolg in den Zwielanden wird Tauron als Verweser des Dorfes Eschenbruch in der Ironie Furtenau eingesetzt und seinen Taten auf einem Kathedralenfenster in Siebenhöfen verewigt.
Die Flotte Towens hat in der Krakensee zwei Schiffe  von mittelländischen Festlandpiraten aufgebracht. Der verantwortliche Kapitän erhielt Dank und Glückwünsche vom Freibeuterclan der Dorn aus Friedburg.
Die Roggenernte in Grundburg am See ist dieses auf dem Feld verschimmelt.
Der Baron von Champa führt seine Amtsgeschäfte wieder selbst.
In der Baronie Rosengarten trat der Fluss über die Ufer und überschwemmte viel Ackerland.
Die Depesche “Das Tagblatt” hat einen neuen Besitzer und Herausgeber. Es heißt nun „Siebenhöfener Intelligenzzettel“.
Die Expeditionssozietät trat an, das Eichmaß auf Trum neu zu festzulegen.
In einem nicht näher spezifizierten Waldstück wurde versucht eine Hexe ohne Holz zu läutern.
Der Großenbrücker Orden der heiligen Lucretia unterstützte in Soodemunt das Dorf Felsbruch bei der Wiedererschließung alter Felder und lehrte dort die Dreifelderwirtschaft.
Im Dorf Keinstein in den Kaufmannslanden erblühte eine vierfarbige Rose. Dieses Zuchtwunder wurde vom Rosenzüchterbund aus  Gergonsmund als „herausragender Erfolg“ gelobt und als „Keinsteiner Viertel“ im Almanach der Rosenzucht aufgenommen.

 

Das 37. Ratsjahr (RJ) (OT= 2020)
In Rosto Nevilla gibt sich bekannt die: Kartografisch explorative Expeditions-Sozietät vereinter kartografisch explorativer Expediteure.
Wanderprediger verbreiten die Geschichten und Lehren des Heiligen Fliegenpeters.
Die erste Expedition Siebenhöfens in die Zwielande kehrt erfolgreich mit einem Ceridenkreuz zurück.
Im Nebelsund machen scheinbar Towens große Schiff Jagd auf Fischerboote der Kaufmannslande.
Die Sonnenkirche eröffnet eine Niederlassung in Kaps.
Der Knapstedter Reiseschutzverleih wird von der Familie Böttcher übernommen.
In Delerna sterben der Karl des Dorfes und sein Bruder bei einem finsternen Ritual.
Die Lila Diestel treib in Trums Städten ihr Unwesen.
Die weiße Schlange festigt Ihre Macht in Sognefjord.
Die Handelsgilde Siebenhöfens ersucht beim Baron eigene Landsknechte ausbilden zu dürfen.
In Gergonsmund eröffnet die Taverne Zum Feeferstreuer nach den Umbauarbeiten erneut die Tore.
Die Fehde zwischen Champa und Siebenhöfen endet als der Stern vernichtet wurde und die beiden Barone Frieden schließen.
Die Rote Keuche in Groenvelden hat viele Leben gefordert.
Die Bauarbeiten an der Burg Westflachgrund beginnen.
Der Stern der einst in Soodenmund vom Himmel fiel wird in der neugegründeten Akademie der Thaumarturgie in Thortmanne zerstört.
Die Westflachgrund werden mehrere Pilger des Sonnenordens zu Champa an einem Baum aufgehängt.

Das 36. Ratsjahr (RJ) (OT= 2019)
Der Rat von Trum beschließt die Gründung und den Bau der Akademie der Thaumarthurgie zu Thortmanne.
Der Baron von Champa verliert seinen Sternenstein an die Ratsfriede Trums.
Die Nordleute Westflachgrunds führen einen Beutezug in ein bisherher unbekanntes Land durch.
In ganz Trum erwachsen die Holzblumen des Sognefjorder Bruderstreites und geben Ihre Perlen Preis.
Die Fehde zwischen den Baronien Siebenhöfen und Champa zerrüttet ihre Beteiligten.
Die Neue Jarlin in Westflachgrund festigt Ihre Macht und unternimmt Beutezüge.
Der rote Anker in Wilgau macht mit seltsamen vorkommnissen von sich reden.
Ein dreckiger Hardemunter wird Seemann in der Towenschen Marine.
Der Sonnenorden Champas versucht sich in Befriedung.
Die Insel Siebenhöfen wird von Nordleute überfallen.
Die Towensche Marine schickt Werber aus.
In Gergonsmund eröffnet die Taverne Feeferstreuer.
Taurons Haufen wechelt den Hauptmann und den Namen und ist ab sofort unter Jockels Haufen bekannt. Tauron selbst verschwindet in den Hardemunter Bergen.

Das 35. Ratsjahr (RJ) (OT= 2018)
Zum ceridischen Winterfest brennt die Baustelle der ceridische Kathedrale mitsamt der Umgebung ab.
Der Sonnenorden aus Champa wird über die Grenzen Werants hinaus aktiv und weiht Pilgerstätten.
In der Dorfgemeinschaft Westflachgrund wird eine Jarlin gewählt: Karinija von Sturmfels.
In Siebenhöfen werden Häuser von Sonnengläubigen abgerissen um eine ceridische Kathedrale zu bauen.
Baronie Champa eröffnet eine Handelsfestung in Hardemunt.
Im Dorf Dahle bei Siebenhöfen eröffnet die Taverne „Zur silbernen Diestel“
Der letzte Bastardsohn des letzten Fürsten Soodens versucht auf Soodens Rest ein freies Land auszurufen. Der Baron und die Sense von Champa töten Ihn und schleifen das Dorf Theotmalli.
In Soodens Wäldern stürzt ein Stern auf die Erde. Expedition aus allen teilen Trum brechen auf um ihn zu bergen. Die Soldaten des Barons von Champa bringen den Stern heim.

Das 34. Ratsjahr (RJ) (OT= 2017)
Die letzte Expedition nach Amaris unter Führung des Barons von Siebenhöfen.
Eine Untergrundbewegung aus den Kaufmannslanden wird öffentlich tätig und produziert Leichen.

Das 33. Ratsjahr (RJ) (OT= 2016)
Im Baronshaus von Uhlenbruch stellt sich Nachwuchs ein.
Das erste Handelskontor ausserhals der trumschen Insel wird eröffnet.
Ein unbekannter Zauberer friert einen Teil der Baronie Champa ein.
Vermehrte Überfälle auf die Schiffe von Händlern.

Das 32. Ratsjahr (RJ) (OT= 2015)
Die erste Expedition nach Amaris unter Führung des Barons von Siebenhöfen startet.
Der Bund der alten und neuen Eiche geht ins Exil.

Das 31. Ratsjahr (RJ) (OT= 2014)
Der Bund der Weißen Schlange übernimmt in Sognefjord quasi die Macht und beginnt sich auszubreiten.
Nordmänner aus Rentsgard handeln in Amaris.
Räuber aus Hardemunt übefallen etliche Händler auf den Wegen.

Das 30. Ratsjahr (RJ) (OT= 2013)
Friedhelm Wehrbrecht stirbt unerkannt nach einem langen und erfüllten Leben.
Neben Siebenhöfen entsteht die tuchene Stadt und füllt sich mit Volk aus Solania.

Das 27. Ratsjahr (RJ)
Friedhelm Wehrbrecht stürzt eine Treppe hinab und bricht sich ein Bein.

Das 10. Ratsjahr (RJ)
Handelsbeziehungen entstehen – Trum blüht neu auf.

Das 8. Ratsjahr (RJ)
Friedhelm Wehrbrecht geht unter fremden Namen in die Dienste eines Barons.

Das 1. Ratsjahr (RJ)
Der erste Konvent der Mächtigen. Gründung des Rates von Trum.

Das Jahr 0
Der neu gegründete Freibeuterrat Trums holt alle verbliebenen Machthaber an einen Tisch in Siebenhöfen um den Krieg zu beenden.

Im Jahr 33 vor RJ
Friedhelm Wehrbrecht verkauft sein Schwert um Essen zu bekommen.

Im Jahr 35 vor RJ
Die Wölfe Soodens brechen aus und vermehren sich frei in den Wäldern Soodens.

Im Jahr 36 vor RJ
Heimo Reich, Fürst von Sooden, tötet sich und sein Pferd in der Schlucht der tausend Tränen.
Heimo Reich, Fürst von Sooden, siegt gegen das fünfte Wiedener Reiterregiment.

Im Jahr 38 vor RJ
Enderes Mahn, Fürst im West Sewenland, wird vom Geldadel seines eigenen Landes erledigt.

Im Jahr 40 vor RJ
Die Towener Flotte beginnt einen erbitterten Krieg gegen Piraten und Freibeuter.

Im Jahr 43 vor RJ
Der strengste Winter seit vielen Jahren friert das ehemalige Harden ein.

Im Jahr 44 vor RJ
Rainer Trost, Fürstentum Harden, stirbt auf dem Schlachtfeld Bergensgrund im Sewenland.

Im Jahr 45 vor RJ
Rainer Trost, Fürstentum Harden, greift West Sewenland, Sewenland und Towen an.

Im Jahr 47 vor RJ
Friedhelm Wehrbrecht wirft seine Uniform weg und arbeitet auf einen Landgut.

Im Jahr 48 vor RJ
Die Zeit der kleinen Kriege beginnt.
Friedhelm Wehrbrecht flieht aus der Königsburg und sieht sie niederbrennen.
Das Fürstentum West Sewenland setzt einen König auf den Thron der ermordet wird.

Im Jahr 50 vor RJ
Der Ostenwinter – Der Alte König wird krank und stirbt.

Im Jahr 55 vor RJ
Mutter Moll wurde geboren.

Im Jahr 60 vor RJ
Der König wird älter – Friedhelm Wehrbrecht geht zur Stadtwache.

Im Jahr 65 vor RJ
In Gergonsmund lässt der alte König Prunkbauten errichten.

Im Jahr 70 vor RJ
Friedhelm Wehrbrechts besucht die Ritterspiele des Königs.

Im Jahr 71 vor RJ
Heimo Reich lässt im Fürstentum Sooden eine besonders grosse Wolfsrasse zu Jagdvergnügen züchten.

Im Jahr 80 vor RJ
Friedhelm Wehrbrechts Geburt.

 

Gelehrte und Wissende

-Frau Albeit Moll (NSC)
—-Äbtissin des Orden der heiligen Lucretia zu Kurmarsch
—-Herrin über wohl Hundert Angestellte
—-die wohl älteste lebende Person auf Trum
—-in Kurmarsch im Sewenland

– Breitram Wunsield (NSC)
—-Mitglied der Blumenzüchtergilde
—-aus Gergonsmund in den Kaufmannslanden

-Herr Horatio Zwirbel (SC)
—Verwalter der
Thaumarthugischen Akademie zu Thortmanne

-Segulbert Haferstroh (SC)
—Zauberer der
Thaumarthugischen Akademie zu Thortmanne

-Herr Gaukelsteyn (SC)
—Verwaltungsassistent Herrn Zwirbels
Thaumarthugischen Akademie zu Thortmanne

-Herr Ludwig Barthelmus Schrage (NSC)
—-Leiter des Alchemistischen Zweiges
—-Gründungsmitglied der Akademie
—-Leiter der Akademie zu Thortmanne

-Herr Guntrich Kreutz (NSC)
—-Leiter des Heilungszauberischen Zweiges
—-Gründungsmitglied der Akademie zu Thortmanne

-Herr Johannes Stattmeyer (NSC)
—-Leiter des Beherrschungszauberischen Zweiges
—-Gründungsmitglied der Akademie zu Thortmanne

-Herr Wernher Ziegler (NSC)
—-Leiter des Kampfzauberischen Zweiges
—-Gründungsmitglied der Akademie zu Thortmanne

–Regina Eschenschlag (NSC)
—-Leiter des Wetterzauberischen Zweiges
—-Gründungsmitglied der Akademie zu Thortmanne

–Hannibal von Grabenfürth (NSC)
—-Magister der magischen Künste
—-Gelehrter der historischen Schriftenkunde und
—-Erzählsagen
—-Lehrbeauftragter der
—-Thaumathurgischen Akademie zu Thortmanne

–Magister Carl-Gustav von Bernullen
—-Persönliche Direktor der
—-Sozietät und
Universaldozent für Flächen
—-(aber keine Höhen)

–Talfort Trauerthal (NSC)
—-Geologe
—-fand bereits mehrere Steine der Weisen

–Magister Vollotain Willdemar (NSC)
—-Feldforscher
—-Entdecker unbekannter, bewirtschafteter Kornfelder

–Georg Knechtelberg (NSC)
—-Leiter von Expeditionsseminaren und
—-Picknick Abenteurer Lehrgängen

–Carl Schmitzke (NSC)
—-Entdecker der letzten Blaufalterlinge
—-Mitglied der Expeditions-Sozietät

-Magister Mauricius von Gerdelsgrund
—-Gildenvorsitz Kartografisch Explorative Expeditions
—–Sozietät Vereynter Kartografisch
Explorativer Expediteure