Die Sippe der Plagens
Sippensprecher Herr Volkrad Plagens mit Frau Erlgard Plagens
Lehensnehmer:
Name
Lage:
Militär:
Religion:
Viele kleine Religionen
Wirtschaft:
Wichtige Orte::
Einwohnerzahl:
000
Die Karte
Das Zeitalter des Primgal „Dargen Mutbrecht“
Zwei Brüder Arnd und Dargen Mutbrecht liegen derzeit im Krieg miteinander. Beide erheben Anspruch auf die Führung des einstig 150 Seelen Dorfes. Mutbrecht der Gerechte, der Vater dieser beiden Nordmänner zog einst aus und kehrte nie zurück.
Derweil lebt der jüngere dieser beiden Söhne im Exil und Dargen Mutbrecht lässt Raufbolde und wilde Weiber in das Dorf ziehen. Manch‘ Späher berichtet, dass das Dorf nun gewiss auf die Anzahl von 400, oder 500 oder noch mehr Seelen angewachsen sein soll. Das Umland und die Dörfer nahebei, sind entweder verbündet oder abgebrannt worden.
Vier Holzwälle sollen das Dorf derweil umringen und zum Ufer des Farmad hin stechen angespitzte Pfähle aus dem Boden. Grauer Nebel soll den Ort im Norden einhüllen.
Wappen aus Sognefjord:
Karten von Sognefjord:
Handelsverträge aus Sognefjord:
keine
–kauft einfach das Salz aus dem Mühlenberg
· Holzerntegehöfte
· Dorf Morastenau
· Alte Burgruine
· Brunnen am Champastieg
· Holzhauerwege
· Das Schluckmoor
Einwohnerzahl:
500
Gewässer/Flüsse:
– keine
Die Karte des Lehens:
Städte im Lehen:
– keine
Dörfer im Lehen:
– Morastenau im Schluckmoor – es gibt einige große Holzerntegehöfte.
Besondere Orte im Lehen:
6- Alte Burgruine – – Ein verfallende alte Festung in Westen der Baronie. (Hier werden Piraten vermutet.)
7- alter Brunnen am Champastieg – hier werden traditionell die Sonnengläubigen getauft. (Pilgerstätte)
15- Die Holzhauerwege – Holzwirtschaftswege die sich bei Regen in Schlammtümpel verwandeln.
Personen im Lehen:
– Plinkerpluff der Viertel vor Zwölfte
Religion im Lehen: – Der Sonnenglaube
– Der Mondglaube (im Verborgenen)
Geschichten aus dem Lehen: —
Falls jemand mit seinem/einem Charakter in der Baronie oder einem der Lehen ansässig werden möchte, meldetet euch bei Björn!
Einsiedelei Tränenbach des Sonnenordens nahe der Grenze zum Eissee
Einwohnerzahl:
280
Die blauen Linien stellen die Grenzen des Lehens dar. Es gibt ein Dorf, ein kleines Kloster, den Leuchturm und einen hohen Berg.
Land & Leute
Eine etwa 8 Meilen lange Handelsstraße kann zu Fuß in 2 bis 4 Stunden abgeschritten werden. Vorwiegend Flachland, viele Felder und der Himmelsberg. Geringe Walddichte, ausgenommen eine kleine Ostecke. Neben dem Dorf Kaps liegen übers Land verstreut vereinzelte Bauergehöfte, Fischer- und Holzfällerhütten.
Der Fluss Regen floss einst aus dem Gebirge des Nachbarlehen hinab. Seit dieses magisch vereist wurde, schmilzt das Eis richtung Champa wieder ab. Fließgeschwindigkeit und Flusstiefe haben dadurch sehr gelitten.
Kapsköppe sind ein skuttiles, aber gemütliches Bauern- und Fischervolk. Kaps besitzt das einzige Sonnenamt der Mittellande.
Wirtschaft
Kaps ist die kleine Korn- und Kohlkammer Champas. Küste und Fluss ermöglichen Fischfang. Es gibt nur wenig Handwerk. Bauern und Fischer machen das meiste selbst. Die geringe Walddichte reicht nur für den Eigenbedarf.
Das Kloster stellt einen Wirtschftsfaktor dar. Es produziert Schneckenbier, Würzbrot (nur für Export) und Apothekenkräuter, betreibt eine Schenke, Reliquienhandel. Insbesondere kopiert und übersetzt es heilige Texte als Auftragsarbeit.
Wegzoll ist eine wichtige Einnahmequelle, da der Werg zu den Windmühlen der westlichen Waldküste durch Kaps führt. Trotz der ungünstigen Vereisungslage, existiert immer noch eine gewisse zollpflichtige Flussfahrt von und nach Voledo.
Die Kapelle Claras und der Aliseaschrein locken hin und wieder Pilger ins entfernte Kaps. Und es gibt viele Religuien zu kaufen. Komm auch du und greif zu!
Mit der Ansiedelung des Klosters, nahm auch das Pilgerwesen Einzug. Sonnengläubige aus ganz Werant zieht es zum Himmelsberg. Auf ihm heißt es, habe einst die Lichtbringerin Alisea gestanden und hinuntergeschaut und haben sich die Heilige Clara und Meister Reinhart vor einem Kloshäuschen getroffen. Mehr ist darüber nicht überliefert, aber einmal wie Alisea den Berg hinterschauen, scheint ein Ansporn.
Leuchtturm erhält einen jährlichen Zuschuss durch die Handelsschiffvereine Trums.
Religion
Kapser gehen Sonnenkirche, seit dort im Ratsjahr 37 auf Anordnung des Barons von Champa religiöse Niederlassungen niedergelassen wurden. Als Erntehelfer werden die Heiligen Annebärbel und Alisea von Varda verehrt. Die Heilige Clara fand durch die Ansiedelung Klosters St. Nimmersünd Einzug.
Es gibt einen Sonnenschrein im Dorf und einen unbesetzten Aliseaschrein auf dem Lehensberg. Beide werden von einem Küster gepflegt. Priesterliche Aufgaben im Lehen übernimmt das Kloster. Der Aliseaschrein erweist sich zunehmend als beliebte Pilgerstätte für Sonnengläubige.
An der Grenze zum magischen Eissee von Neonis liegt eine eremitische Einsiedelei des Sonnenordens, die gelegentlich mit einem Sonnenkrieger als Disziplinarmaßnahme besetzt wird.
Militär
Ein Büttel und sein Landwehrdutzend sichern Wegzoll. Dauerhaf wurden je zwei Milizen an der West- und zwei an der Südgrenze postiert. Die Westgrenzer patroillieren in Klosternähe, um besser versorgt zu werden und diesem Schutz zu bieten. Zwei weitere Milizen patroillieren durchs Lehen und ziehen gelegentlich am Fluss Reegen Bootszoll ein.
Die Bewachung der Grenze zum magischen Eissee von Neonis wurde dem Sonnenorden übertragen, der dort eine eremitische Einsiedelei unterhält. Dorthin schickt er als Diziplinarmaßnahme gelegentlich einen Sonnenkrieger und der passt bei der Gelegenheit aufs Eis auf.
Im Lehen ist die Militarisierungsquote gering, obwohl der Baron von Champa eine Verstärkung befahl. Die Umsetzung scheiterte bislang an der geringen Bevölkerungszahl und den Kosten.
Der Leuchturm Nachtschein leuchtet in die einsamen Gewässer im Norden Champas.
Politik & Herrschaft
Oberster Lehnsmann ist der Elsbert Kuhfuß, der im 34. Ratsjahr vom Baron Mangels Bewerber als Notlösung nach einem Wettbewerb eingesetzt wurde.
Kuhfuß war erfolgreich beim Ausbau des Fischfangs, der Reparatur des Leuchtturms und dem Aufbau von Gebetsstätten. Er siedelte Mönche und Nonnen im leerstehenden Kloster an und ließ auf dem Berg einen Aliseaschrein errichten. Keinen Erfolg hatte der Lehnsmann bei der Etablierung einer größeren Landwehr.
St. Nimmersünd bekam von Kuhfuß einen Hof verpachtet. Seither ist rechtlich unklar, ob auf Klosterland Kirchenrecht gilt, also die Mutter Oberin oder der Lehensmann für die Rechtsprechung zuständig sind.
Die Lehensurkunde des Barons von Champa.
Konfliktlinien
SchwacheLandwehr reicht gerade für den Wegezoll. Gelegentliche Räuber aus dem Wald des westlichen Nachbarlehens kann sie kaum verfolgen. Fuhrleute schließen sich daher zu Fahrgemeinschaften zusammen, was die Wegelagerei fast zum Stillstand brachte. Für eine echte Landesverteidigung reicht die Miliz aber nimmer. Ob Schmuggler die Lage ausnutzen, ist unbekannt.
Unsichere Ostgrenze nach Neonis, dem Eisland. Gerüchte über interessierte Magier aus der Akademie von Thortmanne. Niemand weiß, was sich unter dem Eis verbirgt.
Seeräubergefahr. Vor Jahren hatten sich an der benachbarten Waldküste niedergelassen. Es wird befürchtet, dass die Seeräuber irgendwann an den Kapser Küsten übergriffig werden könnten.
Gerüchte über Kapser Holzfäller, diese würden sich am Waldbestand des Nachbarlehens Waldküste bedienen. Dies könnte zu einem Konflikt führen.
Ein Förster und eine Holzfällerfamilie streiten sich unentwegt über die richtige Nutzung der geringen Waldflächen von Kaps. Entweder Jagdwild oder Holz.
Die Mutter Oberin versucht polittische Einflussnahme
Die Dorfkirche ist ohne Pfarrer, Dröfler sind auf Klosterkapelle Kloster angewiesen, wollen dafür aber keinen Wegzoll zahlen, das Kloster ebenfalls nicht. Es kam schon zu handgreiflichem Schubsen. Die Klostervorsteherin verhindert aktiv die Besetzung der vakanten Pfaffenstelle.
Die Äbstissin scheint Kuhfuß aus dem Amt drängen zu wollen, damit die Lehensverwaltung und damit die Pfründe ihrem Kloster übertragen werden.
Unklare Rechtslage zwischen Lehensmann und Klerus. Lehensmann fordert Pachtabgaben, das Kloster fordert von ihm den Kirchenzehnt. Eine weitere Streitfrage ist, ob Klerikale der Gerichtsbarkeit des Bischofs von Champa oder dem Lehensmann von Kaps unterstellt sind oder ob auf Klostergütern die Mutter Oberin gänzlich autonom von Lehensmann und Bischof regieren darf. Ei eigends aus dem Ausland bestellter Notar ist völlig überfordert.
Der eingeführte Advocat Hironimus Fassenkamp nimmt die Klage einer Bäuerin auf, welche für den Gangzum Kloster für die Taufe ihres Kindes keinen Wegzoll zahlen und überhaupt die Straße gar nicht betreten will, es zum Schutze ihres Taufkleides aber muss.
Personen im Lehen
Johann Kuhfuß – Lehensmann für den Baron (NSC)
Ulli Ullerbrecht – Büttel für Kuhfuß (NSC)
Mutter Oberin Ursula von Zuchterloh – Mutter Oberin von St. Nimmersünd (NSC)
OT:
Im Herzen der Baronie Champa, im Lehen Neonis ist ein dunkler Eiszauberer eingezogen und hat viele Menschen eingefroren. Seit dem schweben ständig Schneewolken über dem Lehen und die Berge im nördlichen Randbereich sind vereist. Alle Expeditionen sind bisher verloren gegangen.
IT Wissen:
In Trum weiß man nicht viel über die Vorgänge im Lehen Neonis. Der Baron schottet Nachrichten von dort ab und bezichtigt jeden der Lüge der etwas von Schnee und Eis berichtet. (Der Felsenkerker füllt sich…)
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Alle noch lebenden Neoniser sind NSC!
Ab hier könnt Ihr lesen wie es einst war in Neonis:
Das Lehen in der Baronie:
Das Zeichen der Göttin Garion:
Politik und Bevölkerung:
– Theokratie (die Kirche herrscht)
– fast nur Menschen
– Lehnsherr (ehemals): Erzabt Turis von Neonis
– Feinde: Bewahrer (fanatische Sekte)
– Gesetze waren an den Glauben angelehnt.
Bei Straftaten wurde in vielen Fällen nicht der Täter selbst, sondern die ihm liebste Person bestraft, dies hat sich als harte aber sehr bewährte Methode herausgestellt.
Glaube: – Göttin Garion (Frieden, Gleichgewicht, Natur)
– im Volk = Glauben, unter Gelehrten = Lebensphilosophie
– größter Feind = Fanatismus (unheilbare Geisteskrankheit)
– Im Gegensatz zum Rest der Baronie wurde in Neonis nicht der Tag gefeiert, sondern die Dämmerung. Da der Erzabt Langschläfer war, hat sich die Abenddämmerung für besondere Messen und Feierlichkeiten durchgesetzt.
Wissenswertes: – Die Akademie in Neonis war eine Zweigstelle der großen ravernischen Akademie und ist mehr auf weltliche Wissenschaften spezialisiert. Jedoch konnte man dank häufiger Besuche von Gastdozenten auch die Magie hier studieren.
– Neonis war besonders bekannt für seine gute Wurst, seine Rennschweine und allgemein für Nahrungsmittel. Viele Kenner freuen sich daher, wenn sie von Hochwürden zum sogenannten „neonisischen Mitternachtsmahl“ eingeladen wurden.
– Es gab kaum Militär sondern mehr freiwillige Milizen, daher waren Verbündete sehr wichtig für Neonis.
– Neonis war für ein Bauern- und Handwerkerland relativ wohlhabend und es gab so gut wie keine Bettler, da es immer für jeden mehr als genug Arbeit gab.
– Nur wer an Garion glaubt durfte Neoniser werden.
– Es gab eine Kopfbedeckungspflicht in der Öffentlichkeit.
Falls jemand mit seinem/einem Charakter in der Baronie oder einem der Lehen ansässig werden möchte, meldetet euch bei Björn!