Eisenstadt

-Eisenstadt (5000 EW): Seitdem im Nordöstlichen Gebirge große Vorkommen an Eisenerz und „Schwarzstein“ entdeckt wurden, ist Eisenstadt eine der am schnellsten wachsenden Siedlungen in der Baronie. Niemand würde beim Anblick der windschiefen Hütten und qualmenden Schmieden von einer richtigen Stadt reden wollen, doch seitdem die Baronin zur Durchsetzung des „Eisenzehnten“ eine Garnison errichten lies, gibt es zumindestens ein befestigtes Gebäude und einen Anschein von Gerichtsbarkeit.
Seitdem der Erzabbau und „Schwarzsteinabbau“ im Tagewerk zum Erliegen gekommen ist, werden die Stollen in die Berge getrieben um die beiden wichtigsten Rohstoffe der Region zu gewinnen.

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Politik und anderlei Wichtiges um Eisenberg/Eisenstadt:
-Die Baronie hat die Garnison verstärkt seitdem es zu diversen Unruhen in Eisenstadt gekommen ist bei denen es nach unbestätigten Meldungen viele Verletzte und min. 3 Tote gegeben haben soll.
Mit der Klärung dieser Vorfälle wurde ein Ratsinspektor beauftragt, da es Gerüchte gibt, dass sowohl Mitglieder der grünen Feste als auch Anhänger der „Weißen Schlange“ involviert seien sollen.

-Einigen Familien wurden von der Baronin höchstselbst „das uneingeschränkte Bergbaurecht am Eisenberge zugesprochen; wobei dieses hiermit als Eisenrecht nun benannte und besiegelte selbst  in direkter Linie fürderhin vererbbar und unbefristet sey.“ . Die begünstigten Familien haben sich ihrerseits verpflichtet:„es sey von derselbst Begünstigtem einen festgelegter Zehnt nun benannte und besiegelt als Eisenzehnt an das Haus Hain von Wiestal und deren direkter Linie zu entrichten dergleichen ebenso unbefristet. Dieser Eisenzehnt sey in zu festgelegten Teilen in Eisenbarren und in waffenfähigem Stahle zu entrichten.
Diverse Handelshäuser aus den Kaufmanslanden haben sich in Eisenstadt niedergelassen und betreiben gesicherte Handelskontore. Es verkehren mehr oder weniger regelmässig stark gesicherte Handelskaravanen, die den begehrten Stahl oder eben die dort gefertigten Waffen transportieren.

Diese Stadt ist bereist von Trum Spielern belebt. Falls Ihr eure Figur hier niederlassen wollt schreibt uns eine Mail an:
kontakt at trumlarp.de

Die bärtige Sieglinde

Sieglinde war eine freischaffende und anerkannte Hure, sowohl auf Trum als auch im fernen Amaris. Dieses Leben hat sie aber hinter sich gelassen und zusammen mit Jokel, in einer alten Lagerhalle, in Theotmalli ein Freudenhaus und Spelunke „Drecksloch“ eröffnet.

Ratsinspektoren – Ratsfriede

Inspektoren des Rates von Trum
Nun ist es so, dass jedes der Ratsmitglieder eigene Quellen für Informationen besitzt, die natürlich eifersüchtig gehütet werden.
Informationsvorsprung ist eben Macht. Dem Machtungleichgewicht im Rat zumindest etwas vorzubeugen, wurden die Inspektoren ins Leben gerufen. Diese sind mehr oder minder unabhängige Bedienstete des Rates und beschaffen diesem Informationen in Form von Berichten.
So reisen diese Inspektoren mit gewissen Vollmachten ausgestattet durch die Lande, wühlen sich durch Bibliotheken und Archive, befragen Bürger, Freibeuter, Adel und Bettler, nehmen Orte in Augenschein, erkunden Vorkommnisse.
Als Büttel des Rates Trum werden die Inspektoren zumeist respektiert. Freilich wird auch ihnen nicht erzählt, was nicht ans Tageslicht kommen soll. Doch die Kunst des Inspektors ist es, das Verborgene hervorzubringen und dem Rat zu berichten. Oft werden Inspektoren auch von einem oder mehreren Ratsfrieden begleitet.
Ratsinspektor Ulfried Furtenau
Inspektoren Anwärterin Kièlo von Akede

Die mit Stolz getragene Tracht des Inspektors:
Tracht des Ratsinpektors

Der Ratsfried

Ab und an vergibt der Rat Aufgaben, die ein gewisses Maß an Verletzungsrisiko beinhalten, ja wenn nicht gar gefährlich sind.
Manchmal soll auch nur ein etwas „überzeugenderer“ Auftritt helfen, die Geschicke Trums in die vom Rat gewünschten Bahnen zu
lenken. Hierzu wurden alsbald nach der Gründung des Rates die Ratsfriede berufen. Diese sind eine durchaus auch kämpfende Truppe, die wie die Inspektoren auch direkt dem Rat unterstehen und dessen Interessen vertreten und bei Bedarf auch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln durchsetzen.
Verdiente Einwohner Trums mit gutem Leumund können eine Kariere als Ratsfried einschlagen, sofern sie die Anforderungen körperlicher Art erfüllen. Die Truppe der Ratsfriede ist gut ausgrüstet und wird im Volk als Exikutive des Rates zumeist respektiert.

Die mit Stolz getragene Tracht des Ratsfrieds:

Tracht des Ratsfrieds

(Taurons) Jockels Haufen

Historisches:

Gegründet im 35.RJ vom ehemaligen Söldner und ehemaligen Mauerwache Siebenhöfens Tauron stellt der Soldhaufen Menschen jeder Art und Gesinnung ein um für jedewede Arbeit parat zu stehen.
Im 36.RJ übergab Tauron die Leitung des Haufen an Jockel der seitdem die Verträge sortiert.

Regeln im Haufen:

Jedes Mitglied im Haufen bekommt eine Seilschärpe damit man sich erkennt. Weitere Kleiderordnung gibt es nicht.

Jedes Mitglied bekommt vom Hauptmann Arbeit zugewiesen die zu erledigen ist.

Bei Sonnenuntergang ist Auszahlungszeit. Alle Mitglieder des Haufens versammeln sich an vorher benannter Stelle.

Jedes Mitglied kann auch selbständig Arbeit annehmen und sich bezahlen lassen. Zur Auszahlungszeit geben diese Mitglieder eine Spende in die Kasse des Haufens. Als Gegenleistung erhalten Sie bunte Bänder für ihre Schärpe und wer wenig bunte Bänder trägt macht meist die schäbige Arbeit.

Ansonsten gilt leben, lieben, lustig sein und im Falle eines Kampfes zusammen stehen.

Die lila Distel

Ursprünglich war die Lil Distel eine Organisation betrogener und misshandelter Huren. Sie taten sich zusammen und säumigen Freiern das versprochene Geld abzunehmen und denjenigen, die zu brutal waren, eine Lektion zu erteilen. Die Huren verbündeten sich zu diesem Zweck und gründeten sogar etwas wie eine Gemeinschaftskasse. So wurden aus ungebildeten und ungeschützten Frauen eine recht tat- und schlagkräftige Gruppe, die niemand wahrnahm. Bald kamen Straßenkinder hinzu, die alles sehen und hören, die jeden kennen und die niemand wahrnimmt. Eigentlich waren sie wie eine Gilde der Gildenlosen.

Jeder zahlte einen Teil von dem „erwirtschafteten“ Geld in eine gemeinschaftliche Kasse, wodurch die Ungebildeten auch das Lesen und Schreiben lernen konnten. Manche von den Straßenkindern erwiesen sich als sehr intelligent, andere als eher körperlich. Alle wurden ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert und so manches Kind konnte dank der Lila Distel, deren Erkennungszeichen natürlich eine violette Distel ist, die Stelle einer respektablen Person einnehmen.
Auch deshalb verbreitet sich die Distel über ganz Traum, wenn sie auch noch nicht überall sind.
Im Laufe der Zeit wuchs die Unzufriedenheit darüber, dass immer öfter die angekündigten Drohungen oder die vorgenommenen Bestrafungen nicht ernst genug genommen wurden.

Eines Tages schwamm eine tote Hure im Hafenbecken von Gergonsmund. Niemand, so schien es, beachtete die Leiche, die wie Dreck aus dem Wasser gezogen wurde und auf den Docks landete. Die Art und Weise wie mit dieser Frau, die offensichtlich vor ihrem Tod schwer misshandelt worden war, umgegangen wurde, änderte alles. Unmut machte sich breit, denn die Hure war gut bekannt und gehörte nicht nur zu den hübschesten, sie war auch eine herzensgute Frau gewesen.
Doch die Wachen weigerten sich, den Tod der Frau zu untersuchen, und das, obwohl der Name des Mörders bekannt war.
Die Distel beschloss, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und einige Tage später schwamm eine Leiche mit durchschnittener Kehle an der gleichen Stelle im Hafenbecken, eine Distel „zierte“ die Brust des Mannes, dem niemand, am allerwenigsten seine Frau und seine Kinder, nachtrauerten.

So wurde aus der Lila Distel, der Gilde der Gildelosen, auch eine Organisation der Rache. Immer mehr Missstände wurden gerächt. Anfangs achtete man noch darauf, dass es auch wirkliche Missstände waren, bald reichte eine Anschuldigung und die Distel wurde von der Organisation der Rache zu einer Organisation der Bedrohung. Dennoch hielt das Volk zusammen, weil das Geld der Distel, das dank der ehemaligen Straßenkinder, zwar spärlich aber stetig floss, immer noch auch zur Ausbildung, für Waffen und für die Versorgung der ärmsten genutzt wurde. So manche Spende die von „Ordentlichen Bürgern“ kam oder organisiert wurde, war in Wirklichkeit von einer Distel organisiert worden. Und auch ordentliche „ehrliche“ Geschäfte tätigt die Distel unter dem Schutz der Unwissenheit der Bürger.

In dem Wissen, dass man sicher war, begann man auch gegen „Würdenträger“ vorzugehen, wie im Fall eines Bischofs. Eigentlich sollte er nur eine Abreibung bekommen. Doch ein Feigling führte zum Tod des Bischofs, dem ebenso niemand eine Träne nachweinte.

 

Und weil die Spenden nicht mehr ausreichen, verlangt die Lila Distel mittlerweile Schutzgeld, das auch bereitwillig gezahlt wird. Denn wenn nicht…

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Personen

Mitglieder der Lila Distel erkennen sich an geheimen Zeichen und wer ein ausführendes Mitglied der Distel ist, trägt eine Distel Tätowierung am Körper.

-Herr Gerol Hackennase (NSC)
—-Mitglied der Lila Distel
—-In Gergonsmund tätig