Auf den Feldern vor Delerna

Die Sonne schickte ihre ersten Strahlen durch den Morgennebel der sich wie ein Leichentuch über das Land gelegt hatte.

Jonte stand auf seinem Posten am Tor und spürte wie die Feuchtigkeit und die morgendliche Kälte sich in seine Knochen fraß. Ein Hornstoß riß ihn gleich einem Blitzschlag aus seinem Dämmerzustand. Ein weiteres Horn stimmte ein und noch eines.

Jonte traute seinen Augen nicht, als er sah was sich dort aus dem Nebel schälte.

Dort links sah Jonte den Krug von Sirske auf einem Banner aus dem Nebelschwaden herausragend. Auf der rechten Seite den Meiler von Groenvelden.In der Mitte jedoch, geschmückt mit der Jarlsfahne, prangte der stolze Eber von Rentsgard.

So war die Jarlin also gekommen um zu hören was einer Jarlin gebührt, oder zu tun was eine Jarlin zu tun hat. Jonte wusste durch die Rufe hinter sich das dieser Aufmarsch nicht unbemerkt geblieben war. Nun, man würde sehen, was dieser Tag bringen würde.

Dort knapp außerhalb eines Pfeilfluges nahmen sie Aufstellung. Die Jarlin und alle die ihr folgten.

Die Akademie der Thaumathurgie zu Thortmanne

Aufgabe und Kontext der Akademie

Die Akademie der Thaumaturgie zu Thortmanne nimmt nahezu fast alle Kräftenutzer auf, gleich ihrer Herkunft (Herkunft hier ist das Land, der Ort, aus dem sie stammen).

Zur Vereinfachung werden alle eingeschriebenen Kräftenutzer der Akademie als Adept der Thaumaturgie bezeichnet, unabhängig davon, ob sie sich selbst als Zauberer, Schamane, Hexer oder Ähnliches verstehen. Dabei zählt auch das Lehrjahr: Im ersten Jahr ist man „Adept der ersten Stunde zur Akademie der Thaumaturgie zu Thortmanne“, im zweiten Jahr „Adept der zweiten Stunde“, und so weiter.

Eine Kernaufgabe der Akademie ist die Registrierung und Zertifikierung aller thaumaturgisch fähigen Lebewesen auf Trum. Darüber hinaus gehört zu den Aufgaben der Akademie:

  • Das Lehren der Thaumaturgie an begabte Adepten
  • Das Lesen der Sternenbilder und Deuten ihrer Zeichen
  • Das Vorhersagen von Plagen, Dürren und anderem Unbill
  • Die sichere Verwahrung magischer Artefakte
  • Die Neutralisierung gefährlicher magischer Artefakte
  • Die Analyse und Beseitigung magischer Bedrohungen
  • Ein vierteljährlicher Bericht über die Vorgänge an der Akademie an den Rat von Trum

Wer neu zu Trumlarp stößt und sich für Magie interessiert, kann sich bei Interesse direkt bei der Akademie einschreiben. Eine erste Heranführung dazu bietet die Seite Magie für Anfänger.

Die Wunder der Akademie

Ein Ort, an dem offiziell gezaubert werden darf

In einem Land, in dem die Kirche scheinbar überall gegenwärtig ist und Magie vielerorts mit Argwohn betrachtet wird, ist es schon für sich ein kleines Wunder, dass es überhaupt einen Ort gibt, an dem offen und ungestört gezaubert werden darf.

Die Vernichtung des Sternensteins

Die Vernichtung eines Sternensteins, der offensichtlich den Baron von Champa zu schlimmen Taten beeinflusst hatte. Die genauen Umstände sind in der trumländischen Zeitrechnung nachzulesen.

Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes

Aus einer halb zerfallenen Ruine wurde binnen kurzer Zeit ein vollständiger Gebäudekomplex mit Türmen, Geländen und allem, was eine Akademie braucht – mehr dazu unter Die Räume der Akademie.

Regelwerk der Akademie

  1. Gehorche nach deinem Platz in der Hierarchie.
  2. Lerne, lies und tausche dich mit anderen Adepten aus.
  3. Erhalte deine Gesundheit.
  4. Respektiere die Bücher.
  5. Mehre das Ansehen der Akademie.
  6. Melde jeden Verstoß.
  7. Melde nicht registrierte Kräftenutzer.

Ausführliches Regelwerk & Voraussetzungen für die Anmeldung

Der Ort der Akademie

Wer im östlichsten Zipfel Hardemunts den Vielfurtenweg bei der Freien Stadt Thortmanne verlässt und sich nach Norden wendet, der findet kurz nach den Flusskreuzungen ein Gebiet, das von einem drei Schritt hohen Erdwall umschlossen wird. Hier liegt die im Jahr 36 RJ neu gegründete Akademie der Thaumaturgie mit all ihren Gebäuden, Geländen und Baustellen.

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Die Fachgebiete der Akademie

Jedes Fachgebiet wird von einem eigenen Lehrmeister geleitet. Eine Übersicht der Lehrmeister findet sich unter Hierarchie, Lehrer & Gründer. Wer neu hier ist und sich erst einmal orientieren will, schaut am besten zuerst bei Magie für Anfänger vorbei.

Geschichten, Berichte & Aushänge der Akademie

Offizielle Anfragen an die Akademie

Stellungnahmen, Beschwerden und Forderungen anderer Institutionen oder Fraktionen, die sich direkt an die Akademie richten.

Du hast dich verlaufen?

Hier eine kurze Übersicht, wie das Wiki der Akademie der Thaumaturgie zu Thortmanne aufgebaut ist:

Akademie Hauptseite
Hierarchie, Lehrer & Gründer
Geschichte der Akademie
Die Räume der Akademie
Almanach (24 Magiearten + Alchemie)
Grundlagen der Magie
Magie für Anfänger
Magiedarstellung
Kraftquellen
Magie für Fortgeschrittene
Ritualkunde

Einstieg von außerhalb über Magiespiel.

Struktur – Kaps und die Kapskoeppe

Willkommen im Lehen von Kaps in der Baronie Champa des Fürstentums Werant in den Landen Trum.

Kaps, was so viel wie Kohl bedeutet, ist ein kleines Lehen mit schrulligen Einwohnern. Die Einwohner sind so schrullig, dass sie von allen „die Kapsköppe“ genannt werden. Und weil sie so schrullig sind, nennen sie sich auch selber so.

Die Bewohner von Kaps sind stolz auf ihr ausgebautes öffentliches Nahverkehrssystem. Dies besteht aus einer Kutsche, dem Zugpferd Emma, dem Kutscher Lukas, seinem Lehrling Jim, dem Postkutschenbetriebsdirektor Herrn Ärmel, der Sekretärin Frau Waas und den Postkutschenstationen.

Stolz sind die Kapsköppe auch auf ihren Leuchtturm. Nur der Leuchtturmwärter Herr Tur Tur ist traurig. Er arbeitet sehr fleißig auf seinem Leuchtturm, doch findet er keinen Lehrling. Um ihn etwas aufzumuntern und weil sie wissen, dass er eine wichtige Arbeit leistet, schicken ihn die Einwohner jeden Morgen mit der Flaschenpost fast immer das aktuelle Kapsblatt, die Dorfzeitung. Und das ist bemerkenswert, denn Kaps verfügt nicht über eine eigene Druckerei. Der Druck der Zeitung wird vier Mal jährlich außerhalb in Auftrag gegeben. Durch Kaps fließt nämlich der kleine Bübbelsbach direkt zum Leuchtturm, als hätte er sich das so ausgesucht.

Zwar ist Herr Tur Tur traurig, dafür freut sich jedoch Herr Prof. Habakuk Tibatong. Er ist nämlich Direktor des einzigen Insektenmuseums in Trum. Das Museum ist Teil der ebenfalls in Kaps ansässigen Kartografisch explorative Expeditions-Vereinigung vereinter kartografisch explorativer Expediteure. Immer wieder verirren sich Reisende nach Kaps und sind froh, wenn sie die Wartezeit im Museum verbringen können, bis sie von der Postkutsche wieder zurückgebracht werden. Dennoch, Herr Tibatong besteht auf strikte Öffnungszeiten und so ist es manchmal notwendig, das Gasthaus aufzusuchen.

Im Wirtshaus „Zum grünen Kohl“ fühlt sich ein Reisender schnell heimisch. Besonders, wenn er öfters einkehrt. Denn hier trifft er immer dieselben drei Gäste und die Wirtin, die ihm immer dieselbe Kohlsuppe zubereitet. Und dies Tag und Nacht. Eigentlich wollten Mo, Barni und Lerri früher mal nach Hause gehen, doch hätten sie dann wieder zum Gasthaus hingehen müssen. Und so sind sie eines Tages einfach geblieben.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Kaps ein Rathaus mit einem Bürgermeister hat. Denn wo soll man sich sonst hinwenden, bei Probleme mit dem Lärm oder die Zaunfarbe des Nachbarn nicht zur eigenen passt?

Zum Bürgermeister haben die Kapsköppe den ehemaligen Schweinehirten Georg Christian Tröltsch gewählt. Irgendwie war ein Bürgermeister ja auch ein Hirte, nur mit Sprechstunde. Der Bürgermeister ist aber nicht der einzige Hirte. Kaps hat nämlich eine Sonnenkirche mit einem Pfarrer darin. Glauben hält man in Kaps allgemein für sehr wichtig, da der Baron den Sonnenglauben verordnet hat. Nur haben die eher praktisch veranlagten Kapsköppe ihre Schwierigkeiten mit der Vorstellung einer nicht personalen höheren Macht, so dass sich ein ausgeprägter Heiligenkult entwickelte. Denn Heilige sind griffig, ansprechbar und man kann sie mit Achtung loben und durch Missachtung strafen.

Ebenfalls wichtig ist die Mühle im Westen des Lehens. Sie steht eigentlich hinter dem Grnezstein, nimmt aber von allen umliegenden Bauern das Korn entgegen. In der Mühle wohnt auch die schöne Müllerin. Alle jungen Burschen im Lehen möchten sie gerne heiraten, doch sie will nicht.

Im westlichen Kaps liegt das Kloster St. Nimmersünd.

Als Verwalter des Lehens hat der Baron von Champa den Johann Kuhfuß eingesetzt. Der verwaltet tüchtig. Noch tüchtiger ist sein Attaché Karl Würmchen.

Karl Würmchen verwaltet sehr engagiert. Er ordnet und kategorisiert Verordnungen und systematisiert Verordnungsordner. Aus ganz Trum kommen jährlich Verwaltungsbeamte, um sich in ihrem Metier weiterbilden zu lassen. Als Karl Würmchen kürzlich von der Leiter nicht ordnungsgemäss bestiegenen Leiter fiel, rief er noch „Ai selbst‘ Tschuld!“. Nach einer langen Pause der Verwaltungsverwahrlosung, ist nun Karl Würmchen gesundet und dabei, das Liegengebliebene neu zu sortieren. Alles in Kaps geht seinen Gang und keiner kann etwas dagegen tun.

In Kaps findet sich auch das einzige Sonnenamt in ganz Trum.

Zu erwähnen wäre noch die Mühle am Zitterbach, einem kleinen Seitenlauf des Reegenflusses. Die Leute munkeln, darin gehen gar merkwürdige Dinge vor sich. Der eigenbrötlerische Müller würde dort Seelen zermalen und man höre sie des Nachts unter dem Mahlstein schreien.

Inzwischen geht die Wirtschaft nach wie vor seinen Gang und die basiert vornehmlich auf den Anbau von Kohl, dem Wahrzeichen von Kaps. Nicht nur schmeckt er gar köstlich, auch interessieren sich einige Waffenmanufakturen, den Geruch im Gefecht einzusetzen, den Kapskohl überdeutlich produziert.