Missionsstift St. Knausler
St. Knausler ist ein diakonisches, ökumenisches Missionsstift, das im Sinne des Heiligen Kleinknechtknauslers wirkt, dem Arbeitsschutzpatron aller ehrlich arbeitenden Mägde und Knechte. Im Stift dienen sowohl Anhänger der Sonnen- als auch Ceridenkirche besteht, wobei offiziell nur eine Anerkennung durch die Sonnenkirche besteht, während sich die Ceridenkirche bislang weder positiv noch ablehnend geäußert hat.
Geschichte des Stifts
Das Missionsstift wurde von wohlhabenden Handwerkern in Gergonsmund gestiftet, nachdem sie in einer Predigt die erschütternde Geschichte eines Meisters vernommen hatten, der in Armut fiel, weil all sein Gesinde seiner Sparsamkeit geschuldet verstarben. Keinem wohlhabenden Handwerker, so die tiefbewegten Zunftsherren mit Tränen in den Augen, solle jemals wieder so ein trübes Schicksal widerfahren, dass er in Armut verfalle, nur weil sein Gesinde durch Unfälle das Leben verlor. Denn auch sie selbst hatten bereits viel Gesinde verloren hierdurch und nie daran gedacht, dass dies ihrem Wohlstand schaden könnte. Derart erweckt, stifteten sie eine ansehnliche Summe zur Ordensgründung.

Ziele des Stifts
Der Orden verfolgt das karitative Missionsziel, Handwerksmeister und Gutsherren vor der Verarmung durch nicht notwendige Verluste an Gesinde zu bewahren. Hierzu hält es Gottesdienste es im eigenen Haus ab, zu denen Meister und hohe Herrschaften ihr Gesinde verpflichten dürfen und schickt er Missionare aus, welche gegen Pfründe bzw. Zahlungen der Gutsherren und Handwerksmeister dem Gesinde Sachdienlichkeitspredigen halten, Dämonen wie den Sensenschorschl exorzieren, Schutzamulette, Hufeisen und andere Glücksbringer durch Gebet aufladen und veräußern. Von besonders hoher Qualität und grenzüberschreitend gutem Ruf die erzieherische Zuchtpeitschen und Rohrstöcke aus hauseigenen Manufaktur.

Organisation
Das Stift steht unter Führung eines Probstes und dessen Stiftsdekane. Die Mitglieder sind weltgeistliche Kanoniker, d.h., sie leben nicht abgeschieden in einem Kloster, sondern verwirklichen ihren heiligen Auftrag inmitten der Welt und den Menschen. Auch ist der Besitz von Privatvermögen erlaubt. Im Missionswerk dienen Kleriker aller Coleur und die Hierarchie entspricht der üblichen Kirchenhäusern.
Neben Priestern, Diakonen, Vikaren etc., finden sich jedoch auch eine Reihe von Wundärzten und Feldscherern mit ihrem praktischen Blick für potenzielle Gefahren in der Gesindearbeit, der Gerüchten nach mehr Leben rettete als jedes Gebet. Heiler, die solches behaupten, werden jedoch augenblicklich entlassen.
Bedingung für eine Mitgliedschaft ist die Zugehörigkeit zu einer als rechtschaffen zählenden Kirche und das Bekenntnis zum Heiligen Kleinknechtknausler sowie der Stiftsregeln. Gründen Missionare auf ihren Reisen Zweigniederlassungen, werden sie die leitenden Vikare dieser Filialen, bleiben St. Knausler aber untergeordnet.
Kosten Tote zu viel Geld,
Man den Knausler herbestellt.
Üblicherweise wird der vorsitzende Probst von der Sonnenkirche berufen, während andere Ämter und Mitgliedschaften nicht konfessionsgebunden sind. So besetzt der Probst seine Dekanstellen gerne mit ceridischen Klerikern und hält wohlwollenden Kontakt zum Bischof von Gergonsmund, um den missionarischen Wirkungskreis zu erhöhen. Wegen seines für politische Machtkämpfe relativ unbedeutenden Missionsziels und seiner umsichtigen Neutralität, überstand das Stift bislang auch Konflikte zwischen der Sonnen- und der Ceridenkirche. Der diensthabende Probst ist derzeit der Sonnenkanoniker Maltur von Parpulla. Um innere Glaubenskonflikte zu vermeiden, besinnen sich die Stiftsangehörigen vornehmlich auf den Heiligen Kleinknechtknausler und halten Dispute über die dahinterliegende Wirkmacht auf ein Minimum.
Sagt der Knecht zur Vorschrift „Nein!“
Wirf auf ihn gezielt ’nen Stein.“
(Knausler, Arbeitsschutzheiliger)














