Im Badehaus – Ougenweide

Reinlichkeit ist mir ein Graus
Doch ich geh‘ ins Badehaus
Um im Bade zu verweilen
Muss ich nun von dannen eilen
Zupf‘ mit Wollust meinen Bart
Meinen Körper will ich kühlen
Wonnen ganz besonderer Art
Kann man nur im Wasser fühlen


: DüDüDüdüdüdüdü :


In der Therme angelangt
Wird mein Wamst mir abverlangt
Allerliebste Zuckerdinger
Schneiden Nägel mir vom Finger
Eine andere, frisch und fein
Stutzt den Bart mir und die Haare
Und lässt sie vergessen sein
All die vielen Hungerjahre


: DüDüDüdüdüdüdü :

Ein dicker Mensch, mit Fett betalgt
Mir die Hinterbacken walkt
Man bestreuet mich mit Puder
Setzt mich in den Badezuber
Heißes Wasser gießt man nach
Und die Haut zeigt Krebsesröte
Au, schrei‘ ich und weh und ach
Man kocht mich wie eine Kröte


: DüDüDüdüdüdüdü :


Wird dies alles überstanden
Ist der Körper fast zuschanden
Doch dann kommt der Teil der Freude
Gern ich dran ein Wort vergeude
Man bringt Schinken, Sülze, Speck
Wein und Bier und auch Liköre
Brot und Kuchen und Gebäck
Das nicht etwa mir zu Ehre
Nein, da muss bezahlet sein
Schinken, Sülze, Bier und Wein
Auch der dir fast brach die Knochen
Und dich tat wie Schinken kochen
Alle die musst du bezahlen
Sogar der Mägde Freundlichkeit
Teuer sind die Badequalen
Schrecklich ist die Reinlichkeit


: DüDüDüdüdüdüdü :

Die wilde Jagd – Faun

Ein Mädchen kommt vom Tal ins Dorf
So lieblich und so fein
Da sieht der schwarze Müller sie
Und will ihr Liebster sein
„Geh fort, du dunkler Müller, du
Und lass mich friedlich sein
Den Kranz, den dich so lange hielt
Will ich mit dir nicht teil’n.“

: Lauf, Liebes, lauf
Und pass gut auf dich auf
Der Herr der schwarzen Mühle
Will dich heute Nacht zur Frau :


Da ward sie eine Schwalbe
Entflog ihm himmelwärts
Der Müller aber flug als Falke
Ihr schon hinterher
Sie ward zu einem Ross so weiß
Sprang durch das erste Gras
Er aber war der Sattel, der
Ihr fest am Rücken saß

: Lauf, Liebes, lauf…:


Sie ward zum weißen Hasen
Und lief die halbe Nacht
Der Müller aber ward zum Fuchs
Und setzte ihr gleich nach
Sie ward ein Schiff auf hoher See
Und fuhr weit fort vom Land
Er aber ward der Steuermann
Der fest am Ruder stand


: Lauf, Liebes, lauf…:


So ging diese verhexte Jagd
Nun schon die lange Nacht
So dass der Müller voller Gier
Den Mogen übersah
Das Mädchen ward zum Morgenlicht
Das durch das Tale schien
Der schwarze Müller fand ein End
Und ward nicht mehr gesehen


:Lauf, Liebes, lauf

im Morgenlicht nach Haus
Den Müller siehst du nimmermehr
Und die wilde Jagd ist aus:

Schrei es in die Winde – Faun

Der Wind ist schwach, die Vögel still,
Dein Atem flach, das Herz pocht wild
Der Boden nass, der Morgen kalt,
Was suchst du hier allein im Wald?
Dein Kleid ist schön, die Haut ist zart,
Du fürchtest dich, dein Blick erstarrt
Was hat Dich hergetrieben? Sprich!
Wie kam der Schmerz in Dein Gesicht?


Keiner wollte Deine Tat verstehen, Deine Worte niemand hören
:Schrei es in die Winde, Schrei es in die Ferne:


Du bist verstoßen aus der Welt,
Du bist auf Dich allein gestellt,
Die Waldluft hüllt Dich tröstend ein,
Sie scheint dir Freund und Schutz zu sein,
Du hast den Kampf noch nicht verloren,
Du kommst zurück, hast Du geschoren!
Und wenn die Hexe wiederkehrt,
Dann bleibt kein Richter unversehrt


Keiner wollte…

Dein Anblick – Schandmaul

Hätt‘ ich einen Pinsel zu zeichnen dein Antlitz
Den Glanz deiner Augen, den lieblichen Mund
Ich malte die Wimper, die Braue, dein Lächeln
Wie ich es erkannte in jener Stund‘
Hätt‘ ich eine Flöte zu spielen die Klänge,
Die von deiner Anmut und Schönheit erzählen
Ich spielte den Reigen der himmlischen Tänze
Wie in den Gedanken, die mich seither quälen


Doch weder Bilder noch Klänge noch Wort
Könnten beschreiben, Was an jenem Ort
mit mir geschehen, als ich dich gesehen
Du in jener Nacht den Schein hast entfacht
:Die Sonne die Sterne tragen Kunde von dir
Jeder Lufthauch erzählt mir von dir
Jeder Atemzug, jeder Schritt trägt deinen Namen weit mit sich mit:


Hätt‘ ich eine Feder zu schreiben die Worte
Die dich umgarnen wie silbernes Licht
Ich schriebe von Liebe, von Nähe und Hoffnung
Und schrieb‘ die Sehnsucht hinaus in das Nichts


Doch weder Bilder …

Sovngarde Song – miracle of sound

From the mists of the mountains a deafening call
Bellows down over the plains
On a host of battle-worn ears it does fall
Pushing out through the thunder and rain
These men of the north they have suffered too long
The anger it swells in their veins
Of the spirited roars of lost warriors‘ songs
Distant echoes are all that remain

And my voice is my violence
Clear the sky’s frozen tears
And no more we’ll be silent
With this Sovngarde song in our ears


And we stand tall
Sons of the snow – We will not fall
Under these blows for our hearts they are hardy
Our spirits are strong and our voices are lifted into
This Sovngarde song

Conquer the anger and ravenous rage!
Make it a part of your power
Pummeling down let your bloodlust engage!
Under your force they will cower
Feeling the fury so pure and so bright
Breaking the bonds of surrender
Under the moon for our home we will fight
And we will die to defend her

And my voice …

These perilous peaks
On the rim of the sky
I move in the midst
Of the clouds drifting by
At the top of the world
On a white doomful day
Men of wisdom will show me the way

And we stand…