Zeitschiene
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Vor 80 Jahren – Friedhelm Wehrbrechts Geburt.
Vor 71 Jahren – Heimo Reich lässt in Sooden eine besonders grosse Wolfsrasse zu Jagdvergnügen züchten.
Vor 70 Jahren – Friedhelm Wehrbrechts besucht die Ritterspiele des Königs.
Vor 65 Jahren – In Gergonsmund lässt der Alte König Prunkbauten errichten.
Vor 60 Jahren – Der König wird älter – Friedhelm Wehrbrecht geht zur Stadtwache.
Vor 50 Jahren – Der Ostenwinter – Der Alte König wird krank und stirbt.
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Vor 48 Jahren – Das Fürstentum West Sewenland setzt einen König auf den Thron der ermordet wird.
Vor 48 Jahren – Friedhelm Wehrbrecht flieht aus der Königsburg und sieht sie niederbrennen.
Vor 48 Jahren – Die Zeit der kleinen Kriege beginnt.
Vor 47 Jahren – Friedhelm Wehrbrecht wirft seine Uniform weg und arbeitet auf einen Landgut.
Vor 45 Jahren – Rainer Trost, Fürstentum Harden, greift West Sewenland, Sewenland und Towen an.
Vor 44 Jahren – Rainer Trost, Fürstentum Harden, stirbt auf dem Schlachtfeld Bergensgrund im Sewenland.
Vor 43 Jahren – Der strengste Winter seit vielen Jahren friert das ehemalige Harden ein.
Vor 40 Jahren – Die Towener Flotte beginnt einen erbitterten Krieg gegen Piraten und Freibeuter.
Vor 38 Jahren – Enderes Mahn, Fürst im West Sewenland, wird vom Geldadel seines eigenen Landes erledigt.
Vor 36 Jahren – Heimo Reich, Fürst von Sooden, siegt gegen das fünfte Wiedener Reiterregiment.
Vor 36 Jahren – Heimo Reich, Fürst von Sooden, tötet sich und sein Pferd in der Schlucht der tausend Tränen.
Vor 35 Jahren – Die Wölfe Soodens brechen aus und vermehren sich frei in den Wäldern Soodens.
Vor 33 Jahren – Friedhelm Wehrbrecht verkauft sein Schwert um Essen zu bekommen.
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Vor 30 Jahren – Der erste Konvent der Mächtigen. Gründung des Rates von Trum.
Vor 22 Jahren – Friedhelm Wehrbrecht geht unter fremden Namen in die Dienste eines Barons.
Vor 20 Jahren – Handelsbeziehungen entstehen – Trum blüht neu auf.
Vor 03 Jahren – Friedhelm Wehrbrecht stürzt eine Treppe hinab und bricht sich ein Bein.
Heute – Friedhelm Wehrbrecht stirbt unerkannt nach einem langen und erfüllten Leben.

Die derzeitigen Mitglieder im Rat von Trum:
– Fürst Tilmann Göttel von Riederbrack
– für Werant (NSC)
– Fürst Hatto Knott von Greb
– für Towen (NSC)
– Frau Elfgard Stemmler von Wiedenau
– für Wieden (NSC)
– Frau Tete Hengst von Wilgau
– für das Sewenlandes (NSC)
– Herr Ullin Röttger
– Vertreter des Freien Ostens Soodemunt (NSC)
– Herr Volkrad Plagens
– Vertreter des Freien Nordens Hardemunt (NSC)
– Herr Wolfganng Welzel
– für die Kaufmannslande (NSC)
Geschichten zum Rat von Trum:
– Auf dem Glockenturm Siebenhöfens:
Theobald blickt über die Dächer der Stadt bekommt ein friedliches Bild vermittelt. Doch in den Straßen und Gassen, auf den Plätzen und in den Hallen sieht es anders aus. Denn es war mal wieder soweit: die nächste Versammlung des Rates von Trum war für den morgigen Tag angesetzt worden. Wie in jedem Jahr trafen einmal in jeder Jahreszeit die Vertreter der sieben Gebiete TRUMs an einem Ort zusammen um die Geschicke der Insel Trum bis zur nächsten Besprechung festzulegen.
Seit Tagen waren Frau Tete Hengst von Wilgau, Frau Elfgard Stemmler von Wiedenau, Fürst Hatto Knott von Greb und Fürst Tilmann Göttel von Riederbrack bereits in der Stadt Siebenhöfen und besprachen sich mit vielen wichtigen Leuten. Herr Wolfgang Welzel war wahrscheinlich, wie so oft, unterwegs durch ein gutes Geschäft aufgehalten worden. Die beiden Vertreter Herr Volkrad Plagens und Herr Ullin Röttger aus den Freien Landen waren auch noch nicht da und es war wie immer nicht sicher ob Sie kommen würden.
Siebenhöfen. Die Stadt wurde auf dem ersten Konvent als weitere Besprechungsstätte festgelegt und seitdem immer genutzt. Seither ist die Stadt gewachsen. Aus allen Gebieten Trums finden sich politische Vertreter hier ein und halten regen Kontakt zu Ihren Fürsten, Baronen und Sippenobersten. Hier werden die meisten großen Verträge über Land und Leute gemacht, hier werden mit Piraten die großen Geschäfte geschlossen und hier geschehen die meisten Unfälle mit tödlichem Ausgang. So kamen gerade in der letzten Woche der Minister der Kaufmannslande und der Vertreter für Schiffshandel der Kaufmannslande bei einer Kneipenschlägerei ums Leben. Man munkelt, dass er Drohungen gegen einen Baron aus Towen ausgesprochen hatte, weil dieser den Nebelsund für Piratenschiffe sperren wollte. Aber natürlich munkelt das nur das Volk.
Auf dem Glockenturm schreckt Theobald aus seinen Gedanken auf. Die Stundenkerze war herunter gebrannt. Zeit die Stundenglocke der Stadt zu schlagen und eine neue Kerze anzuzünden. Lass in der Stadt passieren was will. Ein Blick über die Dächer vermittelt immer ein friedliches Bild.

Die bekannten freien Dörfer in Trum:
-In Hardemunt haben sich die freien Dörfer meistens zu Dorfgemeinschaften zusammengeschlossen.
-Soodemunt haben sich die freien Dörfer meistens zu Dorfgemeinschaften zusammengeschlossen.
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Geschichten zu den Freien Dörfern:
-Weit weg in den Bergen-
Der Sommer war nun endgültig vorbei. Er war in diesem Jahr besonders kurz gewesen aber das war auch nichts Neues. In den Bergen Soodemunts waren die Sommer nie sehr lang und das kleine Dorf lang sehr hoch in den Bergen.
Alle Bewohner waren auf dem kleinen Platz versammelt der von einem Holzdach gegen den Regen geschützt wurde. Es sprach der Alte Ruhan:
Also ist es beschlossen: Alle haben ihre Wünsche auf die Liste schreiben lassen und ihren möglichen Anteil zur Bezahlung beigetragen. Die zwölf Auserwählten werden morgen beim ersten Sonnenstrahl aufbrechen. Sie werden in der nächsten Stadt unser abgebautes Erz verkaufen und alles besorgen was auf der Liste steht. Hört nochmal genau zu. Ihr dürft nicht anhalten. Ihr dürft nicht verweilen. Ihr dürft die Gruppe nicht verlassen. Ihr müsst abwechselnd auf dem Karren schlafen. Ihr könnt allein nicht gegen einen Kerullwolf bestehen. Wenn keiner von euch zurückkehrt werden wir alle verhungern oder erfrieren.
Die Männer lauschten voller Aufmerksamkeit den Worten. Wie in jedem Herbst gingen Sie auf die letzte Reise des Jahres um die Nahrung für den Winter einzukaufen. Der Weg führte fünf Tage und Nächte durch den Wald und die Ebene. Und im Wald wohnt der Kerullwolf, der verfluchte Wolf Soodens.
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Hier gibt’s in den Sub Wikis eine Übersicht von Freibeuterei in den Gewässern Trums.
Die freien Städte Tums:
Gergonsmund (ca.40.000 EW) in den Kaufmannslanden
Battania (ca.11.000 EW) in den Kaufmannslanden
Horne (ca.15.000 EW) in den Kaufmannslanden
Rosto Nevilia (ca. 8.000 EW) in den Kaufmannslanden
Thortmanne (ca. 3.000 EW) im freien Norden Hardemunt
Rinesburg (ca. 8.000 EW) im freien Norden Hardemunt
Helmwordeshaven (ca. 6.000 EW) im freien Norden Hardemunt
Legia (ca. 2.000 EW) im freien Osten Soodemunt
Kalant (ca. 4.000 EW) im freien Osten Soodemunt
Vergonia (ca. 8.000 EW) im freien Osten Soodemunt
Ruuf (ca. 5.000 EW) im freien Osten Soodemunt
Freie Städte gibt es nicht in den Fürstentümern Trums.
Geschichten und Begebenheiten aus den freien Städten:
Die Abendsonne flutete über den Wehrgang. Ein Soldat in Wappenrock und ein kleiner Junge stehen neben einem Korb der in einem schmiedeeisernen Gestell hängt. „Ich erinnere mich genau. Ich war damals ein kleiner Junge wie du und ich musste die faustgroßen Steine vom Hof über die Wendeltreppe auf den zweiten Wall bringen. Unsere Soldaten würden sie den Wiedenern schön an den Kopf werfen falls es ihnen gelingen sollte den äußeren Mauerring zu durchbrechen. Ich war damals nicht allein. Wir waren immer zu viert. Leider wurden zwei von uns getötet als der Fels eines Wiedener Belagerungsgeschützes in die Mauer neben und einschlug. Die beiden stürzten damals fast 10 Meter in die Tiefe. Ich hatte Glück.
Hm, nun ja und heute sitzt du hier und fragst, ob das alles richtig war? Ich sage dir: es war genau richtig. Wir Bewohner von Ruuf haben immer die höchsten Abgaben an den Fürsten geleistet. Nachdem die Kunde uns erreichte, dass Fürst Heimo Reich in die Schlucht der tausend Tränen gesprungen war, verschlossen wir die Tore und ließen eine Woche lang niemanden rein oder raus. Alle Bewohner der Stadt versammelten sich auf dem Marktplatz. Auch mein Vater ging damals hin. Als er am dritten Tag zurückkam sagte er zu mir:“Junge, ab heute sind wir frei“. Ich werde diesen Tag niemals vergessen. In den folgenden zwölf Jahren kämpften wir noch viele Male. Die Wiedener kamen zweimal und aus Werant kam eine Flotte vor unseren Hafen. Ein Jahr fast haben die uns auf See belagert. Bis wir dann ein Abkommen mit Baronie Retland aus dem Fürstentum Towen geschlossen haben, die die Schiffe der Weranter versenkten. Die anschließend getroffenen Handelsabsprachen mit Baronie Retland sind noch heute gültig und nicht zu unserem Nachteil. Als dann die Piraten kamen und uns zum Konvent der Mächtigen einluden staunten wir und entsandten drei Männer. Sie kamen nach drei Monaten wieder und hatten unsere Anerkennung als freie Stadt Trums dabei. Seit den Tagen endete das Kämpfen und wir bauten unsere Stadt schöner und größer wieder auf. Die Mauer, auf die ich als Junge die Steine getragen habe, wurde in diesem Krieg nicht einmal überwunden. So nun mach den Mund wieder zu kleiner Mann und verschwinde. Ich habe genug erzählt. Du hältst mich von meinem Wachdienst ab.“
Der Junge lief davon. In dem Korb vor meinen Füßen hatte er fünf faustgroße Steine zurückgelassen. Ich würde Sie heute jedoch nicht mehr brauchen.
