Inspektoren des Rates von Trum
Nun ist es so, dass jedes der Ratsmitglieder eigene Quellen für Informationen besitzt, die natürlich eifersüchtig gehütet werden.
Informationsvorsprung ist eben Macht. Dem Machtungleichgewicht im Rat zumindest etwas vorzubeugen, wurden die Inspektoren ins Leben gerufen. Diese sind mehr oder minder unabhängige Bedienstete des Rates und beschaffen diesem Informationen in Form von Berichten.
So reisen diese Inspektoren mit gewissen Vollmachten ausgestattet durch die Lande, wühlen sich durch Bibliotheken und Archive, befragen Bürger, Freibeuter, Adel und Bettler, nehmen Orte in Augenschein, erkunden Vorkommnisse.
Als Büttel des Rates Trum werden die Inspektoren zumeist respektiert. Freilich wird auch ihnen nicht erzählt, was nicht ans Tageslicht kommen soll. Doch die Kunst des Inspektors ist es, das Verborgene hervorzubringen und dem Rat zu berichten. Oft werden Inspektoren auch von einem oder mehreren Ratsfrieden begleitet.
Ratsinspektor Ulfried Furtenau
Inspektoren Anwärterin Kièlo von Akede
Die mit Stolz getragene Tracht des Inspektors:

Der Ratsfried
Ab und an vergibt der Rat Aufgaben, die ein gewisses Maß an Verletzungsrisiko beinhalten, ja wenn nicht gar gefährlich sind.
Manchmal soll auch nur ein etwas „überzeugenderer“ Auftritt helfen, die Geschicke Trums in die vom Rat gewünschten Bahnen zu
lenken. Hierzu wurden alsbald nach der Gründung des Rates die Ratsfriede berufen. Diese sind eine durchaus auch kämpfende Truppe, die wie die Inspektoren auch direkt dem Rat unterstehen und dessen Interessen vertreten und bei Bedarf auch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln durchsetzen.
Verdiente Einwohner Trums mit gutem Leumund können eine Kariere als Ratsfried einschlagen, sofern sie die Anforderungen körperlicher Art erfüllen. Die Truppe der Ratsfriede ist gut ausgrüstet und wird im Volk als Exikutive des Rates zumeist respektiert.
Die mit Stolz getragene Tracht des Ratsfrieds:

Das Handelshaus Böttcher wurde vor drei Generationen in Battania von Alarich Böttcher gegründet. Dieser handelte mit allen möglichen Waren das täglichen Bedarfs, insbesondere mit Fässern. Dies wurde von seinem Sohn, Ludwig dem Älteren, so übernommen und schließlich an dessen Sohn, Ludwig dem Jüngeren, übergeben. Ludgwig d. J. verließ das Kleinwarengeschäft und stieg in das Feld des Geldwechselns und den Fernhandel mit einer eigenen Parteenreederei ein.






