Steckbrief
| Lehensherr: |
Der Rat der Kaufleute mit Sitz im Gergonsmund. |
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Die Karte des Kontors Akede

Das Kontor Akede
Die Geschichte der Besiedlung
Olvirvik Galion war der Begründer der Familie Galion. Im Streit verließ er seine Heimat, die weit oben im Norden lag. Er nahm seine und einige befreundete und verbündete Familien und segelte los. Es waren insgesamt 5 Schiffe, beladen mit allem, was sie hatten, packen und greifen konnten, mit allem, was man für ein Leben in unbekannten Ländern brauchte und das waren in erster Linie Waffen und Schilde. Stürme und andere Unbill führten dazu, dass sie, als sie völlig entkräftet in Trum anlandeten, nur noch zwei Schiffe hatten. Olvirviks Frau war im Kindbett gestorben und das Kind, sein Erbe, mit ihr.
Schon gab es Meuterei auf den letzten Schiffen, doch es gelang Olvirvik die Männer zu beruhigen und er war ehrlich mit ihnen, sie hatten gar keine andere Wahl, als weiter zu segeln, denn ihre Vorräte waren geschwunden. Als sie dann des Morgens die Trumländer Inseln erblickten, wussten sie, dass die Zeit der Entbehrung sich nun lohnen würde. Hier war ihre neue Heimat, und sie würden sie sich nehmen, ganz unabhängig davon, ob sie schon besetzt war oder nicht.
Vorsichtig segelten sie in den Sund, wo der Fluss Schwarzwasser in das Meer mündet. Sie landeten ihre Schiffe und scherten sich nicht darum, dass eines dabei zerstört wurde. Sie hatten nicht vor, wieder wegzugehen. Alles wurde abgeladen, ein Lager errichtet, Späher und Jäger zogen los, wenig später auch einige der wenigen verbliebene Frauen, um zu sammeln, was es zu sammeln gab.
Die Rückkehr der Jäger mit Fleisch wurde genauso wie Olvirvik Galion gefeiert. Menschen hatte man keine gesehen, das bedeutet jedoch nicht, dass die Anlandung von Galion und seinen Leuten nicht bemerkt wurde.
Von der anderen Flussseite aus sahen einige Späher der wilden Nordleute was sich tat und berichteten es ihrem Karl. Der wiederum wollte keine bewaffneten „Nachbarn“ haben und schon wurden Pläne gemacht, die Galions auszulöschen.
Nur zwei Tage nachdem die Familie Galion anfing sich einzurichten, wurden sie von einer Gruppe Nordmänner überfallen. Doch die Neuankömmlinge wehrten sich mit dem Mut und der Tapferkeit, die aus Verzweiflung geboren wird und obsiegten. Nur einer der Nordleute überlebte, jedoch nur, um nachdrücklich befragt zu werden, danach warf man seine Leiche ins Meer.
Damals waren die Küsten Trums noch ein wilder Ort, ungebändigt, und marodierende Banden unterschiedlichster Fraktionen terrorisierten Land und Leute. Das Recht des Stärksten zählte und wurde gnadenlos durchgesetzt. Mit den Nordleuten auf der anderen Seite des großen Stroms lebte man nach diesem ersten Scharmützel in ständiger Feindschaft und Überfälle in die eine oder die andere Richtung waren fast schon an der Tagesordnung. Dabei wurden Waren, Gold, Waffen und Tiere genauso gestohlen wie Frauen und Kinder.
Dennoch gelang es den Galion’s, nach und nach, sich durchzusetzen. Irgendwann wurde ein unsicherer Friede mit den Menschen auf der anderen Seite des Flusses geschlossen und eine vorsichtige Ruhe kehrte ein.
Da war Olvirvik Galion schon lange Tod, gestorben nach langer Krankheit im hohen Alter.
Seine Weitsicht, seine Führungsqualität und seinen Mut trugen seine Kinder mit seiner zweiten und dritten Frau fort.
Sie hatten schon vor der vorsichtigen Waffenruhe begonnen das Land zu kultivieren und damit begonnen, sich Das Kontor Akede, das damals noch Galions Land hieß, untertan zu machen und zu dem zu formen, was es einst werden würde.
Die Dörfer im Kontor Akede
Das Dorf Siebenstein
Das Dorf Irgends
Das Schlammland
Das Dorf Totbaum
Der Fluß Schollenschnelle