Westdreieck
Die Holk „Ularich Böttcher“ liefert dringend benötigtes Bauholz ins ferne Wüstenreich Surabad. Das Holz tauscht sie gegen in Morkan begehrte Südfrüchte, Datteln, Feigen, exotische Gewürze und Südfrüchte sowie seltene Mineralien und einige magische 1001-Nacht-Objekte für die Thaumaturgische Akademie in Trum. Da der Holzwert nicht an diese Waren heranreicht, muss immer eine ansehnliche Menge Bargeld aus Trum mitgeführt werden. Diese permanente Ausfuhr von Gold kann in Trum zu Währungsproblemen führen. Einiges an Gold fließt über die Ignispilgerroute wieder zurück. In Morkan werden Nahrungsmittel und Alchemiezutaten aus Surabad gegen Feinmechanik und alchemische Tränke getauscht, für die das Land bekannt ist. Da die hochpreisigen Alchemie-Waren nur geringen Stauraum aufnehmen, fehlen für einen optimalen Dreieckshandel Massengüter auf der Rückfahrt. Der Kapitän muss die LAderäume vor ort operativ füllen, was nicht immer gelingt. Zurück in Trum finden Feinmechaniken reißenden Absatz bei den berühmten Gergonsmunder Handwerkern und ein Teil der Tränke in der benachbarte Thaumaturgische Akademie und ceridische Klöstern. Nicht zuletzt bringt die Ularich feiste Sultanseide für die Nordmittellanderoute mit. Surabads Kontinent Eskadon ist Bündnispartner Trums, weshalb eine etablierte Handelsroute existiert. Die Fahrten in Konvois senken die Reiserisiken erheblich. Das Westdreieck ist Böttchers ist trotz des hohen Leerlaaderaumrisikos aktuell die profitabelste Handelsroute.
Ignispilgerroute
Die Holk „Santa Alisea“ transportiert mit Zwischenstopp in Champa (Wallfahrtsort Aliseaberg) Pilger zum Aliseaschrein nach Growod. Bevor die Mittellande für eine lange und gefährliche Ozeanüberquerung verlassen werden, hält das Schiff noch einmal im Hansekontor von Zaronien. Neben den Pilgern sind einige Reliquien, Pilgerbedarfe und alchemistische Zutaten geladen. Pilger müssen an Bord beim Schiffsbetrieb mithelfen, was allen Seiten Kosten einspart. In Growod wird das Schiff überholt und liegt länger im Hafen. Zeit für Handelshausabgesandte, das hauseigene Pilgerbetreuungswerk am Ignisschrein mit Nachschub auszustatten und auch neue Geschäftsfelder zu eröffnen. Hier befinden sich auch Pilger der letzten Reise und warten auf ihre Rückreise. Der Entfernung wegen gibt es nur einmal jährlich die Möglichkeit zur Rückreise. Der Ignisschrein wurde kürzlich von Dämonen zerstört und viele Pilger niedergemetzelt, was die Strecke brach liegen lässt. Ist die lange Fahrt entlang der Mittellande wegen vieler Hanseverbündete auf der Nordmittellandeseite noch recht sicher, führt die Reise bald über eine lange Strecke freien Ozeans mit allen damit verbundenen Gefahren. Hinzu kommt, dass die St. Alisea das einzige Schiff auf dieser Strecke ist und ohne Beistand reist. Ignis- und Sonnenorden beteiligen sich derzeit finanziell am Wiederaufbau der Pilgerroute, wodurch das Handelshaus keine Verluste aber auch noch keine Gewinne macht.
Neu-Seeburg-Passage
In Neu-Seeburg (Ahornbach) unterhält das Handelshaus gemeinschaftlich mit dem Orden des Lux (Gott des Schicksals und fehlenden Quäntchen Glücks) ein gemeinschaftliches Kontor und Lagerhaus in hervorragender Hafenlage direkt neben einem Bordell. Die Kogge „Knödel„, lädt auf der Hinfahrt Bordellbedarf, Liebestränken, Heiltränken, Textilien, erotischen Gewürzen und Früchten aus Surabat. Wegen des Glücksgottes laufen die Geschäfte überdruchschnittlich gut und das Schiff gerät nie in Stürme. Auch das einzige Lagerhaus am Hafen bringt Münze durch Mietgebühren. Allerdings hat sich für andere Waren des Handelshauses noch kein lukrativer Absatzmarkt etabliert, vielmehr ist es nur dem Glücksgott zu verdanken, dass sich die Überfahrten zumindest selbst tragen. Da Neu-Seeburg von Thorwalern angelaufen wird, werden Felle und dergleichen eingekauft. Auch besteht über Neu-Seeburg eine Kontaktadresse in Aventurien zum Erwerb von berühmten Horasischen Wein. Nichtsdestotrotz wird das Kontor wegen der kurzen Entfernung gern von Gergonsmunder Kaufleuten gemietet. Neu-Seeburg soll vom Handelshaus zukünftig für ganz Trum stärker als Eingangstor zum Mittellandekontinent etabliert und das Land Ahornbach als Hansemitglied aufgenommen werden.
Nordmittellandelinie
Die Kogge „Klops“ bereist die älteste Hansestrecke der Mittellande zum Hansekontor nach Zarorien. Sie startet vom Hansekontor in Wilgau und schließt sich dem Zarorienkonvoi dreier Holks aus den Kauflanden an. Böttcher hat sich im Konvoi mit Exklusivlieferungen von Wilgauer Zuchtpferden und feinster Surabatter Sultanseide konkurrenzlos positioniert und importiert dafür Textilien und Goldbborten für Trum. Ein Großteil des Laderaums wird aber von Kaufleuten aus Sewenland angemietet, so dass die Waren häufig wechseln. Die Nordmittellande verfügt über viele Hansemitglieder, die sich in Konvois zusammenschließen, so dass die Route als relativ sicher gilt.
Wilgau-Champa-Route
Die Schnigge „Schabernack“ bedient diese Route, die abseits der trumländischen Hauptschiffsrouten liegt. In Wilgau werden Kohle, Felle, Salz und Eichenholz für den Altarbau aus dem Kontor geladen. Die Partnerschnigge „Schnickschnack“ hatte diese Waren aus ihrer Route aus Iburgh und Arnistadt geliefert. Weiterhin werden Korn und Sonnenpilger geladen. Die Fahrt geht zum Nachbarhafen von Wiestal, wo Korn gegen Eisen getauscht und weitere zahlende Sonnenpilger aufgenommen werden. Dann geht es gen Norden ins vereiste Flardiga, das sehnsüchtig auf Heizkohle wartet und gegen Geld und Brot eintauscht. Hier verlassen die ersten Pilger das Schiff, um zu Fuß zum Pilgerberg der Heiligen Alisea zu wandern. Andere lassen sich direkt vor Kaps absetzen. Die Reise führt nun bis nach Fortunago, das Brot und Eisen gegen Käse, Schafe und Wolle tauscht. Der Rückweg führt erneut an Kaps vorbei, wo im Kohl und im Spätherbst Giftgaskohl und Reliquien sowie Schriften des Sonnenglaubens aus der Klostermanufaktur getauscht und gekauft werden, um sie den Sonnengläubigen in Sewenland und den Kaufmannslanden zugänglich zu machen. Auch werden rückkehrende Pilger aufgelesen. Nach einer Umsegelung der Landzunge von Werant, wird optional nach Marktlage Treveris angesteuert, um Kohl und Hartkäse gegen Ziegelsteine zu tauschen. Mit dieser Ladung geht es direkt zurück nach Wilgau. Der berühmte Kapskohl findet Absatz auf dem Markt von Wilgau, während Käse und Ziegelsteine im Hansekontor für den sewenländischen und den Fernhandel eingelagert werden. Der Ertrag der Strecke hängt stark von der saisonalen Pilgerneigung, dem Absatz des eingelagerten Hartkäse und dem jährlichen Bauaufkommen mit Bedarf an Ziegeln in Wilgau und Umgebung ab.
Graubart-Route
Die Schnigge „Schnickschnack“ verbindet das Sewenlander über Wilgau mit Arnistadt und dem dort ansässigen Handelshaus Graubart. Graubart erhält aus Wilgau eingelagerten Werant-Sonnenhartkäse und über die Flussschiffahrt bereisten Sewenlander Hinterlandwaren: Kohle und Zuckergebäck aus Iburgh, Töpferwaren aus Sareven. Aus Hardemunt werden dafür Eichenholz, Met, Pelze, Bernstein und Waltran sowie Schafe, Schafswolle und Schafskäse aus der Dorfgemeinschaft getauscht. Je nach Marktlage reist die Schnickschnack direkt nach Siebenhöfen weiter, beliefert unsere Herberge mit Met. Waltran wird gern für die Lederverarbeitung der Wilgauer Pferdezuchtwaren abgenommen und Eichenholz in Wilgau zu besonderem Bauholz verarbeitet. Pelze werden im Hansekontor eingelagert, bis sie in besonders kalten Jahreszeiten zu Höchstpreisen verkäuflich sind. Oder es wird auf die „Schabernack “ verladen und zusammen mit der Kohle ins teilweise vereiste Flardiga verschifft. Abhängig von den Salzpreisen in Siebenhöfen, erlaubt sich die Schnickschnack auch gelegentliche Abstecher bis nach Sognefjord, um Salz zu erwerben. Die Route wird durch den „nassen Zehnt“ ansässiger Piraten kostspielig zeitweise etwas kostspielig. Eine Seeraubversicherung wird momentan mit Kobold & Care verhandelt.
Kaufmannslande-Sewenland-Handelskreis
Die großen Städte der Kaufmannslande und Sewenlands sind durch ein gut ausgebautes Straßensystem verbunden. Kaufleuten und anderen Reisenden vermietet Böttcher Transporte samt Geleitschutz. Hierzu hatte er die Kutschergilde von Kurmarsch und den Kapsknechter Reiseschutzverleih aufgekauft.
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