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Trumorgel – Ausgabe no2

Wer eine ausgedruckte und gebundene IT-Taschenausgabe haben möchte, meldet sich bitte bei mir: Ann-Christin K.

TrumOrgel – Ausgabe No1

Wer eine ausgedruckte und gebundene IT-Taschenausgabe haben möchte, meldet sich bitte bei mir: Ann-Christin K.

Not in Eichenfelde – Trum

Not, Not, Not in Eichenfelde, Not von Geistern, die des Nachts umgeh´n. Keiner kommt aus den Hütten raus, deshalb geh´n wir einfach hinein und so muss das sein. Jaja, Jaja!   Not, Not, Not in Eichenfelde! Die gülden Kette soll die Rettung sein. Wo ist sie hin, wo ist sie versteckt? Wer nahm sie mit, wer nahm sie weg? Das muss doch nicht sein! Neinnein! Neinnein!   Not, Not, Not in Eichenfelde, Unser Aask stieg in das Haus hinein. Die Bürgermeisterfrau kam auch, er pömpft sie nieder, so ist das Brauch. Und so muss das sein! Jaja! Jaja!   Rot, Rot, Rot ist Aask seine Wange! Weil Herr Kilian petzen gehen musste. Er ging hin zum Waagenmann, die Waage hing am Finger dran. Und so ist´s gescheh´n. Jaja! Jaja!   Fort, Fort, Fort von Eichenfelde! Mit der Fackel steckten wir das Haus in Brand. Des Waagenmannes Schild geholt, verbessert die Beute den goldenen Sold. Und so muss das sein! Jaja! Jaja!

Wir rufen deine Wölfe – alphayn

Wir rufen Deine Wölfe
und rufen Deinen Speer,
wir rufen alle Zwölfe
vom Himmel zu uns her.

Wir rufen Dich vor Allen.
Nun kommt die wilde Jagd,
nun laßt das Horn erschallen,
um keinen Toten klagt.

Der Feind ist schon verfallen,
eh daß der Morgen tagt.
Wir rufen Deine Wölfe
und rufen Deinen Speer,

Das Wild hat keinen Namen,
der Feind hat kein Gesicht,
das Aas hat keinen Samen,
gerecht ist das Gericht.

Die Ernte ist vergangen,
die Spreu ist täglich feil,
die Raben jetzt verlangen
ihr angemessnes Teil,

Wir rufen Deine Wölfe
und rufen Deinen Speer,
wir rufen alle Zwölfe
vom Himmel zu uns her.

Wir rufen Dich vor Allen.
Nun kommt die wilde Jagd,
nun laßt das Horn erschallen,
um keinen Toten klagt.

Wir rufen Deine Wölfe
und rufen Deinen Speer,
wir rufen alle Zwölfe
vom Himmel…

Schockschwerenot – Duivelspack

Als ich des Nachts nach Hause kam und nicht wie sonst mein Weib vernahm. Kein Zetern drang mir an das Ohr, kein Nudelholz schlug mir davor.
Nur aus der Grube hinter’m Haus, da lugten ein paar Füße raus. Potzblitz, nach einem am Schönheitsbad sah das nicht gerade aus!

Schockschwere Not, mein Eheweib ist tot. Wer flickt mir jetzt die Socken und Wer kocht mein Abendbrot?
Schockschwere Not, mein Eheweib ist tot. Wer flickt mir jetzt die Socken und Wer kocht mein Abendbrot?

Sie war so gut, sie war so lieb, auch wenn sie’s oft mit Ander’n trieb. Der Pastor und der Bäckersmann, die klopften öfters bei ihr an. Derweil ich draußen durch die Welt, mit Spielleut’, nur für’n Taschengeld
Als Vater von sechs Kindern für den mich sonst keiner hält!

Schockschwere Not, …

Sie war nicht schön, sie war nicht schlank, sie war so groß wie’n Küchenschrank. Das Bett war grad so breit wie sie, drum schlief ich meist beim lieben Vieh.
Nur manchmal fiel ihr nächtens ein, daß ich ihr sollt’ zu Willen sein. Da flehte ich, Du lieber Gott, laß mich jetzt nicht allein!

Schockschwere Not, …

Doch Trübsal scheint mir ohne Sinn, denn tot ist tot und hin ist hin. Den Branntwein hol ich mir hervor, da klopft es auch schon an das Tor. Draußen steht der Sensenmann, der sieht mich ziemlich traurig an
Und meint: “Hey, wenn Du willst, kannst Du sie wirklich wieder haben!“

Schockschwere Not, mein Eheweib bleibt tot
Gevatter, ach, behalt sie nur,
Das Kommt schon noch ins Lot.
Schockschwere Not, mein Eheweib bleibt tot
Ich koch mir meine Socken selbst
Zur Not zum Abendbrot!