– der Bastard von Hohentann
Vergangenheit
Welcher Schicht gehörte dein Char an?
Bastard, da unehelich mit der Amme gezeugt und später vom Vater verstoßen sowie enterbt.
Wo wuchs dein Char auf?
Das Rittergut Steynfurt seines Vaters Berengar von Hohentann befindet sich im Land Trum und dort im Fürstentum Sewenland in der Baronie Wiestal am Rande eines großen Gebirgszugs deren Ausläufer die Drachenmark genannt wird. Das Rittergut ist für ein einfaches Rittergut doch recht weitläufig, dafür jedoch größtenteils auch recht karg und steinig. Die Böden geben tatsächlich nicht viel her. Die leibeigenen Bauern im nahe gelegenen Weiler Steynfurt mit dem gleichnamigen kleinen Fluss betreiben hauptsächlich Viehzucht von Kühen, Ziegen und Schafen, die sie dafür täglich mit Hilfe von großgewachsenen Hütehunden auf höher gelegene Bergweiden ausführen. Tatsächlich gibt es hier in den äußeren Gebirgszügen ein halbes Dutzend Rudel von Grauwölfen sowie eine Handvoll Berglöwen, die immer wieder die Bestände der Bauern sowie des Gutsherrn schmälern und sich besonders in harten Wintern bis in die Weiler zu den Tierställen vorwagen.
Im Rittergut gibt es einen kleineren Mischwald, der allein dem Gutsherrn gehört und von ihm und seinen Söhnen überwiegend für die Jagd genutzt wird. Es ist den Leibeigenen strengstens untersagt, im Wald Holz zu hacken oder gar zu brechen. Lediglich abgefallenes Totholz sowie Pilze und Kräuter dürfen für den Eigengebrauch gesammelt werden.
Direkt neben dem Wald befindet sich ein weitläufiges Hochmoor, wo die leibeigenen Bauern Torf stechen, um damit ihre häuslichen Kochfeuer zu bedienen sowie zum Heizen in den kühleren Jahreszeiten. Holz ist tatsächlich Mangel- bzw. Importware. Dafür gibt es in Steynfurt einen Steynbruch, deren Gesteyn wiederum an die umliegenden Baronien exportiert wird. Bekannt ist das Rittergut für seine famose Falkenzucht, das dafür sogar bis an die Höfe der anderen Fürstentümer berühmt ist.
Der Wohnsitz der Hohentanns befindet sich auf einer steil zum Wasser hin abfallenden Klippe. Von der einstigen alten Burganlage aus schwarzem Basaltgesteyn steht heute lediglich noch der Bergfried – im Volksmund auch der Drachenzahn genannt – der wie ein mahnender Finger gen Himmel ragt und der bereits aus großer Ferne zu sehen ist. Das Erdgeschoss des Bergfrieds ist zugleich das Tor zu dem Plateau, wo sich Wirtschaftsgebäude, Pferdestall, Falkenzucht, Herrenhaus und eine Zisterne befinden. Vor dem Tor befindet sich eine ca. 6 Meter breite Schlucht, die nur bei herabgelassener Zugbrücke überquert werden kann. Im Bergfried gibt es zwei Fallgitter. Eindringlinge die es bis über die Schlucht in den Turm geschafft haben, befinden sich plötzlich gleich einer Maus in der Mausefalle. In der Burg nennt man die Vorrichtung liebevoll den Drachenschlund. Unerwünschte Gäste werden dort willkommen geheißen von zwei Pechnasen und mehreren Stoßscharten, die zum Stechen mit Spießen genutzt werden. Feuer und Spieße mahnen tatsächlich an den Schlund eines Drachen mit seinen spitzen Zähnen und seinem feurigen Atem an. In der jüngeren Geschichte hatte es tatsächlich der Raubritter Konrad Fuchs – auch genannt der Rotbart – mit seinen Raufbolden bis in den Drachenschlund geschafft …
Neben dem Drachenzahn gibt es noch ein paar vereinzelte Mauerfragmente, welche die einstige Größe der Burganlage noch erahnen lassen. Es ranken sich viele Mythen und Legenden um diesen Ort. Einige berichten von einem Erdbeben, ausgesandt von der Erdmutter Gaia, welches die Burg zum Einsturz gebracht haben soll – andere von einem Seeungeheuer mit zahlreichen Tentakeln oder von einem zweiköpfigen Bergriesen als auch von einem Wasser- und einem Feuerdrachen.
Wer hat dich aufgezogen? Warst du glücklich?
Die ersten Lebensjahre zog ihn seine Großmutter Brunhilde von Hohentann (väterlicherseits) auf, nachdem seine Mutter – die Amme seiner Brüder und Bettgefährtin seines Vaters – im Kindsbett verstarb. Sein Vater Berengar von Hohentann, über die Landesgrenzen auch als Berengar der Falkner bekannt, gab ihm die Schuld und ließ ihn das fortan spüren. Tatsächlich hatte Vaters Eheweib Uta hier nachgeholfen. Uta wusste und duldete zwar das Treiben ihres Gatten mit anderen Frauen niederen Standes, doch Tankreds Existenz war ihr ein Dorn im Auge. Verständlicherweise war sie auf den Bastard ihres Mannes auch nicht gut zu sprechen, was sie ihn fortwährend spüren ließ, so dass Tankred rasch lernte, ihr besser aus dem Weg zu gehen. Oft wurde Tankred von Vater gezüchtigt und zuweilen im Keller des Bergfrieds in ein altes Eichenfass gesperrt. In seinem kalt-feuchten Verlies holte er sich mit etwa 7 Jahren die Lungen-Keuche, die ihn beinahe das Leben kostete. Seine Großmutter pflegte ihn gesund, nichts desto trotz blieb Tankred ein asthmatisches Lungenleiden, wogegen seine Großmutter die Ansteckung nicht überlebte. Fortan lebte er mehr wie ein Knecht als wie der Sohn des Burgherrn und musste wie die Stallburschen in der Scheune neben den Stallungen schlafen. Nur zu seinem ältesten Halbbruder Edelgard hatte er ein brüderliches Verhältnis, der ihn beinahe täglich bei seinen Ausritten mitnahm und ihm allerhand beibrachte.
Gab es ein entscheidendes Erlebnis in deiner Kindheit?
Mit 12 Jahren war Tankred mit seinem Bruder Edelgard jagen. Die zwei waren bereits auf dem Heimweg, als Tankred eine noch frische Tierfährte entdeckte und prompt einem ausgewachsenen Schwarzbären in die Arme lief. Sein Pferd scheute und er sah sich zu Füßen des Ungetüms. Edelgard gab seinem Rappen die Sporen und stürmte dem Ungetüm entgegen. Mit einem glücklichen Treffer streckte er die Bestie nieder. Tatsächlich war ihm Fortuna nicht hold – ein Paradebeispiel dafür, wie oft Glück und Unglück dicht beieinander liegen – so riss bei dem Sperrstoß Edelgards Sattelgurt und er rutschte von seinem Rappen, der ihn bei der Wende vor dem gefällten Bären unglücklich am Kopf traf. Edelgard starb zu Hause in den Armen seines Vaters. Berengar und Uta gaben Tankred die Schuld für den Verlust ihres Erstgeborenen und nun wollten sie beide den offensichtlich verfluchten Bastard nicht länger um sich haben. Darum schickte Vater ihn fort ins Kloster – ein Schicksal, welches für gewöhnlich viele Zweit- und später-geborene teilen. In Tankreds Fall kam dies jedoch einer Verbannung gleich, zumal er in das weit entfernte sowie sehr spartanisch geführte Ordenskloster Himmelswacht geschickt wurde. Das Kloster untersteht dem Sonnenorden und predigt damit nicht die Lehre der Ceriden, der sein Vater sowie das Groß seiner Untertanen angehörte – ein weiteres Indiz dafür, dass er mit seinem Bastard abgeschlossen hat.
Wer waren seine Bezugspersonen?
Zuerst war das seine Großmutter Brunhilde, die noch den alten Glauben an die Erdmutter Gaia sowie der Vier-Elementenlehre anhing. Wohl weil sie selbst einst eine Gemeine gewesen ist und ihr Gemahl sie aus Liebe geehelicht hat, hatte sie ein Herz für den Bastard ihres Sohnes. Brunhilde lehrte ihn Lesen sowie das Wissen über Kräuter und die Natur. Dazu verstand sie sich auf die nahezu vergessene Blutmagie der Runen, die sie im Geheimen ihr Enkelkind lehrte. Ihr eigener Sohn zeigte als Knabe keinerlei Interesse an dem Wissen aus vergangenen Tagen – er verbot ihr darüber hinaus später gar, mit diesem „Aberglaube“ den reinen Ceridischen Glauben seiner übrigen Söhne zu vergiften.
Bezugsperson in der Jugend war zuerst sein Halbbruder Edelgard, von dem er das Bogenschießen sowie das Jagen erlernte. Im Kloster Himmelswacht traf er auf Bruder Oswin, der zu seinem besten Freund wurde und mit ihm später auch auf der Ordensfestung Yarik in den Südlanden diente.
Was hat dich damals umgetrieben?
Unverständnis und Neugier als Kind, später im Kloster nach Edelgards Tod Zweifel und Schuldgefühle. Die Jahre auf der Ordensfestung lehrten ihn stolz und den Unterschied zwischen Recht und Unrecht.
Kannst du dich noch lebhaft an alles erinnern oder liegt vieles im Nebel?
Er erinnert sich noch gut an die guten und schlechten Tage seiner Kindheit, den Dienst im Ordenskloster sowie seinen Aufstieg in der Ordensfestung Yarik und das darauf folgende böse Erwachen.
Hattest du Idole?
Zuerst seinen ältesten Halbbruder Edelgard, später seinen Mentor Ser Gervais von Falkenwacht.
Hattest du mal Kontakt mit etwas Widernatürlichen?
Während seiner Dienstjahre in den Südlanden war er an der Zerschlagung eines Hexenkults beteiligt, die mit finsterer Magie widernatürliche Chimärenwesen erschaffen haben. Bei einem Einsatz rettete er dem alteingesessenen Marschall Gervais von Falkenwacht das Leben und stieg infolgedessen zur rechten Hand- und später selbst zum Marschall auf. Als Marschall führte er die Söldner und kümmerte sich um die Pferde der Armee (den Marstall) und verteilte die Beute aus einer siegreichen Schlacht. Das Amt hatte eher wenig Bedeutung, galt dessen ungeachtet als Aufstieg in den Amtsadel. Darüber hinaus vererbte Gervais Tankred sogar seinen Titel, indem er ihn als legitimen Sohn in seinem Testament aufführte. So kam Tankred zu dem Namen Ser Tankred Fitz Gervais von Falkenwacht.
Trägst du ein Geheimnis mit dir herum?
Faktisch wurde Tankred niemals adoptiert. Sein Mentor hatte es vorgehabt, jedoch ist er auf dem Einsatz, als er darüber mit Tankred gesprochen hatte, gestorben. Auch Oswin wusste um Gervais Plan und fertigte kurzerhand eine urkundliche Fälschung an, die die vermeintliche Adoption für Rechtens erklärte. Beide empfanden dies – nicht zuletzt im Hinblick auf Tankreds Vorgeschichte – als ausgleichende Gerechtigkeit.
Nunmehr besitzt Ser Tankred das Rittergut Falkenwacht im Fürstentum Werant in der Baronie Champa. Falkenwacht besteht aus einem zugigen alten Wehrturm aus schwarzem Basaltgesteyn, aus der Zeit der ersten Besiedelung Werants. Im Schatten des Turms befindet sich das kleine Dorf Falkenwacht.
Was hast du am meisten bereut? Musstest du schlimme Entscheidungen fällen ?
Während der späten Dienstjahre auf der Ordensfestung Yarik trug man ihm als Marschall den Befehl auf, das befestigte Bergkloster Bal-Cha’Bath in der Nacht zu überfallen und alle Nonnen darin zu töten, vorgeblich da Sie Hexen waren. In Wahrheit wollte sich der Konstabler Liam Fitzmaurice nur bereichern. Das durchschaute Tankred erst, nachdem ihr blutiges Werk bereits vollstreckt war. Daraufhin nahm er sich für die Zukunft vor, nur noch die Befehle auszuführen, wovon er selbst überzeugt ist, dass diese gut und gerecht sind. So verzichtete er auch auf seinen Beuteanteil.
Heute unbekannt ist, dass Bal-Cha’Bath vor vielen Menschenleben direkt auf einem Sphärenriss erbaut worden ist, wohl um diesen zu versiegeln und die Welt vor diesem Unheiligtum zu schützen. Das mag den einstigen Erbauern damals auch gelungen sein. Doch die gemordeten Frauen heute dienten unwissend einem mächtigen Erzdämon, der Kraft aus ihren Alpträumen sog. Dieser sann auf Rache, als er auf einen Schlag all seiner hörigen Seelengefäße beraubt war. Darum sprach er einen dämonischen Fluch auf die erbeuteten Schätze seiner Sklaven. So kam es, dass innerhalb weniger Monde beinahe das gesamte Banner Ordensritter sowie das Banner der Söldlinge ausgelöscht wurde, indem alle schlechten Attribute der Ordensbrüder und Hilfstruppen wie Neid, Missgunst, Habgier, Jähzorn etc. durch immer wieder kehrende Alpträume verstärkt wurden, so dass letztendlich der Bruder den Bruder erschlug.
Tankred – als einer der Wenigen noch immer klar bei Verstand – konnte sich in Sicherheit bringen und seine Erlebnisse dem Ordensvorstand berichten. Auf seiner Flucht verlor er auch seinen besten Freund Oswin aus den Augen.
Gegenwart
Wie ist deine Gesinnung? Gut -böse?
Neutral gut. Er arbeitet mit jedem zusammen um Gutes zu tun. Er kann sich dabei an Gesetze halten, muss es aber nicht. Er schätzt das Leben und die Freiheit über alles und verabscheut diejenigen, die anderen eben dies wegnehmen wollen.
Wie ist dein Ruf? Was führt dich auf Abenteuer- Was liebst du, was macht dir Angst?
Er ist ein Mann mit Prinzipien. Er verzichtet weitgehend auf weltliche Genüsse wie ausschweifende Gelage und Rauschmittel, lebt sexuell enthaltsam und ertüchtigt täglich seinen Leib und seine Waffenkünste.
Im Auftrag seines Ordens bereist er die Lande auf der Suche nach seinen abtrünnigen Brüdern. Darüber hinaus liebt er das Abenteuerleben als Heckenritter und Minnesänger, zu kämpfen für die in seinen Augen gerechte Sache, ruhige Musik, singen, tanzen und die Gesellschaft gepflegter Menschen und menschenähnlicher Wesen.
Er hat Angst vor Krankheiten sowie davor zu ersticken. Beides eine Folge des Traumas als Knabe, als er bisweilen von Vater im feucht-kalten Keller eingesperrt wurde und infolgedessen an einem schweren Lungenleiden erkrankte. Aus Angst vor abrupt einsetzender Atemnot, trägt er im Kampf auch keinen komplett geschlossenen Helm.
Bist du Intelligent oder raucht dir schnell dein Haupt? Hast du auffällige Gewohnheiten- vll. sogar Ticks?
Tankred lernte dank seiner Großmutter früh das Lesen und das Wissen um die alte Macht der Runen. Das Schreiben brachte man ihm später im Ordenskloster Himmelswacht bei, ebenso den Kampf in Rüstung mit verschiedenen Waffenarten.
Ein Tick von ihm ist es vor einem Kampf oder bei Anzeichen von schwarzer Hexerei sein Amulett zu küssen. Ein weiterer Tick ist sein Beschützerinstinkt.
Was sind deine Stärken und deine Schwächen? Was sind deine guten Eigenschaften was deine Laster?
Stärken (körperlich): zäh, eisern, wendig, handwerklich begabt, kann singen und etwas Laute spielen;
Stärken (geistig): mutig, sozial Anpassungsfähig, kann rechnen, lesen und schreiben, runenkundig;
Schwächen (körperlich): nicht schwindelfrei, oft Kopfweh, nicht besonders ausdauernd (Lungenleiden);
Schwächen (geistig): abergläubisch, flunkert gerne, treu gegenüber Freunden/Kampfgefährten, eitel, schlechtes Namensgedächtnis, Angst vor ansteckenden Krankheiten, Angst vor dem Ersticken, Verpflichtungen Sonnenorden;
Prinzipientreue: gerechte Gesinnung, Schutz der Schwachen, ist es geschrieben ist es wahr;
Moralcodex (Ignis): gütig, freundlich, galant, tapfer, treu, beständig und demütig im Ignis-Glauben;
Wie stehst du zu Glaube und Magie, wie zu Leben und Tod?
Als ehemaliger Ordensritter des Sonnenordens ist er gefestigt im Glauben, wobei er in den Jahren auf der Ordensfestung Yarik – die scheinbar als eine Art Auffangbecken für verschiedenste Ordenskrieger dient – zur Kirche des Ignis konvertiert ist. Die über viele Jahre andauernde Askese, die ihm auf Yarik eingetrichtert wurde, hat noch immer ihre Spuren hinterlassen. Für Verstöße gegen seine Prinzipien züchtigt er sich selbst im Verborgenen mit der Geißel.
Beim Untergang von Lunacrovi in Pritzraki, 2 Jahre nach dem Tod des Feuerdrachen, starb er allein, verwundet und zurückgelassen in einem grau wabernden Strudel aus Nescarno, der ur-bösen chaotischen Macht Pritzrakis. Nur durch den Pakt mit einer dunklen Fey wurde er quasi wiedergeboren und von einigen der Überlebenden noch am gleichen Abend gesehen. Andere glauben noch immer daran, dass er zusammen mit seinem Waffenbruder Alistair Kirschenhain auf dem Lunarishügel gefallen sei.
Wie stehst du zu Fremdrassen. Was regt dich tierisch auf?
Steht Fremdrassen offen gegenüber. Z.B. hat er zusammen mit einer Elfe das Lager geteilt (den Raum, nicht das Bett). Hat bereits sowohl mit als auch gegen Orks gekämpft. Aufregen tun ihn Aussagen, die alles verallgemeinern, z.B. wie alle Orks oder Skaven sind böse oder jede Form von Magie ist schlecht.
Wirst du gesucht oder hast du eine reine Weste? Trinkst du gerne einmal etwas über den Durst?
Gesucht wird er seines Wissens nicht. Möglicherweise könnte es dennoch zu einem Treffen mit einem ehemaligen Bruder kommen, auf dem entweder immer noch der Fluch des Dämons lastet oder der in Tankred einen Verräter oder Brudermörder sieht.
Tankred trinkt eher wenig Alkohol. Bei einem guten Likör wird er leicht schwach und züchtigt sich dann aufgrund seines Versagens mit der Geißel, gleichwohl er sich niemals volllaufen lässt.
Stolperst du ganz aus Versehen immer in gefährliche Situationen?
Nicht aus Versehen, vielmehr wegen der Einhaltung seiner Prinzipien.
Zukunft
Was sind deine größten Ziele?
Im Auftrag des Sonnenordens sucht er nach allen einstigen Brüdern, die sich nach den Geschehnissen nicht beim Orden gemeldet haben und vom Ordenstribunal für abtrünnig erklärt worden sind. Als Marschall hat er gar die Pflicht diese zu finden und zu richten, sollten Sie dämonisch pervertiert worden sein. Nur wenn keinerlei Zweifel an ihrer Redlichkeit bestehen sollte, dann soll Tankred ihnen den Schwur auf die Gebeine bzw. der Schädel des heiligen Bruder Decinus – einen der sieben Ordensbegründer – abnehmen – den Tankred dazu in einer Truhe mit sich führt – und sich in der Hauptkirche des Ordens melden, um sich dort vor dem Tribunal zu verantworten.
Darüber hinaus sucht er nach einer Möglichkeit, wie er seine pervertierten Brüder von dem dämonischen Einfluss befreien kann. Zudem will er auch seinen einstigen Konstabler Liam Fitzmaurice im Angedenken an seine pervertierten Brüder vor das Ordensgericht bringen, wenngleich er von seiner Schuld bereits überzeugt ist. Tankred erhofft durch dessen Geständnis die Schuld seiner übrigen Brüder zu tilgen, auf das ihre Namen wieder aus dem Schwarzen Buch der Abtrünnigen entfernt werden.
Des Weiteren ist auf der Suche nach seinem besten Freund Oswin. Lebt er noch? Wurde sein Verstand auch von dem Dämon pervertiert? Falls ja kann er gerettet werden und wäre dies rechtens, im Hinblick auf den Auftrag seines Ordens?
Persönlich will Tankred das sein Vater Berengar noch zu Lebzeiten von seinen Taten und Abenteuern erfährt und ihn zurück an seine Seite holt. Letzteres erhofft er sich durch das Schreiben von Liedern und Balladen zu erreichen.
Außerdem will er den Pakt mit der dunklen Fey wieder lösen – wie auch immer das gehen soll.
Suchst du etwas oder jemanden? Vielleicht Gold, Rache, Ruhm, Nervenkitzel, politische Macht usw.
Er ist auf der Suche seinem besten Freund Oswin und seinem einstigen Konstabler Liam Fitzmaurice sowie allen für abtrünnig erklärten Ordensbrüdern.
Außerdem interessiert er sich sehr für Runen und die geheime Macht die ihnen Inne wohnt. Bisher kennt er nur die Runenmagie des Blutes, die maximal bis zum nächsten Sonnenaufgang wirkt. Diese Form der Magie funktioniert bei jeder Person nur in Verbindung mit ihrem eigenen Blut. Bekannt sind ihm hier eine Waffenrune (1), eine Schutzrune (2), eine Reinigungsrune (3), eine Wahrheitsrune (4), eine Heilungsrune (5) und eine Hexereirune (6).
Weiterhin sucht er nach Geschichten von mutigen Held/-innen, woraus er dann neue Lieder und Balladen machen kann. Dabei bedient er sich auch gehörten Melodien und dichtet die Texte entsprechend um.
Was will dein Charakter erleben bevor er für immer die Augen schließt?
Ein eigenes Kind, für das er selbst ein besserer Vater sein will, als es der seine für ihn gewesen ist.
Was motiviert dich ein Leben auf Reisen zu führen.
Er will seine Brüder finden und von dem dämonischen Einfluss befreien. Falls ihm dies jedoch nicht gelingen sollte, so erhofft er sich zumindest ihre Seelen zu erretten, indem er sie richtet und ihre körperlichen Hüllen dem reinigenden Feuer überführt.
Unabhängig davon liebt er Abenteuer, die Gefahr und anderen zu helfen. Er glaubt fest daran, dass ein jeder eine feste Bestimmung im Leben hat und ist auf der Suche nach der seinen.