Gemeinsam mit der Jarlin Karinja und einer kleinen Delegation war ich unterwegs nach Solania. Nach den erfolgreichen Überfällen auf die Honigtransporte von Akede brauchten wir neue Abnehmer für all unsere Beute. Ich war jedoch nachdenklich auf dem ganzen Weg: Die Jarlin hatte mir von den Erkundigungen erzählt, die sie gemacht hatte, die Rote Keuche betreffend. Mein Vater siechte weiterhin dahin und ich habe ein schlechtes Gewissen ihn den Händen einer Magd auszusetzen, doch wollte ich doch nur auf Reisen gehen, um unseren Namen den Göttern bekannt zu machen und ihm den Weg nach Walhall zu ebnen. Naja… und um endlich von zuhause wegzukommen, Abenteuer zu erleben, Blut zu schmecken, Gold zu erbeuten und endlich, endlich Geschichten zu sammeln. Deshalb hatte ich mich auch direkt gemeldet, als die Jarlin uns zusammenrief…
Blut und Silber – Maer in Solania weiterlesenBrief aus Escadon an den Baron von Champa
An den Baron zu Champa,
wie Ihr wisst, gab es in den letzten Monaten das Bestreben, unseren Ignisorden mit dem Sonnenorden aus Champa vertraglich zu verbrüdern.
Im Zuge dieser Idee, schickte ich einen meiner Ordenskrieger los, um ihn mit einem der Brüder Eures Ordens reisen zulassen. Der von mir geschickte Ordenskrieger, Alistair Elpidius Kirschenhain, ließ mir nun seine Erfahrungen und Beobachtungen von der Reise mit Bruder Lammfromm zukommen und ich gebe zu, ich bin sehr erstaunt.
Brief aus Escadon an den Baron von Champa weiterlesenTrumorgel – Ausgabe no2
- Wake the white wolf – Miracle of Sound
- Walhalla – Rabenschrey
- Yggdrasil
- Tanz mit mir – Santiano / Faun
- Drachentöter – Schandmaul
- Waldmär – Schandmaul
- Stein der Weisen – Schandmaul
- Das Elfenlied – Lyrgaine von Maralon
- Die Gärten von Valinor – Faun
- Wildgänse – die Irrlichter
- Schockschwerenot – Duivelspack
- Wir rufen deine Wölfe – Alphayn
Wer eine ausgedruckte und gebundene IT-Taschenausgabe haben möchte, meldet sich bitte bei mir: Ann-Christin K.
In einem Wald bei Akede
Zufrieden saß Brunhild neben ihrem Vetter Snorre auf dem Kutschbock und kaute auf einem Kanten Brot herum. Seit heute morgen hatten die Ochsen ordentlich Strecke zurückgelegt und die Peitsche war nur wenig zum Einsatz gekommen. Die Sonne schien für diese Jahreszeit warm vom Himmel und die Wagenkolonne würde die Stadt Akede bei diesem Tempo in zwei Tagen erreichen, um den Honig aus dem Umland, den sie eingesammelt hatten, dort abzuliefern. Glücklich spülte sie den letzten Bissen mit einem Schluck Wasser aus ihrem Schlauch herunter und freute sich schon auf ein schönes kühles Bier in einer der örtlichen Tavernen, bevor sie sich wieder in den Gesang der Vögel vertiefte, die bereits den ganzen Tag den Weg der Waren mit ihren frohen Liedern begleitet hatten.
In einem Wald bei Akede weiterlesenEin grüner Trank
Lange Zeit hatte sich die groß gewachsene Heilerin in der Bibliothek des Hospizes regelrecht hinter Büchern Vergraben, und jeden mürrisch angefahren der sie störte. Das zeigte Erfolg, bald ließ man sie in Ruhe, was Elder nur recht war. So konnte sie nicht nur ungestört die alten Bücher und Rezepte durchsuchen, sondern auch ihren eigenen Taten, Gedanken und Gefühlen nachgehen. Etwas stimmte nicht mit ihr, und das war nicht nur der hilflose Zorn und ein tief sitzender Hass, der sich gegen den Sonnenorden entlud.
Ja sie sollten die gerechte Strafe bekommen, aber Elder war kein Henker, verdammt noch mal! Sie war Heiler, sie hatte geschworen, wenn auch nur sich selbst, jedem zu helfen, der ihre Hilfe brauchte und nun das?