Mein Herz – Claire Wyndham

Liebster, Liebster
Meine Liebe ist dein.
Ich sage nicht Ade
Das Meer kann steigen
Der Himmel kann fallen
Meine Liebe wird nie vergehn.

Voran, voran
Geh mutig voran in die schwarze Nacht …
(Ooh, Ooh, Ooh …)


Mein Herz, mein Herz
Ertrinkendes Herz
All die Tränen, die ich geweint,
wein für immer und wein für ewig
Die Liebe wird nie vergehn.

Liebster, Liebster…
(Ooh, Ooh, Ooh …)

der Piet am Galgen hängt – pfadfinderlied

Was kann ich denn dafür? So kurz vor meiner Tür
Da fingen sie mich ein, bald endet meine Pein
Ich hatte niemals Glück, mein trostloses Geschick
Nahm keinen von euch ein, heut soll gestorben sein
: Wenn der Nebel auf das Moor sich senkt
der Piet am Galgen hängt :


Sie nahmen mir die Schuh’ und auch den Rock dazu
Sie banden mir die Hand, mein Haus das hat gebrannt
Ich sah den Galgen stehn, sie zwangen mich zu gehn
Sie wollten meinen Tod. keiner half mir in der Not
Wenn der Nebel auf das Moor sich senkt…


Was kratzt da am Genick? Ich spür den rauen Strick
Ein Mönch der betet dort, spricht ein frommes Wort
Das Wort das ich nicht kenn, wer lehrte es mich denn?
Fünf Raben fliegen her, doch seh ich sie nicht mehr
Wenn der Nebel auf das Moor sich senkt…

Die Segel hart am Wind – sea shanty karl sternau

Alle Mann an Deck
Segel steh´n voraus
Es gibt kein Versteck
Auf dem Meer sind wir zu Haus
Alle Mann an Deck
Selbst der Kraken fürchtet uns
Denn wir sind des Teufels Jungs

Die Segel hart am Wind
Wir Hunde riechen Blut
So fahren wir geschwind
Dem Feinde weicht der Mut
Wir sind nicht fromm, doch frei
Das Leben ist uns Tand
ob auf Wasser oder Land

Holt die andern nieder
Und hisst die Flagge rot!
singt recht schweinisch´ Lieder.
Vielleicht sind wir bald tot.
Kanonen holt hervor
Zwei Dutzend sind an Bord.
Fürchten uns nicht vor Tod noch Mord.

Doch wer uns gefällt
Das Leben sei geschenkt
Es ehrlich mit uns hält
Der wird heute nicht ertränkt
Den andern sagen wir:
Dein Tod ist heute nah.
Und knüpfen sie an die Marsraa.

Und nun kommt und schaut
Ein Weibsbild ist an Bord
Sie wird uns´re Braut
So schnell läuft sie uns nicht fort
Bis zuletzt der Smut
Sie an die Kette nimmt
Und schaut wie lang sie damit schwimmt.

Flucht nach vorn – d´Artagnan

Was zählt schon die Liebe
Was zählt schon ein Sieg
Was zählt schon die Freiheit, die man nicht verdient
Wie weit geht ein Mann, wenn er alles verliert
Beim Versuch wahr zu leben, sein Leben riskiert

So ist unsre Welt
So sind wir geboren
Wir haben einander geschworen

Bis an die Tore der Hölle und drüber hinaus
Wie schwer auch die Bürde, wir halten sie aus
Wir geben den Rösser noch fester die Sporen
Denn weißt du’s nicht besser
Dann hilft nur die Flucht nach vorn

Drum reiten wir weiter und kümmern uns nicht
Wir lachen nur heiter dem Tod ins Gesicht
Ein Leben am Abgrund, in steter Gefahr
Lässt uns spüren unsre Kraft und sehen so klar

Bis an die Tore der Hölle und drüber hinaus

Drum bleiben wir
Drum bleiben wir stark
Ein dickes Fell bringt euch so mancher den Tag
So ist unsre Welt
So sind wir geboren
Wir haben einander geschworen

: Bis an die Tore der Hölle und drüber hinaus…:

Es ist ein Schnitter, der heißt Tod – volkslied

Es ist ein Schnitter, der heißt Tod
Hat Gewalt vom großen Gott
Heute wetzt er das Messer
Es schneid’ schon viel besser
Bald wird er dreinschneiden
Wir müssen’s erleiden
Hüt’ dich schön’s Blümelein
Was jetzt noch grün und frisch da steht
Wird morgen weg gemäht
Die edle Narzisse, die englische Schlüssel
Die schön’ Hyazint, die türkische Bind
Hüt’ dich schön’s Blümelein
Viel’ Hunderttausend ungezählt
Unter der Sichel hinfällt
Rotrosen, Weißlilien, Beide wird er austilgen
Hier Kaiserkronen, man wird euch nicht schonen
Hüt’ dich schön’s Blümelein
Oh König, Kaiser, Fürst und Herr
Fürchtet den Schnitter sehr
Der Herzensbetrüber, je länger, je lieber
Macht alles herunter, tut keinem besonders
Hüt’ dich schön’s Blümelein
Er macht so keinen Unterschied
Nimmt alles in einem Schnitt
Papst, König und Kaiser, Fürst, Palast und Häuser
Da liegen’s beisammen, man weiß kaum ein’ Namen
Hüt’ dich schön’s Blümelein
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod
Hat Gewalt vom großen Gott
Heute wetzt er das Messer
Es schneid’ schon viel besser
Bald wird er dreinschneiden
Dann müssen’s erleiden
Hüt’ dich schön’s Blümelein

Larp, Larper, Trum