Roter Mond – die Irrlichter

Roter Mond über’m Silbersee
Feuersglut wärmt den kalten Tee
Kiefernwald in der Nacht
Und noch ist der neue Tag nicht erwacht.

Sterne steh’n hell am Firmament
Solche Nacht findet nie ein End‘
Dieses Land, wild und schön
Und wir dürfen seine Herrlichkeit seh’n.

Rauer Fels, Moos und Heidekraut
Weit entfernt schon der Morgen graut
Fahne weht, weiß und grau
das Gras schimmert unter’m Morgentau.

Fahrt vorbei, morgen geht es fort
Kommen wieder an den Ort
Norden ist unser Glück
Und in uns bleibt nur Erinnerung zurück

Aussatz – cultus ferox

Wir gleiten auf den Planken durch den schwarzen Pulverrauch
Die vollen Schiffe wanken, doch wir sind noch wohlauf
Wir steigen in die Wanten und warten auf den Wind
Mit einem Fass voll Rum wird ein neuer Kurs bestimmt

Auf den Meeren sind wir ewig, frei und unbeugsam
Sind wir Kaiser, Papst und König, aber niemals Bettelmann.

Um dem Galgen zu entfliehen, suchen wir die neue Welt
Wo wir nicht den Heuchlern dienen, wo der alte Kodex
zählt. An Schnee und Eis vorbei und den größten Ungetümen Treiben uns die Stürme zu den Inseln tief im Süden

Auf den Meeren sind wir…