Der Rat von Trum

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Die derzeitigen Mitglieder im Rat von Trum:
– Fürst Tilmann Göttel von Riederbrack – für Werant (NSC)
– Fürst Hatto Knott von Greb – für Towen (NSC)
– Frau Elfgard Stemmler von Wiedenau – für Wieden (NSC)
– Frau Tete Hengst von Wilgau – für das Sewenlandes (NSC)
– Ullin Röttger – Vertreter des Freien Ostens Soodemunt (NSC)
– Volkrad Plagens – Vertreter des Freien Nordens Hardemunt (NSC)
– Wolfganng Welzel – für die Kaufmannslande (NSC)

Inspektoren des Rates von Trum:
Nun ist es so, dass jedes der Ratsmitglieder eigene Quellen für Informationen besitzt, die natürlich eifersüchtig gehütet werden.
Informationsvorsprung ist eben Macht. Dem Machtungleichgewicht im Rat zumindest etwas vorzubeugen, wurden die Inspektoren ins Leben gerufen. Diese sind mehr oder minder unabhängige Bedienstete des Rates und beschaffen diesem Informationen in Form von Berichten.
So reisen diese Inspektoren mit gewissen Vollmachten ausgestattet durch die Lande, wühlen sich durch Bibliotheken und Archive, befragen Bürger, Freibeuter, Adel und Bettler, nehmen Orte in Augenschein, erkunden Vorkommnisse.
Als Büttel des Rates Trum werden die Inspektoren zumeist respektiert. Freilich wird auch ihnen nicht erzählt, was nicht ans Tageslicht kommen soll. Doch die Kunst des Inspektors ist es, das Verborgene hervorzubringen und dem Rat zu berichten. Oft werden Inspektoren auch
von einem oder mehreren Ratsfrieden begleitet.
Ratsinspektor Ulfried Furtenau
Inspektoren Anwärterin Kièlo von Akede

Die mit Stolz getragene Tracht des Inspektors:
Tracht des Ratsinpektors

Der Ratsfried

Ab und an vergibt der Rat Aufgaben, die ein gewisses Maß an Verletzungsrisiko beinhalten, ja wenn nicht gar gefährlich sind.
Manchmal soll auch nur ein etwas „überzeugenderer“ Auftritt helfen, die Geschicke Trums in die vom Rat gewünschten Bahnen zu
lenken. Hierzu wurden alsbald nach der Gründung des Rates die Ratsfriede berufen. Diese sind eine durchaus auch kämpfende Truppe,
die wie die Inspektoren auch direkt dem Rat unterstehen und dessen Interessen vertreten und bei Bedarf auch mit den zur Verfügung
stehenden Mitteln durchsetzen.
Verdiente Einwohner Trums mit gutem Leumund können eine Kariere als Ratsfried einschlagen, sofern sie die Anforderungen körperlicher
Art erfüllen. Die Truppe der Ratsfriede ist gut ausgrüstet und wird im Volk als Exikutive des Rates zumeist respektiert.

Die mit Stolz getragene Tracht des Ratsfrieds:

Tracht des Ratsfrieds

Geschichten zum Rat von Trum:

– Auf dem Glockenturm Siebenhöfens:
Theobald blickt über die Dächer der Stadt bekommt ein friedliches Bild vermittelt. Doch in den Straßen und Gassen, auf den Plätzen und in den Hallen sieht es anders aus. Denn es war mal wieder soweit: die nächste Versammlung des Rates von Trum war für den morgigen Tag angesetzt worden. Wie in jedem Jahr trafen einmal in jeder Jahreszeit die Vertreter der sieben Gebiete TRUMs an einem Ort zusammen um die Geschicke der Insel Trum bis zur nächsten Besprechung festzulegen.
Seit Tagen waren Frau Tete Hengst von Wilgau, Frau Elfgard Stemmler von Wiedenau, Fürst Hatto Knott von Greb und Fürst Tilmann Göttel von Riederbrack bereits in der Stadt Siebenhöfen und besprachen sich mit vielen wichtigen Leuten. Herr Wolfgang Welzel war wahrscheinlich, wie so oft, unterwegs durch ein gutes Geschäft aufgehalten worden. Die beiden Vertreter Herr Volkrad Plagens und Herr Ullin Röttger aus den Freien Landen waren auch noch nicht da und es war wie immer nicht sicher ob Sie kommen würden.
Siebenhöfen. Die Stadt wurde auf dem ersten Konvent als weitere Besprechungsstätte festgelegt und seitdem immer genutzt. Seither ist die Stadt gewachsen. Aus allen Gebieten Trums finden sich politische Vertreter hier ein und halten regen Kontakt zu Ihren Fürsten, Baronen und Sippenobersten. Hier werden die meisten großen Verträge über Land und Leute gemacht, hier werden mit Piraten die großen Geschäfte geschlossen und hier geschehen die meisten Unfälle mit tödlichem Ausgang. So kamen gerade in der letzten Woche der Minister der Kaufmannslande und der Vertreter für Schiffshandel der Kaufmannslande bei einer Kneipenschlägerei ums Leben. Man munkelt, dass er Drohungen gegen einen Baron aus Towen ausgesprochen hatte, weil dieser den Nebelsund für Piratenschiffe sperren wollte. Aber natürlich munkelt das nur das Volk.
Auf dem Glockenturm schreckt Theobald aus seinen Gedanken auf. Die Stundenkerze war herunter gebrannt. Zeit die Stundenglocke der Stadt zu schlagen und eine neue Kerze anzuzünden. Lass in der Stadt passieren was will. Ein Blick über die Dächer vermittelt immer ein friedliches Bild.