Der Sonnenorden zu Champa

Der Sonnenorden zu Champa

Geschichte
Es war zum Beginn der kleinen Kriege. Die Sonnengläubigen der Baronie Champa standen allein als Glaubensbrüder im Krieg für Ihren Fürsten. Die Oberhäupter der Sonnenkirche berieten und beschlossen einen Kriegsorden zu gründen der von nun und für immer die Sicherheit der Gläubigen garantieren sollte. In den Kleinen Kriegen stellte sich die Kampftruppe als sehr brauchbar heraus. Der Orden hat den Krieg überlebt und doch viele Kämpfer verloren, so dass er heute mit verringerter Anzahl fortbesteht und immer noch dem Baron von Champa und der Sonnenkirche Champas unterstellt ist.

Nach dem Ende der kleinen Kriege wurden der Orden nicht mehr als kämpfende Unterstützung gebraucht. Entsprechend verknappte sich die Spenden der Weltlichkeit. Die Priore reagierten darauf mit der Umstrukturierung der Ordensländereien zu Selbstversorgungswirtschaft. Neuerdings werden auch Überlegungen Richtung Handel diskutiert. Zudem war ein neues Selbstverständnis der nunmehr nicht mehr im Dauerkampfe stehenden Lichtkrieger vonnöten. So bildete sich ein ritterlichen Ehrenkodex und eine Idealisierung des edlen Lichtstreiters heraus. Aber auch Kunst und Schriftgelehrsamkeit gewannen an Bedeutung. Für einige Lichtritter trat beispielsweise die missionarische Predigt an Stelle des erobernden Schwertes. Inzwischen fand der Orden ein gelegentliches Betätigungsfeld im Kampf gegen alles (und auch vermeintliche) Unlichte, Untote, Dämonisch und Schwarzmagische.

Wappen

 

 

Mitglieder
Ca. 80 (nur in der Baronie Champa)

Organisation
Die Organisation ist feudal angelegt. Den Kern des Ordens bilden die Lichtritter. Ein jeder ist gleichwertig und nur dem Rat der fünf Priore unterstellt, welche den Orden von der Ordensburg in Champa aus leiten. Lichtritter verfügen über ein begrenztes, auf sie und den Glauben eingeschworenes Gefolge.

Verschiedene Mitgliedschaften
Ordensmitglier unterscheiden sich in solche mit und ohne Gelübte. Wer das Gelübte ablegt, schenkt Leben und Besitz dem Orden. Brüder- und Schwestern ohne Gelübte müssen sich weniger strikten Normen beugen. Diese Handwerker, Bauern, Schreiberlinge, Kräutergärtner – bei Bedarf auch Soldknechte – usw., kümmern sich um alltägliche Dinge, damit jenen mit Gelübte mehr Zeit fürs Gebet bleibt. Daneben existieren auch sogenannte Ordonate. Das sind Gläubige, welche weiter ihrem weltlichen Leben nachgehen, dem Orden aber sehr verbunden sind und sich zeitweise dorthin zurückziehen.

Laufbahn eines Lichtritters
Wenn sich ein Gläubiger entscheidet dem Sonnenorden vollumfänglich beizutreten, so wird er bis zur nächsten jährlichen Sonnenzeremonie einem Glutservanten beigeordnet. Im Roten Kreis Champa‘s wird er dann selbst zum Glutservanten. Von da an beginnt eine nicht endende Prüfung in der er immer weiter Aufsteigen wird bis in den Rang eines Priors oder er einen vorzeitigen Tod findet. Die höheren Ränge sind für Ihre Untergebenen  zuständig. Auch das Vergeben von Abzeichen und Ehrungen fällt Ihnen zu. Je älter ein Ordensmitglied wird desto mehr wiegt seine Stimme bei den Abstimmungen des Ordens. Die Priore stehen eng mit dem Baron von Champa in Verbindung.

Hierarchie

Unterstellt ist der Orden dem Baron von Champa.

  1. Sonnenprior
    Ordensleiter (Hiervon gibt es immer fünf)
  2. Lichtritter
    Leichte Reiterei oder Schwere Infantrie
    Jedem Lichtritter können bis zu 5 Glutknappen angehören
  3. Lichtservant
    Leichte Infantrie (Auf dem Weg zum Lichtritter)
  4. Glutknappe
    Plänkler (Auf dem Weg zum Lichtservanten)
  5. Glutservanten
    Plänkler, Handwerker (Auf dem Weg zum Glutknappen)
  6. Lebensdonat
    Diener, die sich selbst dem Orden schenkten und den
    Glutservanten zugeteilt werden und mit Ihnen aufsteigen.     Ein weiser Diener kann Gold wert sein.
  7. Lichtlaie
    Übernehmen die vielen Alltagstätigkeiten ohne das Gelübte abzulegen. Dürfen auch weltlichen Besitz behalten. Um den Einstieg in den Orden zu erleichtern wird mit dem Lichtlainen nur ein Vertrag geschlossen.

Einige wenige besonders tiefgläubige Lichtritter gelangen über eine Priesterweihe zusätzlich in den Status eines Ordenspriesters. Ihre Aufgaben bestehen im Ausbau der Sonnentheologie und in der Seelsorge der Ordensmitglieder, aber auch Sonnengläubige außerhalb des Ordens. Zu ihrer Unterstützung werden Vikare als Hilfspriester eingesetzt. Sie rekrutieren sich meist aus Lichtservanten, wenngleich bei entsprechender Vorbildung, z.B. bei religiös geschulten Konvertiten, auch niedrigere Ränge damit betraut werden können.

Kodex der Tugenden
Das Ideal sieht ein Leben nach zehn auf dem Gebetsbuch des Glaubens fußenden Tugenden vor. Je höher ein Lichtgläubiger im Ordensrang aufsteigt, desto mehr wird sein Handeln an diesen Tugenden gemessen. Es gab einige vergebliche Versuche, die zehn Tugenden zu gewichten. Momentan sieht der Kanon alle Tugenden als gleichwertig an.

  1. LeichtLichtgläubigkeit
  2. Wachsamkeit
  3. Frohgemut
  4. Wissbegier
  5. Gerechtigkeit
  6. Tapferkeit
  7. Mut
  8. Entschlossenheit
  9. Fürsorge
  10. Treue

Abzeichen
Goldene Sonne
–Das Abzeichen eines Priors
Rote Sonnensteine
–Auszeichnungen für besondere Verdienste.
–Sind gegen Vorsprechen beim Prior oder Baron einzulösen.
Lichtstreifen
–Goldene Streifen für jedes Jahrzehnt Mitgliedschaft 
–Jeder Lichtstreifen hat eine Stimme bei Abstimmungen
Glutwappen
–Für große kriegerische Heldentaten. Die Anzahl der Streifen wächst mit der Zahl der Verdienste

Niederlassungen
In Flardiga gibt es eine Kirche und zwei Kapellen.
In Champa gibt es eine Kirche und die Ordensburg.
In Fortunago gibt es eine Kapelle.
In Lunaplaate gibt es eine Kapelle.
In Solaplaate gibt es eine Kapelle.
In Welder (Ausland) einen Schrain

Die Niederlassungen sind zum Teil von kleineren Landflächen umgeben, welche der Orden vom Baron als Lehen erhielt und bisweilen auch selbst bewirtschaftet.

Pilgerstätten
In Welder einen Lichtschrein mit Unterkunft

Erwähnenswerte Schätze des Sonnenordens

  • Sternenstein der Zukünfte  zeigt
  • Handelskontor in Neu-Ahornbach
  • Eine Prise Feenstaub
  • Karte zu einem Schwert Namens „Dämonenbezwinger“

Heilige

Partnerorden

  • Der Ignisorden im escadonischen Surabad. Beide stellen gemeinsam die Pilgergenossenschaft zur gelben Sonne, ein kleiner Reisezug, der regelmäßig in fremde und gefährliche Landen zieht, um dort Wallfahrtsorte zu besuchen oder neue einzurichten.

Liturgische Texte

Der Umgang mit Magie
Arkanem Wirken wird – wenngleich nicht vergleichbar mit den Ceriden – eher skeptisch gegenübergestanden. Der Wissenserwerb darüber wird begrüßt. Klerikales Wirken hingegen kommt vor allem im Rahmen ritueller Segnungen und Weihen vor. Manche Spezialisten des Ordens, die sich weniger auf das Schwert als auf Theologie verstehen, werden für Exorzismen, Bannbrüche oder Schutzkreise angefragt. Unlichtes jeglicher Art wird streng abgelehnt und bekämpft.

Der Sonnenordnen im LIVE Rollenspiel:
Die Mitglieder handeln stets nach Recht und Gesetzt und werden nie etwas „Böses“ tun. Untereinander achtet man sich und vor allem die Älteren, steht aber auch immer in konkurenz zueinander um die nächste Beförderung. Die fünf Priore werden nicht bespielbar sein und NSC Figuren bleiben. Die Kleidungsmerkmale sollten komplett rote (Weinrot) Wappenröcke sein auf die Halbsonne und Schwerter in Brusthöhe groß aufgemalt sind. Bewaffnung und Rüstung ist jedem Ordensmitglied überlassen, sollten aber an der Stand angepasst sein. (Bitte kein Glutknappen in Vollrüstung)

Falls jemand mit seinem/einem Charakter in der Baronie oder einem der Lehen ansässig werden möchte, meldetet euch bei Björn!