Religion – Der Sonnenorden zu Champa

Der Sonnenorden zu Champa

“Kämpfe gerecht, gewinne mit Ehre, verliere mit Stolz.”

Über den Orden

Der Sonnenorden schützt Sonnengläubige der Baronie Champa und darüber hinaus. Auch bekämpft er alles Finstere, Dämonische und Schwarzmagische. Sein Herr ist als höchster regionaler Sonnengläubiger der Baron von Champa.

Geschichte

Zu Beginn der kleinen Kriege standen die Sonnengläubigen der Baronie Champa allein als Glaubensbrüder im Krieg für Ihren Fürsten. Die Oberhäupter der Sonnenkirche und der Baron von Champa berieten und beschlossen einen Kriegsorden zu gründen der von nun und für immer die Sicherheit der Gläubigen garantieren sollte. Der Orden hat jene Zeit mit hohen Verlusten  überstanden. Als die Waffen schwiegen, verfeinerte der Orden seine Sitten und schuf einen ritterlichen Ehrenkodex, um die nun tatenlosen Krieger im Zaum zu halten. So verstehen sich die Sonnenkrieger als Inkarnation des Guten in der Welt, auch wenn es viele andere nicht so sehen mögen.

Der Sonnenglaube

Dem Sonnenglauben nach wickelt sich das Sonnenlicht um die irdischen Dinge und belebt diese. Nach dem Tode wird dieses Licht wieder freigesetzt und kehrt zur Sonne zurück. Kräfte des Bösen stören dieses Prinzip und können nur durch die Tugend eingedämmt werden, stets für das Gute, Rechte und Höhere einzustehen.

Wappen

 

 

Mitglieder
Ca. 80 (nur in der Baronie Champa)

Organisation

Die Organisation ist feudal angelegt. Den Kern des Ordens bilden die Lichtritter. Ein jeder ist gleichwertig und nur dem Rat der fünf Priore unterstellt, welche den Orden von der Ordensburg in Champa aus leiten. Lichtritter verfügen über ein begrenztes, auf sie und den Glauben eingeschworenes Gefolge.

Verschiedene Mitgliedschaften

Ordensmitglier unterscheiden sich in solche mit und ohne Gelübte. Wer das Gelübte ablegt, schenkt Leben und Besitz dem Orden. Brüder- und Schwestern ohne Gelübte müssen sich weniger strikten Normen beugen. Diese Handwerker, Bauern, Schreiberlinge, Kräutergärtner – bei Bedarf auch Soldknechte – usw., kümmern sich um alltägliche Dinge, damit jenen mit Gelübte mehr Zeit fürs Gebet bleibt. Daneben existieren auch sogenannte Ordonate. Das sind Gläubige, welche weiter ihrem weltlichen Leben nachgehen, dem Orden aber sehr verbunden sind und sich zeitweise dorthin zurückziehen.


Laufbahn eines Lichtritters

Wenn sich ein Gläubiger entscheidet dem Sonnenorden vollumfänglich beizutreten, so wird er bis zur nächsten jährlichen Sonnenzeremonie einem Glutservanten beigeordnet. Im Roten Kreis Champa‘s wird er dann selbst zum Glutservanten. Von da an beginnt eine nicht endende Prüfung in der er immer weiter Aufsteigen wird bis in den Rang eines Priors oder er einen vorzeitigen Tod findet. Die höheren Ränge sind für Ihre Untergebenen  zuständig. Auch das Vergeben von Abzeichen und Ehrungen fällt Ihnen zu. Je älter ein Ordensmitglied wird desto mehr wiegt seine Stimme bei den Abstimmungen des Ordens. Die Priore stehen eng mit dem Baron von Champa in Verbindung.

Hierarchie

Unterstellt ist der Orden dem Baron von Champa.

  1. Sonnenprior
    Ordensleiter (Hiervon gibt es immer fünf)
  2. Lichtritter
    Leichte Reiterei oder Schwere Infantrie
    Jedem Lichtritter können bis zu 5 Glutknappen angehören
  3. Lichtservant
    Leichte Infantrie (Auf dem Weg zum Lichtritter)
  4. Glutknappe
    Plänkler (Auf dem Weg zum Lichtservanten)
  5. Glutservanten
    Plänkler, Handwerker (Auf dem Weg zum Glutknappen)
  6. Lebensdonat
    Diener, die sich selbst dem Orden schenkten und den
    Glutservanten zugeteilt werden und mit Ihnen aufsteigen.     Ein weiser Diener kann Gold wert sein.
  7. Novize
    In Probe befindlicher Anwärter für die Lichtlaufbahn. Novizen leben die Art eines Glutservanten oder Lebensdonats, um zu erproben, ob das Leben im Orden unter den Auflagen des Gelübtes für sie ein gangbarer Weg ist.
  8. Lichtlaie
    Übernehmen die vielen Alltagstätigkeiten ohne das Gelübte abzulegen. Dürfen auch weltlichen Besitz behalten. Um den Einstieg in den Orden zu erleichtern wird mit dem Lichtlainen nur ein Vertrag geschlossen.

Einige wenige besonders tiefgläubige Lichtritter gelangen über eine Priesterweihe zusätzlich in den Status eines Ordenspriesters. Ihre Aufgaben bestehen im Ausbau der Sonnentheologie und in der Seelsorge der Ordensmitglieder, aber auch Sonnengläubige außerhalb des Ordens. Zu ihrer Unterstützung werden Vikare als Hilfspriester eingesetzt. Sie rekrutieren sich meist aus Lichtservanten, wenngleich bei entsprechender Vorbildung, z.B. bei religiös geschulten Konvertiten, auch niedrigere Ränge damit betraut werden können.

Der Gebrannte

Der Gebrannte ist ein Seher des Ordens, ein Orakel und wird bei schwierigen Fragen von Ordensbrüdern und -schwestern konsultiert. Durch langjährige Übung ist es ihm gelungen, mit offenen Augen in die Sonne und dort Wissen zu schauen – wenngleich er seither nichts anderes irdisches mehr zu sehen vermag. Senkt sich das Leben eines Gebrannten zur Nacht, übergibt er sein Amt einem Schüler. Konkurrierende Nacht- und Mondkulte haben in einer Nachahmung versucht, ähnliche Orakel über den offenen Blick zum Mond aufzubauen, konnten bei Sonnengläubigen damit jedoch keinen großen Eindruck erzielen.

Die vier Tugenden des Kriegers

Das Ideal sieht ein Leben nach acht ritterlichen Tugenden vor. Je höher ein Lichtgläubiger im Ordensrang aufsteigt, desto mehr wird sein Handeln an diesen Tugenden gemessen.

  1. Tugend der Folgschaft:
    Folge der Sonne, folge dem Orden, folge dem Baron!
  2. Tugend des Kampfes:
    Kämpfe gerecht, Siege mit Ehre, verliere mit Stolz!
  3. Tugend des Lichts:
    Sei hell wie das Licht und meide das Dunkel!
  4. Tugend des Feuers:
    Wisse zu wärmen und zu zerstören.

„Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
– Flamme bin ich sicherlich.”

Im Einzelnen orientieren sich die Krieger an den allgemeinen ritterlichen Tugenden Glaube, Treue, Tapferkeit, Ansehen, Anstand, Festigkeit, Höflichkeit, Demut, Würde, Maß, Seelische Hochstimmung und Großzügigkeit

Gelübde

Über das Gelübde bindet sich ein Sonnenkrieger vollumfänglich an den Orden. Im Gegensatz zu seinen Brüdern und Schwestern ohne Gebüdbe, verzichtet er auf eigenen Besitz.

„Ich gelobe Unterwerfung unter die Priore des Ordens und dem Baron von Champa, ihnen zu folgen im Einklang mit dem wahren Glauben zur Sonne, den Statuten gemäß, die uns vorgeschrieben sind, der Fackel des Himmels und dass ich den Ordensbrüdern und –schwestern und allen gerechten Sonnengläubigen, keine Hilfe versagen werde und allerzeit nach den vier Tugenden des Sonnenordens zu leben.“

Lorwalds Feuerschale

Das innere Licht verblichener Sonnenkrieger wird Lorwalds Sonnenschale zugeführt aus der sich die Mutigsten und Tapfersten des Sonnenordens speisen können, um eines Tages selbst dahin einzugehen.

Abzeichen

Goldene Sonne
–Das Abzeichen eines Priors
Rote Sonnensteine
–Auszeichnungen für besondere Verdienste.
–Sind gegen Vorsprechen beim Prior oder Baron einzulösen.
Lichtstreifen
–Goldene Streifen für jedes Jahrzehnt Mitgliedschaft 
–Jeder Lichtstreifen hat eine Stimme bei Abstimmungen
Glutwappen
–Für große kriegerische Heldentaten. Die Anzahl der Streifen wächst mit der Zahl der Verdienste

Niederlassungen

In Flardiga gibt es eine Kirche und zwei Kapellen.
In Champa gibt es die Sonnenkirche und das Sonnenkloster der Sonnenpriester, sowie die Ordensburg der Sonnenkrieger.
In Fortunago gibt es eine Kapelle.
In Lunaplaate gibt es eine Kapelle.
In Solaplaate gibt es eine Kapelle.
In Westflachgrund einen Schrein der Heiligen Alisea.
In Welder (Ausland) einen Schrein des Feuers.

Die Niederlassungen sind zum Teil von kleineren Landflächen umgeben, welche der Orden vom Baron als Lehen erhielt und bisweilen auch selbst bewirtschaftet.

Pilgerstätten

  • In einen Schrein der Alisea, genannt „Renntsgarder Hexenbrand“ in Westflachgrund mit anliegender Taverne.
  • In Welder einen Lichtschrein mit Unterkunft

Erwähnenswerte Schätze des Sonnenordens

  • Sternenstein der Zukünfte  zeigt
  • Handelskontor in Neu-Ahornbach
  • Eine Prise Feenstaub
  • Karte zu einem Schwert Namens „Dämonenbezwinger“
  • Schwarzzwiebeln. Diese Erdfrucht wird nur in Champa angebaut. Es heißt, sie sei ein probates Mittel gegen Dämonen, da sie derart scharf im Geruch, dass sie solches Höllenvolk zum Weinen Zwinge.

Liedgut der Sonnenkrieger

Geschichten zum Thema

Partner

Wirtschaftsfaktoren

Nach den Kriegen gingen die Spenden zurück und er war gezwungen, eine eigene Bewirtschaftung seiner Ländereien und Handel zu betreiben.

Der Umgang mit Magie

Als klerikaler Orden wird von den Mitgliedern vornehmlich klerikales Wirken über Weihungen, Segnungen, Exorzismus und Gebet praktiziert. Auf arkanes Wirken wird aus religiösen Gründen üblicherweise verzichtet. Gegen Heilung durch arkane Magier gibt es Seitens der Ordensregeln jedoch keine Einwände. Elementar-Feuermagie bildet wegen des sonnenähnlichen Elementes einen Graubereich. Ordenskrieger üben sich in vielen mentalen Disziplinen, die bisweilen magisch anmuten. Allgemein ist die Haltung gegenüber Magie nicht eindeutig reglementiert. Der Einfluss der Nachbarländereien mit ihrer ceridischen Magiefeindlichkeit ist bisweilen bei einigen Ordensmitgliedern aber klar zu erkennen.

Der Sonnenordnen im LIVE Rollenspiel:

Die Mitglieder handeln stets nach Recht und Gesetzt und werden nie etwas „Böses“ tun. Untereinander achtet man sich und vor allem die Älteren, steht aber auch immer in Konkurrenz zueinander um die nächste Beförderung. Die fünf Priore werden nicht bespielbar sein und NSC Figuren bleiben. Die Kleidungsmerkmale sollten komplett rote (Weinrot) Wappenröcke sein auf die Halbsonne und Schwerter in Brusthöhe groß aufgemalt sind. Bewaffnung und Rüstung ist jedem Ordensmitglied überlassen, sollten aber an der Stand angepasst sein. (Bitte kein Glutknappen in Vollrüstung)

Falls jemand mit seinem/einem Charakter in der Baronie oder einem der Lehen ansässig werden möchte, meldetet euch bei Björn!