Religion – Pilgergenossenschaft

Die Pilgergenossenschaft „Gelbe Sonne“ war eine Gemeinschaft zur Verbreitung  und dem Schutz des Pilgerwesens. Ihr wirken dauerte knapp ein Jahrzehnt.

Gegründet wurde die Genossenschaft im 35. Ratsjahr vom trumländischen Sonnen– und surabadschen Ignisorden, angeführt von Pilgerprobst Alistair Elpidius Kirschenhain und seinem Schwertbruder Lammfromm. Nach mehr als vielen Jahren abenteuerlicher Reisen durch die verfluchten Lande Welder, ließen sich die Pilger im 40. Ratsjahr im fernen Lunacrovi nieder, um eine Surabat-Enklave zu gründen. Dort bewirtschaften sie einen Pilgerschrein der Heiligen Alisea. Da die Enklave vollständig dem Hoheitsgebiet Surabats unterstellt wurde, verlor der Sonnenorden alle Mitspracherechte und damit das Interesse an einer aktiven Zusammenarbeit. Bruder Lammfromm und die Sonnenkrieger zogen sich nach Champa zurück.

Allerdings fanden immer noch einige Sonnenpilger den Weg zum Alisea-Schrein, an dem bezeugt die Heilige hinabgestiegen und mit den Pilgern verkehrte. Die Sonnenkirche von Trum gelangte so in den Besitz einer Locke der Heiligen.

Im 41. Ratsjahr wurde die Pilgerstätte durch Dämonen zerstört und der Pilgerpropst Alistair getötet.

Das Genossenschaftslager in Lunacrovi war eine befestigte Enklave des Ignis-Ordens von Surabad. Lange hielten ihre mächtigen Palisaden jeden Feind zurück, jedoch nicht für immer …
Alistair und Lammfromm schützen die Pilger vor weldanischen Sumpfmonstern. Das Kaiserreich Welder war viele Jahre die Hauptwirkstätte der Genossenschaft, bis Pilgerpropst Alistair beschloss, das Land als hoffnungslos der Verderbnis anheimgefallen aufzugeben und sich nach bekehrenswerteren Ländern umzusehen. Tatsächlich besagen die Gerüchte, dass dem Ignisorden sein Antrag auf einen Reiseesel als zu hohe Mibilitätsausgabe wertete und sie ihm befahlen, sich dort dauerhaft niederzulassen, wo er gerade war – und das war das gottverlassenes Nest Lunacrovi.