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Bittsteller im Lehen Kaps (Closed Jul. 2015)
Einleitung:
Es war einer dieser Morgen wie eigentlich immer im sonnengesegneten Champa. Keine Wolke war am Himmel zu sehen, einige Vögel machten noch müde die Runde. Der Baron Alfried Waag war schon früh vor Beginn des Tages geweckt worden. Nachdem die Bediensteten reichlich beschimpft wurden, erinnerte er sich daran, das er heute im Lehen Kaps die vielen Bittsteller empfangen wollte. Deshalb ließ er sich so früh wecken.
Nun saß er schon einige Stunden in der Kutsche und fuhr mit wenig Gefolge und vielen Soldaten der Sense von Champa im Schrittempo die Straße über die steinerne Brücke des Reegen, durch Caspaldo und vorbei an den großen flachen Kornfeldern des Lehens Kaps.
Gegen Mittag erreicht der Zug die kleine Stadt Kaps in Mitten des Lehens Kaps. Da sein kommen von Herolden angekündigt wurde schien die Stadt von allerlei Volk belagert zu werden. Viele Zelt standen rings um auf Wiesen und Feldern. Auf dem Marktplatz hatte der Lehnsherr ein Podest mit Baldachin für den Baron errichten lassen. Die Soldaten gingen rings um in Stellung während der Baron mit dem Schreiber, dem Sonnenpriester und dem Münzmeister aus Champa unter dem Baldachin Platz nahm. Langsam und zögernd näherten sich die Bewohner der Stadt und die Bauern des Umlandes dem großen Podest. Der Lehnsnehmer erschien, grüßte und verbeugte sich in Richtung des Barons. Er und einige Büttel begann aus den Bittstellern die ersten auszuwählen und auf das Podest zu führen.
Wie erwartet war alles dabei:
Streitschlichtung (Eine Grenze zwischen zwei Höfen wurde an einem Bachlauf festgelegt)
Verurteilung (Ein Ehebrecher wurde zu Reinigungsarbeit auf den Straßen verurteilt)
Kinderwunsch (Der Baron schenkte einer Familie eine Rolle Stoff für neue Kleider)
Bestrafung (Ein Soldat peitschte einen Hühnermörder aus)
Verbannung (Der Baron hieß einen Dieb aus der Stadt zu verschwinden)
Ehelichen (Der Sonnenpriester verbant zwei junge Leute unter der Sonne Trums)
…..doch dann kam jemand auf das Podest den Herr Alfried Waag noch nie gesehen hatte….
Gargan (vom Bund der Weißen Schlange):):
Noch bevor die Wachmänner in Grün/Braun ihn näher als zwei Schrittlängen an den Baron heranließen, verlangten Sie nach Armbrust und dem Schwert. Mit Zähneknirschen legte der Mann mit Lederdreispitz seine Bewaffnung ab und schritt die Holzstufen empor. Eine lange Seereise liegt hinter mir. setzte er an, Nur, um einmal in meinem Leben dem Baron von Champa höchst selbst in die Augen zu blicken. Ihr müsst wissen, ich folge Euren Männern in Grün/Braun bereits einige Sonnenläufe. Der in schwarz Gewandete wies mit einem Finger auf einen umstehenden Wachmann. Ist Euch geläufig, dass einige Eurer Männer gar mit einem fingerdick in weiß gemalten Baum auf dem Wappenrock umherziehen und sonderlichen Glauben verbreiten? So manch ein Bauer mag meinen, dass dieser Glaube von ihrem Fürsten angewiesen sei. Ihr solltet diese Männer wahrlich zur Rechenschaft ziehen. Was wäre nur, sowenn der Name Waag mit Naturgeistern in Verbindung gebracht würde? Nicht ein einziger Krieger würde noch gut über Euch sprechen! Er verschränkte die Arme vor der Brust und runzelte ernst die Stirn. Was wäre, sowenn Ihr Euch für andere Wappenfarben entscheidet? Das würden Bauern gewiss eher liebgewinnen und Ihr wäret nicht in Gefahr, mit den Glaubensanhängern dieses sonderlichen Baumes in Verwechslung zu geraten. Was haltet Ihr von meinen Gedanken?
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Baron Alfried Waag (Baronie Champa, Fürstentum Werant):
Steht auf und spricht leicht erbost:
Da habt Ihr wahrscheinlich einige Mühen auf euch genommen um hierher zu kommen.
Doch eure Reise mag umsonst gewesen sein oder gar zu einem schlimmen Ende führen, wenn Ihr nicht sofort euren Namen nennt, damit meine allesamt sonnengläubigen Soldaten wissen, wen Sie für diese unglaubliche Verleumdung bestrafen dürfen.
Ganz zu schweigen von eurem Tod den Ihr wegen der Verunglimpfung meines Names verdient .
kurze Pause, einen Schritt vor, sehr laut:
….und niemals wird ein Soldat der Sense Champa‘s es wagen seinen Wappenrock, den er aus meiner Hand überreicht bekommen hat, mit irgendeiner Schmiererei zu besudeln.
Was haltet Ihr von meinen Gedanken?
zwei schildtragende Soldaten flankieren der Baron links und rechts.
zwei Büttel nähren sich dem Schwarztragenden.
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Gargan (vom Bund der Weißen Schlange):
Da ihm sein Leben lieb ist geht er der Höflichkeit halber auf die Knie und ordnet sich dem Baron unter. Oh, so verzeiht Herr Baron. Ich wusste ja nicht darum, wie sehr Ihr auf Ordentlichkeit Eurer Männer achtet. Dann vergebt meine anmaßenden Worte. So kann es gewiss niemals sein, dass der weiße Baum sich unter die Euren mischt. Ein Schmunzeln liegt auf seinen Lippen, doch da der Blick zu Boden gerichtet ist, verbergen die Dreads jeden seiner Gesichtszüge. Ich will natürlich gern in der Welt über Euren Feuereifer und Eure Güte berichten. Jeder Bauer soll wissen, dass ihr Baron jeden Kupfer wert ist, den er als Steuer verlangt. vorsichtig geht der Blick umher, dann hinauf zu Baron Alfried Waag. Gargan ruf man mich, sowenn dies noch von Belang ist. Die Stimme nun fest und schneidend.
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Baron Alfried Waag (Baronie Champa, Fürstentum Werant):
Einen Moment lang scheinen alle Bewegungen eingefroren. Keiner der
umstehenden wagt auch nur zu atmen.Schlagarig dreht sich der Baron
um und macht zwei kleine Schritt zu seinem Stuhl zurück. Die
Soldaten gehen zurück und die Büttel verlassen das Podest.
Lächelnd und zufrieden schlägt Alfried Waag zurückgelehnt ein Bein
über das andere.
Gargan, ja? Sehr schön. Was mag das wohl für ein Name sein?
Der Baron nmmt seinen Becher und hält Ihn rechts von sich in die Luft.
So berichtet doch was euer Handwerk ist, welchen Herrn Ihr dient und
woher Ihr stammt! Es gibt ja so viele Fragen…
Ein Knappe gießt in den Becher des Barons einen großen Schuck roten Wein.
Ich glaube kaum das Ihr von unserer schönen Insel Werant seid?
Der Baron trinkt einen kleinen Schluck aus dem Becher und sieht Gargan erwartungsvoll an.
Oh! Ihr dürft natürlich aufstehen.:
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Gargan (vom Bund der Weißen Schlange):
Erneut gleitet der Blick umher bis er sich gänzlich dem Baron zuwendet. Der Krieger mit dem Dreispitz blickt ernst drein und beginnt weiter auszuholen. Erneut behaltet Ihr Recht Herr Baron, ich stamme wahrlich nicht aus Euren Landen. Von Eurer Insel, die Ihr Werant ruft. Meine Heimat liegt im kalten Norden Hardemunts. Dort, wo Clans und Dörfer gegeneinander die Axt erheben. – Wie gern nur wäre ich aus gutem Anlass hierhergereist, um Euch frohe Kunde aus meiner Heimat zu berichten. Doch leider führte mein Pfad zu Euch mit der Bitte um Eure Mithilfe. Wir die Anhänger vom „Bund der weißen Schlange“ sind auf Rachezug. Die Mutter und der Vater unseres Clanobersten wurde von seinem eigenen Bruder getötet. Doch noch bevor unser Clanoberster „Dargen Mutbrecht“ sich zu Rächen gelang flüchtete dieser Bruder. Unsere neusten Erkenntnisse besagen, dass der Mörder und seine Anhänger nun in den Farben Braun/Grün umherziehen. Darauf ein weißer Baum geschmiert. – Da ist es nun von oberster Wichtigkeit, dass Eure Männer sich an Eure Ordentlichkeit halten. Es wäre wahrlich nicht unser Ansinnen auch nur einem einzigen Eurer Männer etwas übles zu wollen. In so manchem Angriff ist es bereits zu Verwechslungen gelangt… Ihr versteht mein Anliegen?! Der Blick des Kriegers mit der weißen Schlange ist klar und unmissverständlich.
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Baron Alfried Waag (Baronie Champa, Fürstentum Werant):
Auf seinem Stuhl sitzend lauscht der Baron den Worten.
Nun wird euer Anliegen und die Dringlichkeit eures Anliegens klar. Ausserdem wird klar warum Ihr hierher kommt, wo Ihr doch so weit von euren Hardemunter Hochebenen entfernt seid.
Der Baron steht auf und spricht lauter.
Nun aber laßt mich folgendes Klarstellen:
Es ist uns hier egal, wer Vater und Mutter im entfernten Hardemund getötet haben soll. Es ist uns weiterhin egal, das im dem Schmierblatt bekannt als Wiedener Herold die Anhänger der Weißen Schlange als Menschenfresser bezeichnet wurden. Was uns und vor allem mich aber brennend Interessiert, ist der Name des Mannes der mit seinen Anhängern den Grün Braunen Wappenrock beschmiert.
kurz Redepause (scheinbar schaut der Baron kurz zur Sonne empor)
Also ergeht nun die folgende Entscheidung (Der Baron schnippt zum Schreiber):
-Ab dem heutigen Tage werden alle Soldaten Champas in ganz Trum nach diesem Mörder im Wappenrock suchen.
-Alle Weibel haben in Ihrer Truppe nach der Ordnung uns Sauberkeit der grün braunen Wappenröcke zu schauen.
-Sollte der gesuchte Mörder aufgegriffen werden, so soll er in Champa festgesetzt werden um ausgiebig befragt zu werden.
-Wenn sich herausstellen sollte, das die Geschichte Gargans ein Lüge beinhaltet, so wird der Gefange freigelassen und darf einen Wunsch äußern.
-Wenn sich herausstellen sollte, das der Gefangene der Mörder ist, werden die Soldaten Champas diesen an den Bund der weißen Schlage ausliefern.
in Richtung der Soldaten:
Weibel! Gebt dem Gargan einen Beutel mit Proviant und einen Schlauch Wasser für seine Reise.
Schickt fünf Soldaten, die dafür sorgen sollen, das Gargan das nächste Schiff besteigt, das Ihn von der Insel Werant wegbringt.
… und lasst euch den Namen des gesuchten Mörders geben und auf einen Steckbrief schreiben.
Der Baron dreht sich um und geht hinter seinen Stuhl. Ein Knappe schenkt Wein nach.
Und bringt mir den Nächsten Bittsteller.
In der Baronie Champa
Das freie Dorf Theotmalli
Steckbrief
| Lehensherr: | Name![]() ![]() |
| Lehensnehmer: | Name![]() ![]() |
| Lage: | |
| Militär: | |
| Religion: | Viele kleine Religionen |
| Wirtschaft: |
|
| Wichtige Orte:: |
|
| Einwohnerzahl: | 000 |
Die Karte
kommt noch
INFOS
Derzeit steht Theotmalli aufgrund separatistischer Umtriebe eines gewissen Richard Böhme (gerichtet) unter dem Protektorat der Baronie Champa (Werant).
Die Bewohner Theotmallis sind eine zusammengewürfelte Gemeinschaft vieler verschiedener Rassen, weswegen man die gegenüber Fremden erst einmal freundlich eingestellt ist. Theotmalli ist zudem ein Freihafen, an dem auf Handel, egal welcher Art, keine Zölle erhoben werden. Man munkelt das auch der Ursprung der Waren nicht weiter von Belang sind.
Seit dem Protektorat wir hier kein Handel mehr betrieben.
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DIE HERRSCHAFT über das Dorf Theotmalli führt der Dorfrat, der aus den ersten Siedlern des Dorfes besteht.
Der erste Weibel der Sense von Champa ist gleichzeitig Richter, Priester, Händler und Hebamme.
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DIE LANDSCHAFT
Theotmalli liegt direkt im Norden Rest-Sodens, an der Donnerklippe. Auf dem felsigen Plateau thront der Hafen Theotmallis, wo Händler aller Herren Länder gern gesehen sind waren. Wer durch die Ansiedlung über den größtenteils felsigen Boden geht, findet neben einigen kleinen Wäldchen den Fußweg zum Donnerpass, einem Gebirge in dem die ortsansässigen Zwerge Erz abbauten.
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GEWÄSSER
Die Donnerklippe umgibt tiefe und stille Gewässer, was die Fahrt zum Hafen besonders zugänglich macht.
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EINWOHNERZAHLEN
Gesamt: 300 126
Menschen: 216 126
Zwerge: 84 0
Flüchtlinge: 54 aus Siebenhöfen
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Bauten
Von den alten Häusern sind nur Wohnhäuser Scheunen und Gehöfte überig geblieben.
Im 36ten Ratsjahr: Derzeit werden Wehr und Wachtürme gebaut sowie das Fundament eines Sonnentempels gelegt.
Im 36ten Ratsjahr: Die Bauarbeiten von Wehranlagen und Tempel werden abgeschlossen. Der Tempel wird der Heiligen Rita Risus geweiht.
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Militär
Im 36ten Ratsjahr: Die Soldaten Champas haben entlang der Küste und den innerinselschen Grenzen Wachposten eingerichtet die von Theotmalli aus versorgt werden. Einzelne Zusammenstöße mit einem Soodenwolf wurden berichtet. Es sind zeitweise bis zu 130 Soldaten im Gebiet von Theotmalli untergebracht.
Im 39ten Ratsjahr: Die Führung der Sense Champas verringert die Anzahl der Soldaten auf 55. Ein Lichtritter des Sonnenordens mitsamt Gefolge zieht in den fertiggestellten Tempel des Sonnenordens ein.
Das Dorf Groenvelden

Über dem Dorfe Groenvelden steigt seit jeher Qualm gen blauen Himmel. Die Kohlenmeiler, in welchen die Holzkohle für die Dorfgemeinschaften geköhlert wird, und auch die Rennöfen, in denen das Eisenerz, meist Raseneisenstein, verhüttet wird, sind seit Generationen ein Teil des Dorfbildes, genau wie der Wald an dem das Dorf liegt.
Groenveldener kann man sofort an ihren verrußten Gesichtern und Händen erkennen, an dem Geruch nach verbrannten Holz und an ihrer freundlichen, ehrlichen Art. Die Groenveldener passen immer sehr auf sich und ihre Familien auf, gerade, wenn die Männer in den Wald zu den Kohlenmeilern gehen, nach Raseneisenstein suchen, Bäume fällen oder die Rennöfen anheizen. Dadurch sind sie meistens
für mehrere Tage, wenn nicht Wochen weg, sodass es in der Verantwortung der Frauen liegt sich um Hof und Dorf zu kümmern. Dadurch sind in Groenvelden Männer und Frauen vollkommen gleich berechtigt.
Der Karl des Dorfes wird durch eine Wahl alle zwei Jahre bei einem Thing bestimmt. Durch die familiären Verhältnisse des Dorfes ist dies ein großes Fest, mit Gesang, Fress- und Saufgelagen, wie auch Wettkämpfen, welche drei Tage gehen. Anschließend wird der Karl von den Oberhäuptern der
Familien gewählt. Der Karl vertritt das Dorf gegenüber den anderen Dörfern und schlichtet Streit zwischen den Familien, falls es dazu kommen sollte. Der Karl hat nach der Wahl auch den Segen der Familien von Groenvelden, bei der Jarlswahl anzutreten. Falls er dann zum Jarl gewählt werden sollte, wird eine Feier abgehalten, bei welcher auch ein neuer Karl bestimmt wird.
Auch wenn das Dorf Groenvelden, Eisen und Kohle herstellt, so sind dort jedoch keine großen Schmiede beheimatet, außer ein paar Grobschmiede, welche Hufeisen und Nägel herstellen.
wichtige Familien und Personen in Groenvelden:
– 1
– 2
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Geschichten um Groenvelden:
– NEU
– Groenvelden nach der Roten Keuche
– Die Rote Keuche
– ALT
