Der Wallbrecher (kämpfende Truppe)
Eine Bresche muss geschlagen werden, ein Schildwall aufgebrochen werden, der Gegner zertreten, in den Boden gestampft. Das ist die Stunde des Wallbrechers. Wo Wall gegen Wall steht, bricht er den gegnerischen auf. Wo die gegnerische Schilde zu groß sind, zerschmettert er sie. Er ist die wütende Faust des Haufens.
Seine Ausrüstung ist nicht „schwer“, sie ist „überschwer“. Sie hält alles ab, was der Gegner aufbieten kann, und das muss sie auch. Für eine gewisse Zeit. Ihr Webwerk ist aus Eisen, das Leder daumendick. Platten schützen Körper und Glieder. Zwei Lagen Eisen rund herum. Den Kopf schützt zusätzlich ein schwerer Helm. Der Schild des Wallbrechers sind Mut und Entschlossenheit.
Die Waffen sind gemacht zum Zerschlagen, Zerschmettern und Zerbrechen. Sie sind zu schwer für eine Hand. Ihre Namen sind Hammer, Axt und Bidenhänder, der König der Waffen.
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Der Schildwallrecke
Der Schildwallrecke (kämpfende Truppe)
Die Wand, hinter der sich der Rest verbirgt, ist der Schildwallrecke. Die Walze, die den Feind überrollt, trägt den selben Namen. Er ist Hammer und Amboss, Schild und Schwert des Haufens. Demoralisiert den Gegner, beleidigt ihn, spuckt ihm vor die Füße und erschlägt ihn dann. Hält jeden Fuss breit Land, schützt was es zu schützen gilt, ist Kern des Haufens.
Seine Ausrüstung ist „schwer“. Sie muss vor Allem schützen was das Schlachtfeld kennt. Pfeilen, Klingen, Spitzen und Hämmern. Hier hat Webwerk und Leder nur polsternde Bedeutung. Eisen ist das Material aus dem sie besteht. Eisen schützt den Kopf, ein großer Schild Körper und Nebenmann.
Die Waffen des Schildwallwecken müssen Eisen durchschlagen und Helme zertrümmern. Sie tragen die Namen Schwert, Hammer, Axt und Schild.
Der Plänkler
Der Plänkler (kämpfende Truppe)
Dem Gegner einen nächtlichen Besuch abstatten, die feindliche Schlachtdisziplin stören, den gegnerischen Mut ermüden. Das ist das Werk des Plänklers. Schnell ist er, flexibel. Im einen Moment zur Linken, im nächsten zur Rechten. Immer bereit zum schnellen Vorstoß und flinken Rückzug. Den Gegner lenkend, ihn gar in eine Falle locken. Der Plänkler ist das taktische Instrument des Hauptmanns.
Seine Ausrüstung ist im Allgemeinen als „mittel“ zu bezeichnen. Ihre Aufgabe ist es, vor schnellen Waffen zu schützen, kurzen Klingen, Pfeilen und Knüppeln. Sie darf den Plänkler nicht behindern, muss er doch überall zugegen sein. Gemacht ist sie aus Allem was Schläge, Stiche und Streiche abzuhalten vermag. Eisen jedoch gehört kaum dazu. Den Kopf schützt ein Helm und ein leichter Schild rundet die Ausrüstung ab.
Der Plänkler trägt die Farben der Feste. Des Plänklers Stärken sind Geschwindigkeit und Ausdauer.
Seine Waffen richten sich danach, heißen: Dolch, Knüppel, Schwert und Speer.
Der Späher
Der Späher (kämpfende Truppe)
Wann immer ein Söldnerhaufen unter Waffen durch das Land zieht, gibt es widrige Umstände, die das Vorankommen erschweren können. Ein steiler Hang, ein kleiner Fluss, ein gegenerisches Lager oder auch nur ungünstiges Wetter. Sind diese Hindernisse bekannt, kann ihnen entsprechend begegnet werden. Dies ist die Stunde des Spähers. Er läuft voran, erkundet die Gegebenheiten. Er findet eine gangbare Furt durch den Fluss, einen verborgenen Pass über den Berg und den heimlichen Pfad um den Gegner herum. In Gesprächen entlockt er dem Gegenüber Informationen. Kurz, der Späher ist Auge und Ohr des Söldnerhaufens.
Seine Ausrüstung ist im Allgemeinen als „leicht“ zu bezeichnen. Schützen muss sie nur vor der Unbill der Natur und bei Bedarf dem wachen Auge der Gegner. Sie ist gemacht aus Wolle, Webwerk, Fell und Leder. Farblich passt sie sich dem Umfeld an und vermeidet ungewollte Aufmerksamkeit.
Die Waffen des Spähers sind Auge, Ohr und spitze Zunge, nicht die Klinge. Jedoch führt der Späher den langen Dolch stets mit sich. In heiklem Umfeld gar ein schnelles Schwert. Ein Bogen mag zuweilen gute Dienste leisten.
Typen in der Gruppe
Hier findet Ihr Informationen über die verschiedenen Einsatzbereiche innerhalb der kämpfenden Truppe