Jakub Pfefferpfennig schaute zum geschäftigen Treiben draußen am Hafen. Alle seine Freunde musste er in Battania zurücklassen. Gut, er hatte keine, aber selbst diese blieben. Außer beim Schützenverein war er nicht gemacht für Umzüge. Schon gar nicht den Wohnort betreffend. Aber was tun? Noch konnte er sich weder Bürgerbrief noch Eheweyb leisten und war auf Gedeih und Verderb … sey’s drum! Ein Blick auf Böttchers wandbefestigtes Portrait der Erbaulichkeyt brachte den Handelsdiener wieder zur Vernunft.
Ein mittelländischer Hanseat weiterlesenSchlagwort-Archive: Böttcher
Spätherbst in Kaps
Obwohl das Lehen Kaps am Rande von Trum liegt, traf auch hier der Spätherbst immer pünktlich ein.

Ole und Jupp gingen unweit des Leuchtturms ihrem Tagwerk nach. „Tss“ zischte Ole mit dem Finger auf den alten Kohl deutend, den sie in die Scheune brachten. Was übersetzt bedeutet „Das ist merkwürdig. oder? wer ordert denn so eine Resternte, die nicht einmal mehr das Hausvieh zum Futter will?“
Spätherbst in Kaps weiterlesenGeschäfte, Geschäfte und eine Locke
Gründlich sortierte Jakub Pfefferpfennig die Briefe. Das Jahrestreffen des Handelshauses Böttcher stand bevor und es gab noch viel zu tun. Er stand noch nicht lange in Böttchers Diensten und hatte nicht weniger als den kometenhaften Aufstieg des Handelshauses durch seine selbst entwickelte Aufstiegsformel versprochen. Noch lag der Komet am Boden, noch war die Bezahlung schlecht.
Geschäfte, Geschäfte und eine Locke weiterlesenAm Grunde des Meeres liegt keine Hoffnung
Ein warmer, sonniger Morgen lag über dem Hafen von Märgelfurt. Die Möwen kreischten wie jeden Tag, als stritten sie über die Preise für Hering. nd mittendrin, auf dem Deck der ehrwürdigen Kogge Fürchtenichts, stand Kapitän Oberkiel, ein bärtiger, wettergegerbter Seemann mit Kompassauge und eiserner Nase. Neben ihm komponierte Maat Lütt mit einem Schiffstau eine Knotensymphonie. Am Kai wimmelten wimmelige Menschen, aber der, auf den es ankam, war nicht unter ihnen.
Ein Tag im Handelshaus
Handelsherr Böttcher trommelte nachdenklich mit den vom Zählen seiner Münzen wunden Finger auf die schwere Tischplatte. Erwartungsvoll streifte sein Blick über die Anwesenden Berater.
„Etwas muss sich ändern!“, sprach er schließlich mahnend.
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