Die Kaufmannslande

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Große Städte in den Kaufmannslanden:
Stadt Gergonsmund (ca.40.000 EW) ehemalige Reichhauptstadt und größte Stadt in Trum, Sitz des Gerichts der Kaufmannslande
Stadt Battania (ca.11.000 EW)
Stadt Horne (ca.15.000 EW) Glücksspielzentrum der Kaufmannslande (und inoffiziell auch ganz Trums)
Stadt Rosto Nevilia (ca.8.000 EW)

Geschichten und Begebenheiten aus dem Kaufmannsleben:

„Wissen die eigentlich wie beschäftigt ich bin?“ Hinak Ennsen fährt auf und geifert wie so oft schon heute seinen Handlanger an. Es ist der Tag vor dem Erleuchtungsfest und daher ist Hinak besonders gereizt. Als dritter Hafenmeister im Abschnitt Ost weiß er an solchen Tagen nicht, wo ihm der Kopf steht. Es scheint ihm als spielte ganz Gergonsmund verrückt. Klar, dass an den kommenden Tagen keine Geschäfte laufen, aber müssen alle Händler unbedingt immer den letzten Tag nutzen, ihre Waren zu löschen? Was soll’s. Gergonsmund hat eben den größten Hafen Trums und ist sozusagen DAS Tor zur Welt. Nicht umsonst unterhält jedes Kaufmannshaus von Rang und Namen ein Kontor hier in der goldenen Stadt. Da fällt eben viel Arbeit an. Hinak erinnert sich zurück an die Zeit vor der neuen Blüte Trums. Damals, es muss gute zwanzig Jahre her sein, war er der Handlanger und wurde angeschnauzt. Aber weniger wegen der vielen Arbeit, als vielmehr aus Langeweile. Die Geschäfte gingen schlecht damals, als die Söldnerheere nicht mehr standen und der Handel noch nicht in Schwung gekommen war. Ja sicher, nach den Kriegen waren die Menschen schon besser dran, aber es gab halt nichts mehr zu verschiffen. Keine Söldner, keine Vorräte, keine Waffen keine Ausrüstung. Sowas brauchte man nach den Kriegen nicht mehr und so ließ der alte Hafenmeister seine schlechte Laune darüber eben am jungen Hinak aus. Zum Glück hat damals der Rat der Kaufleute das Ruder herumreißen können und mit Verstand und einer Nase für gute Geschäfte die Fühler Richtung Festland ausgestreckt. Da gab es immer was zum Liefern, Kaufen, Tauschen und so kam dann auch der Handel auf Trum selbst wieder in Schwung. Den Kaufleuten sei Dank! Aber nun zurück zum Tagewerk. Der Nichtsnutz von Handlanger hat schon wieder nicht die Tür zuhalten können und einen Haufen aufgeregter Händler in die Hafenstube gelassen. Als ob er nicht schon genug am Hals hätte. „Warte nur Bürschchen…“ knurrt Hinak den Handlanger an und wendet sich dem Pulk aufgeregt zeternder Händler zu. „Fahrt nach Wilgau wenn ihr schnattern wollt wie die Hühner! Hier wird erst gezahlt und dann gelöscht. Außerdem ist morgen Feiertag, das kostet extra.“ Grinsend fügt er noch hinzu: „Beschwerden können gegen eine Bearbeitungsgebühr entgegengenommen werden.“ Schon
war seine schlechte Laune verflogen. Gergonsmunds dritter Hafenmeister im Abschnitt Ost. Was kann es Schöneres für ihn geben?

Eine Schmiede in den Kaufmannslanden
Handelskontor in Zaorien eröffnet