Die Seewege

13_04_10_Seewege Trum

Die Nordroute:
Vorbei an den flachen Küsten von Werant, dem Sewenland, der Insel Eggertsland und Hardemunt führt die Nordroute von der Stillwasserbucht im Nordosten Hardemunts und der Insel Eggertsland durch die Espertiefe bis an das südliche Ufer Werants. Diese Route wird meistens von den kleine Dorfgemeinschaften genutzt um mit Werant handel zu treiben. Seltener sieht man ein Schiff aus Werant nach Hardemunt fahren um dort einzukaufen. Dann sind es auch meist Holz und Metall aus den Bergen Hardemunts das nach Werant verkauft wird.

Genovas Schnellen:
Durch den Dreistromsund zwischen Werant und Soodemunt fließen in Richtung Osten die Strömungen von Genovas Schnellen. An den Ostklippen Soodemunts und Werants vorbei gelangen die Seefahrer auf die Große Insel Soodens Rest auf der rote Rubinen in den Berge gefördert werden.

Windiger Pass:
Der Windige Pass führt von der Flußmündung des —– in Werant am Ufer Soodemunts durch den Dreistromsund in die Ostklippen die in Soodemunt und auf der Insel Soodens Rest an beiden Seiten in die Höhe ragen. Die Untiefen und der schwere Wind im Pass machen die Durchfahrt zum Hafen —– zu einer gefährlichen Angelegenheit.

Sonnenseite:
Einer der schönsten Seewege führt an den flachen Küsten der Kaufmannslande entlang. Von Gergonsmund aus geht der Weg durch die Krakensee in den Towenstrom an dessen Ufern sich das Sewenland und Wieden befinden.

Holzroute:
Wenn die großen Holzschiffe Towen verlassen fahren sie südlich um die Insel Towen herum und durch den Nebelsund und die Krakensee bis nach Gergonsmund  von wo das Holz in jede Ecke Trums weiterverkauft wird.

Gewürzwasser:
Auf der südlöstlichen Seite Wiedens führt diese Seeweg durch die Untiefen von Sooden. An der Küste entlang durch die goldene Bucht und schließlich quer durch die Krakensee nach Gergonsmund. Jeder Kapitän der diesen Weg fährt und die Gewürze des Südens im Lager hat, weiß um die Gefahr die auf der Strecke von Piraten ausgeht und er hat mindestens schon einmal von den großen Kraken gehört, die ab und zu auch mal Gewürze zum Fressen gern haben.

Fernwasser:
Vorbei an Werant und der Insel Rataan verläuft die Strömung, die die Fernhandelsschiffe auf den Weg zu den Häfen Solanias und den Mittellanden bringt. Meist schließen sich mehrere Schffe für einen Konvoi zusammen.

Freundschaftsweg:
Als nach den kleinen Kriegen die verschiedensten Verträge aus dem ersten Rat von Trum ausgehandelt wurden, gehörte zu denen zwischen dem Sewenland und der Insel Werant die Einrichtung einer kurzen Seehandelsstraße.

Großhandelsroute:   
Durch den Towenstrom führt die wohl wichtigste Seestraße, der Großhandelsweg. Von den Küsten der Kaufmannslande führt sie zwischen dem Sewenland und Wieden, an den Inseln Siebenhöfen und Rigerund vorbei und endet schließlich auf Insel Werant.

Kristallweg:
Der am schwersten bewachte Weg auf dem Trumer Meer ist die Kristallstraße. Hier werden die in dem Towener Bergen abgebauten Kristalle und Edelmetalle auf schwerbewaffneten Schiffen vorbei an der Insel Kriegons Dorn in die alte Hauptstadt Gergonsmund in den Kaufmannslanden gebracht.

Soodenflug:
Die schnellste und kürzeste Seestraße ist der Soodenflug. Zwischen den Inseln Soodemunts gibt es die wohl stärksten Winde in ganz Trum. Und doch entscheidet auch hier die Segelgröße, das Schiffgewicht und nicht zuletzt das Können der Kapitäne über Flucht oder Kampf mit den Piraten.

Spielercharaktere und Figuren in Trum

Spielercharaktere und fiktive Figuren  in Trum
Eine bald vollständige Übersicht

Hier findet Ihr alle Figuren und Charaktere die bisher in unseren Geschichten, in unserem Spiel und in der Umgebung aufgetaucht sind.
Zur Zeit sind hier in den Sub Wikis ungefähr 347 Charakternamen aufgelistet.

Bitte tragt eure Charaktäre und NSC Figuren hier nach.

Formatvorlage:
-Titel Name (SC/NSC)
—-Was Woher

Die Handelsstraßen

Die Küstenstraße (Große Straße):
Diese enorme Reiseroute beginnt im Wiedener Uhlenbruch und führt über Wiedenau, Friedland, Mimigardepord, Soodenhof, Leodia und Wildungen bis zu der Stad Legia in Soodemunt

Die Höhenstraße:
Die Straße führt quer durch Hardemunt. In regelmäßigen Abständen finden hier immer wieder Überfälle von Räubern statt. Deswegen ist es ratsam nicht allein auf dieser Straße  zu reisen. Sie führt von Battania über Märgelfurt und Hellum nach Klingen.

Der Brückenweg:
Die Straße verbindet die Küsten(Große)- mit der Schwarzwaldstraße und verläuft quer durch Wieden und deren Hauptstadt Siebenhöfen. Die recht kurze Straße führt von der Stadt Soodenhof in Wieden zu der Stadt Gerberg in den Sewenlanden.

Unter grünen Bäumen:
Diese wichtige Handelsstraße findet ihren Anfang in der Stadt Horne der Kaufmannslande und führt über Helmfjordeshafen im freien Hardemunt nach Battania in den Kaufmannslanden.

Der Schwarzwaldweg:
In Gergonsmund, der Hauptstadt und zugleich größten Stadt Trums beginnt dieser malerische Weg. Er führt über Amasia und Stadt Iburgh nach Sarewen in die Sewenlande.

Der Vielfurtenweg:
Von Helum im freien Hardemunt kann man auf dieser Straße über Rinesburg und Thortmanne nach Wilgau im Sewenland reisen.

13_04_04_Handelsstraßen Trum

Geschichten und Begebenheiten aus Wieden

Eine Geschichte zu Wieden (aus der Baronie Martal)

Hustend wischt sich der alte Umfried den Schweiß von der staubigen Stirn.
Mehr zu sich selbst als zu den anderen Sensenmännern gewandt stellt er schon ein wenig Stolz fest: „Das wird wieder ein gute Ernte! Wieder einmal.“
Es ist nun schon das vierte Jahr infolge, dass der Boden derart gut trägt und die Ähren groß und voll die Halme biegen. Wenn’s der Eyne so will, macht Umfried im nächsten Jahr auch nochmal eine solche Ernte an der Sense mit. Mit seinen mehr als siebzig Lenzen steht nicht mehr jeder so fest auf dem Boden wie er. Besonders nach so einem aufregendem Leben wie seinem. Als er noch jung war, erinnert er sich, gab es mal ähnlich gute Zeiten. Irgendwann, da muss er so um die Zwanzig gewesen sein, wollte dann ein Winter nicht dem Frühlung weichen. Bis in die Mitte des Jahres hinein gab es in vielen Nächten Frost und ein kalter Wind zog von Osten über das schöne Martal. Die fahrenden Händler hatten ihm damals erzählt, es sein auf ganz Trum so. Sogar der Nebel um Towen soll gefroren in den Sund gefallen sein.
Viele Geschichten und Gerüchte gingen damals um und als der alte König starb, bluteten nicht nur die, die nach ihm kamen, sondern auch das Land. Er selbst kann von Glück sagen, dass die Herolde ihn damals nicht fanden, als sie, Jahr für Jahr, ganz Wieden nach wehrfähigen Männern durchsuchend, auch Martal mit ihren Häschern durchsiebten. Nein, als Kriegsknecht hatte er nicht auf einem der vielen Schlachtfeldern enden wollen. Viele andere hatten nicht so viel Glück mit den Verstecken oder sich vom Sold blenden lassen. Bald zwanzig Jahre ging das so und am Ende lag alles danieder. Ob nun angesteckt, geplündert oder einfach verlassen, viele Höfe verfielen und Korn, Obst und Vieh waren knapp. Umfried blickt sich stolz um und lässt den Blick über die satte Landschaft wandern. „Sowas hatte ich mir nicht mehr zu erhoffen gewagt.“ Lächelnd fällt ihm ein, dass er selbst dabei war in Siebenhöfen als der erste Konvent gehalten wurde. Ihn hatte der Hunger irgendwann in die Stadt getrieben, schließlich gab es ohne Höfe nicht viel zu tun für einen Knecht auf dem Land. Jedenfalls kann er sich genau an den Moment erinnern, als er gerade einen Sack alter Rüben die Straße entlang geschleppt hatte. Zuerst hatte er gemeint zu träumen, bis er dann von einem der Reiter unsanft mit einem Tritt zu Seite gestoßen worden war. Ein nicht enden wollender Zug edler und weniger edler Reiter mit aller Herren Flaggen hatte sich der Straße bemächtigt und zog zum Zentrum der Stadt. Der erste Konvent der Mächtigen hatte begonnen. Der Rest ist auch den Jüngeren bekannt. Vier mal Dreißig Mal hatte er nun schon stattgefunden. Zu jeder Jahreszeit im Jahr und das ist gut so. Zwar gab und gibt es keinen weiteren König mehr, aber das Land blüht wieder. Es war zwar anstrengend, die Höfe wieder aufzubauen und die verwucherte Krume wieder zu Acker zu machen, aber es hat sich gelohnt. Zumal er nun…
„Heda! Umfried! Träumst du wieder von den alten Zeiten?“ Der dicke Wenno Juchtof ist gerade mal 4 Jahre jünger als er und liebt es Umfried zu ärgern. „Da sind noch ein paar Hufen zu schneiden bis zum Abendbrot alter Mann.“ Kurz im Scherz mit der schwieligen Faust drohend wischt sich Umfried nochmal übers Gesicht, packt die Sense und legt wieder los, dass selbst die jungen Knechte kaum folgen können. Ein Jahr macht er noch, das wäre doch gelacht.

 

 

Baronie Furtenau

 

Steckbrief

Lehensherr: Fürst Ingmar Stemmler von Wiedenau (NSC)
(Lehnsherr und oberster Richter in Wieden)
Frau Elfgard Stemmler von Wiedenau (NSC)
(Vertretung Wiedens im Rat vom Trum)
aus Wiedenau 
Lehensnehmer: Herr Baron Ludwige Brekeller
von und zu Furtenau

 

Lage: Die Baronie Furtenau liegt ganz im Nord-Osten des Fürstentums Wieden und hat somit die komplette Grenze zum freien Soodemunt. Alle wichtigen Straßen Wiedens führen durch die Baronie, was sie zu einem wichtigen Kultur- und Handelszentrum macht. Die weiten äußerst fruchtbaren Felder beiderseits Tegomunds Flusses lassen mehrere Ernten im Jahr zu.
Militär: Soldaten mit Waffen und schwerer Rüstung
Spießer
Bogenschützen, Armbrustschützen
Pulvergeschütze
Religion: Ceridentum, Stellarismus (Eschenbruch)
Wirtschaft:
  • Feldwirtschaft
  • Obst
  • Gemüse
  • Süßwasserfisch
  • Meeresfisch
  • Bücher
  • Papier
  • Pulvergeschütze
Wichtige Orte::
  • Stadt Furtenau (Fertigungsstätte Pulvergeschütze, Bücher, Papiermühlen)
  • Stadt Holzhausen (Grenzstadt, Bollwerk)
  • Stadt Leodia (Grenzstadt, Bollwerk)
  • Dorf Rampur (Meereshafen, Handelshafen)
Einwohnerzahl: 20.000 Leute

Die Karte der Baronie
kommt noch

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Städte in der Baronie:
– Furtenau        (ca. 12.000 EW)

  • Kerstine Immergrün, Kornverderberin von Furtenau
    (verbrannte Hexe)

– Leodia             (ca. 4.000 EW)
– Holzhausen   (ca.  3.000 EW)
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Dörfer in der Baronie:

– Ambattur  (ca. 53 EW)

  • Kerstade Regenwind, Druidenpaktiererin aus Ambattur
    Sie fiel auf, weil immer mehr Bewohner des nördlichsten Dorfes Wiedens in Lustlosigkeit verfielen und ihr Tagwerk vernachlässigten. Als gar der erste verhungert war, begann die Jagd nach der Hexe. Ihr Scheiterhaufen soll zweit Tage lang gebrannt haben und manchmal auch mit grüner Flamme.

– Duhle        (ca. 88 EW)

  • Niederlassung des Ordens der heiligen Lucretia zu Kurmasch
    Hier findest der Suchende einen Ort der Ruhe in einem Hospitz der Schwesternschaft der Lucretianerinnen. Der Versammlungsraum, die Küche, ein Gästehaus und der Kräutergarten sind von einer mauer eingefriedet und von stets fleißigen und heilenden Händen bewohnt.

– Kollam      (ca. 55 EW)

– Avardi       (ca. 67 EW)

– Rampur    (ca. 94 EW)

  • Niederlassung des Ordens der heiligen Lucretia zu Kurmasch
    Hier findest der Suchende einen Ort der Ruhe in einem Hospitz der Schwesternschaft der Lucretianerinnen. Der Versammlungsraum, die Küche, ein Gästehaus und der Kräutergarten sind von einer mauer eingefriedet und von stets fleißigen und heilenden Händen bewohnt.
  • See- und Handelshafen Furtenaus.

Eschenbruch

  • (28 Alteingesessene + 30 Schiedswehren + 15 arme Leute aus Leodia + 4 Zugezogene )
    An der Grenze zu Soodemunt verteidigte hier einmal ein Ritter erfolglos die Grenze gegen den Soodenwolf.
    Inzwischen wurde Herrn Tauron das Dorf vom Baron zur Furtenau als Vogt überlassen.
  • Die Kirche Stellaras betreibt hier erfolgreich ein Hospitz.

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Geschichten aus der Baronie:
Seltsame Gesetze