Winter in RENTSGARD

Meterhoch türmt sich der Schnee vor den Langhäusern, die Fjorde sind bedeckt von Eis und während die Drachenboote an Land auf den Frühling warten, bleibt nicht viel zu tun, außer zu trinken und von vergangenen Zeiten zu erzählen.

Doch selbst zu dieser Zeit gibt es in Westfachgrund Neuigkeiten. Ein Wanderer ist unterwegs, aus dem Norden ist er gekommen, über die Waldstraße die zu dieser Jahreszeit nur von wenigen benutzt wird.

Wer ihn auf einen Becher an seinen Tisch einladen mag, bekommt allerlei krude Geschichten zu hören.

Nicht nur weiß er Geschichten vom großen Eber oder dem Einhorn aus Delerna zu berichten, auch von anderen Tieren, wie einem großen Kraken, welcher die Schiffe der Menschen in ihr nasses Reich zieht.

Und so findet er stets ein Dach über seinem Kopf und sei es nur, damit den Kindern nicht langweilig wird, während die Eisschollen krachend gegen das Ufer brechen und der eisige Nordwind seine weiße Last über das Land trägt.

Spuren der heiligen Theodora

Wer, verehrte Leser, hat wohl noch nicht von ihr gehört?
Obschon diese Frage wohl eher Rethorikern zu Gesicht stünde, ist sie von höchstem Interesse dieser Tage! Jawohl.

Nun begab es sich im vergangenen Herbste, da sandt der Siebenhöfener Herr, Ortwin, eine Expedition aus gen Osten. Nichts Neues will man meinen. Tut er dies doch alle Tage und gar häufig in alle Winde. Indes! Diese wardt aus besonderem Sinnen.

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Die Gefolgschaft des Heiligen Fliegenpeter

Seit einigen Wochen, zieht eine Handvoll Wanderprediger vom Lehen Kaps aus bis in die verschlungensten Winkel der Landen von Trum, um vom Heiligen Fliegenpeter zu künden. Jener Heilige, so predigen sie, besaß die göttliche Gabe der Levitation. Seine Fähigkeit wurde von mehreren rechtschaffenen Bürgern bezeugt. Vor allem flog der Fliegenpeter jeden Morgen aus Tavernen hinaus dem Sonnenaufgang entgegen. Zumindest ein Stückchen.

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Larp, Larper, Trum