Religion – Dämonenliste des Sonnenglaubens

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Der Sonnenkult kennt keine eigene Dämonensystematik. Der Glaube an Dämonen besteht aus einer synkretistischen Zusammenstellung aus Versatzstücken verschiedener religiöser Kulturen. Grundsätzlich gelangen Dämonen über Beschwörungen aus den Niederhöllen in die Sphere der Menschen und stehlen dort Sonnenlicht. Indem sie Menschen verführen und Pakte mit ihnen eingehen, erhalten sie einen Teil des inneren Lichts der Menschen. Ebenso verringert sich das Licht der Welt durch jede dunkle Tat ein wenig. Das Ende aller Tage tritt ein, wenn nach neun mal neun Ewigkeiten das letzte Licht gestohlen wurde. Dann öffnen sich die Tore der Niederhöllen und nehmen die irdische Welt in Besitz.

Dämonen des Sonnenglaubens:

  • Alpert der Alp: Ein berühmter Alp, der sich Nachts auf Betten legt, den Schlafenden blse Treume schickt und sie ihrer Lebensenergie beraubt.
  • Astfgl: Auch Dämonenpräsident genannt. Er ist die Ursache für ein überladenes Verwaltungswesen. Er versuchte zunächst ein solches in den Niederhöllen zu etablieren, wurde aber in einem abgelegenem Büro in ein nutzloses Präsidentenamt befördert. In seinen Privatgemächern hat er einen Seelenspiegel mit dem er die Bewohner der Erdsphere beobachten kann. Daneben stehen Aktenschränke mit Aufzeichnungen über jeden. Allerdings haben seine Untergebenen noch nichts vom gehobenen Verwaltungswesen begriffen und ordnen stets alles unter M wie Menschen ein. Astfgl liebt Aktennotizen sowie Topfpflanzen.
  • Atesh’Seruhn: Ein Diener des Namenlosen. Er ergreift Besitz von Kindern und lässt sie Unheil vollbringen. Unartige Kinder sind wahrscheinlich von Atesh’Seruhn besessen.
  • Bhaal: Fürst des Mordes, Gott des Tötens. Er erscheint seinen Anhängern oder anderen nur sehr selten, wurde aber von seinen Priestern als eine blutige, verstümmelte Leiche mit leisen Bewegungen und einem barbarischen Gesicht geschildert. Es wird erzählt, dass Bhaal durch jeden Mord stärker wird.
  • Blakharaz: Der erzdämonische Widersacher vornehmlich der Lichtgottheit Praios. Er steht für die rücksichtslose Rache ohne Gerechtigkeit.
  • Bozephalus (manchmal auch Der Neunschwänzige): Entstammt dem ceridischen Glauben der Nachbarländer, wo er als der Hauptgegenspieler des Eynen gefürchtet wird.
  • Brezelbub: Ein trotteliger Dämon, der vor allem wegen seiner Unberechenbarkeit gefürchtet ist.
  • Cthulhu: Der Dämon wird durch einen Fluch in der versunkenen Stadt R’lyeh in einem der Ozeane in todesähnlichem Schlaf gefangengehalten. Über Träume gelangt er jedoch zu den Menschen. Den mythologischen Quellen zufolge wird er wieder auferstehen, wenn die Sterne richtig stehen, um eeine Schreckensherrschaft über die Erde auszuüben, was letztendlich den Tod allen Lebens auf der Erde bedeuten würde. Sein Kopf ähnelt einem Tintenfisch, das Gesicht besteht aus einem Gewirr von Tentakeln. Er besitzt ein Paar lange, schmale Flügel.
  • Demogorgon: Ein sehr mächtiger Tentakel-Dämonen,  der seine Gegner allein mit seinem Blick hypnotisieren und allein schon mit seinem Anblick zur Verzweiflung zu treiben vermag. Sein peitschenähnlicher Schwanz entzieht Lebensenergie und wer eines seiner Tentakel berührt, beginnt auf der Stelle zu verwesen. Statt Armen hat er mächtige Tentakel, auf seinen Schultern thronen zwei Pavian-Köpfe mit eigenen Namen und einer individuellen Persönlichkei, Aameul und Hethradiah, die sich beide ständig gegenseitig bekämpfen. Aameul nutzt dazu die Täuschung, Hethradiah blinde Zerstörungswut.
  • Der Namenlose (gelegentlich auch Iblis): Erschaffer untoter Kreaturen und General weiterer Dämonen. Die meisten Vampire werden gehen auf sein Wirken zurück. Ziel des Namenlosen soll die Befreiung aus seinem Gefängnis in der Großen Bresche sein, die er selbst in den Sternenwall geschlagen hat.
  • Dumat der Dämomnendrache: Einst einer der mächtigsten alten Götter, der sich später in einen Erzdämon verwandelte. Einmal würde er von Lichtsoldaten erschlagen, kehrte jedoch zurück. Gelehrte fanden heraus, dass die Seele des Erzdämon immer nur in den Körper der Dunklen Brut übergeht, die ihm gerade am nächsten steht.
  • El La Cucaracha: Die dämonische Monsterschabe. Ihr werden zahlreiche Gemeinheiten zugeschrieben. Herausstechendes Merkmal ihres Wirkens sind besondere Niedertracht und Widerwärtigkeit.
  • El Polo Diablo, das Monsterhühnchen: Rächer des Gefülgels. Es wird angenommen, dass er in dichten Wäldern haustund dorthin Menschen verschleppt und sie tötet, wenn sich herausstellt, dass sie seine kleineren Verwandten gefressen haben: “El Pollo Diablo, das riesige Dämonenhuhn! Groß wie ein Mann und doppelt so mächtig. Niemand hat das Biest gesehen, aber zum Vorabend des Vollmonds hört man aus jeder Ecke des Waldes sein blutunterlaufendes Quaken, und in der Dunkelheit der Nacht bleibt er geduldig stehen und schaut zu und wartet. Er durchstreift die Insel und übt schreckliche Rache an denen, die seine kleineren Brüder gefangen nehmen und essen.”
  • Ghirahim: Ein Dämonenfürst, der Stürme entfachen kann.
  • Lamăstu: Der Dämon frisst kleine Kinder und ist oft die letzte Rettung geplagter Eltern.
  • Lilli T: Eine Succubus-Dämonin, welche auf Türschwellen wohnt und vorbeikommende Kinder oder sich kindisch benehmende Erwachsene erschlägt oder erwürgt.
  • Lippenstiftgesichtsdämon (auch Der rote Dämon): Ein bösartiger, unbesiegbarer Dämon, welcher in Verstecken auf Dachböden haust.
  • Loki: Nordischer Feuergott, der sich wie ein Dämon benimmt. Unter seinen Späßen und Streichen haben viele Nordleute zu leiden.
  • Maruk-Methai: Ein Diener des Namenlosen, der in seinen Beschwörer einfährt und ihm übermenschliche Kräfte verleiht.
  • Pazuzu: Winddämon und Ursache dafür, dass Ignisgeweihte manchmal kein Feuer anzuzünden schaffen.
  • Pyramidenkopfmann: Monsterhafter Riese mit einem Pyramidenkopf. Richter und Vollstrecker über jegliche Sünder bestraft er nicht nur Menschen für ihre Gräueltaten.
  • Šebettu: Die Dämonin ist verantwortlich für die Mondfinsternis.
  • Sensenschorschl:  Unfalldämon und Erzfeind des Kleinknechtklauslers
  • Urglefloggah: Pförtner der Niederhöllen.
  • Urrr: Fürst der Finsternis und Widersacher der Lichtwelt. Als Personifikation für alles Böse (Lüge, Rebellion und Tod) stellt er den negativen Gegenpol zum Prinzip der Sonne dar. Er war maßgeblich an der Erschaffung der dunklen Welten beteiligt und  bevölkerte sie mit dämonischen Wesenheiten.
  • Zenobiten: Dämonen, die ihre Vorstellung von Lust an den eigenen grausig verstümmelten Körpern sichtbar gemacht haben. Sie bescheren den Menschen  unaussprechliche Wonnen, untrennbar verbunden mit schrecklichsten Qualen, bis schließlich nichts übrig bleibt als zerfetztes Gewebe und Blut.