Die Grüne Feste steht auf dem Finsterkamm an dem kleinen Flüsschen Märgel. Zum Fusse der Feste liegt das kleine beschauliche Dörfchen Märgelfurt, welches sich an einem Übergang einer kleinen Handelsstraße über den Fluss angesiedelt hat. Nachdem eine Handvoll Söldner unter der Führung des Hauptmannes Hagen die Festung und das Dorf von einem finsteren Tyrannen befreit hatten, bezogen sie die Festung. Nun wachen sie über Märgelfurt und ziehen von ihrer Feste in alle Himmelsrichtungen für Gold und Ruhm in den Kampf.

Ereignisse in Märgelfurt:
Eine Gesandschaft des Inselreiches Melekath erreicht das Dorf und Beginnt mit der Errichtung eines Handelsposten am östlichen Dorfrand.
Der Müller wird ertappt, als er Salzreste in die Märgel entsorgt und vom Hauptmann der Grünen Feste zu eine Geldstrafe von 5 Kupfer verurteilt.
Eine Gruppe Söldner bricht auf und geht einen Teil der Grenze Märgelfurts ab.
Ein mutige Gruppe Söldner bricht im Schnee auf um Zutaten für einen Heiltrank für den alten Lanon zu sammeln.
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Das Lied von Märgelfurt:
Es war ein Dorf am Finsterkamm, es nannt‘ sich Märgelfurt.
Dort herrschte einst ein groß‘ Tyrann, des Bösen Ausgeburt.
Ein feiger Mann, voll Hinterlist sand er aus seinen Tross.
Sie schlachteten, wie’s Sitte ist die Märgel blutig floss.
Kein freies Land, kein fröhlich‘ Ort, so wollt es seine Macht!
Bracht er all Gold in seinen Hort und nahm sich’s jede Nacht.
Das arme Volk es schrie und litt, es war so arg geplagt!
Doch kamen die Söldner mit festem Schritt, ward er davon gejagt!
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Familien in Märgelfurt
Familie Benedikt (1)
Die große und angesehene Familie Benedikt besteht aus dem Gemischtwarenhändler, seinen beiden Töchtern Leana und Alandria und Josh. Benedikts Frau verstarb im Kindbett der zweiten Tochter.Mitten im Dorf ist der alte Benedikt ist das A und O der Beschaffung und des Einkaufs. Von jedem fahrenden Händler weiß er immer etwas zu gebrauchen und zu tauschen. So kommt es, das es den Bewohner an nichts mangelt. Leana ist die jüngere Tochter diese Hauses und bereits weggezogen um einen Kaufmann in der nächsten Stadt zu ehelichen. Alandria wuchs als älteste Tochter zusammen mit ihrer Schwester Leana bei ihrem Vater auf und als ältere Tochter war es an Alandria ihrem Vater so gut es ging im Haushalt und im Geschäft behilflich zu sein. So begann sie im väterlichen Betrieb eine Ausbildung zur Händlerin. In dieser Zeit begleitete sie die Söldner der Grünen Feste auf dessen Reisen in ferne Städte und Länder, immer auf der Suche nach neuen und außergewöhnlichen Handelswaren. Da sie u.a. die Fähigkeiten des Lesens und das Öffnen von Schlössern von ihrem Vater erwarb, konnte sie sich meist recht schnell außerhalb Märgelfurts zurechtfinden. Die Ausbildung zur Händlerin ist bald abgeschlossen und man wird sehen, was sie mit dieser anzufangen weiß. Als letzter ist da noch Josh der als kleiner Junge durch das Dort lief und sein Name war das einzige was er noch wusste. Benedikt nahm sich des Jungen an und heute hilft er im Laden seines Ziehvaters wo er nur kann.
Familie Rolf (2)
Die Familie des Viehbauern Rolf besteht aus vier Vollmitgliedern und Nifel. Rolf selbst ist mit Hilde ehelich und Ihre Kinder heißen Borheld und Knorheld und sind beide Jungs wie man sie auf einen Viehhof braucht. Hildes Eltern sind beide sehr früh verstorben. Sie lief früh von zuhause Weg da sie von Ihrem Onkel geschändet wurde. Rolfs Familie bewirtschaftet seit Generationen den Viehhof Märgelfurts. Hier gibt es Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner. Der Hof liegt etwas außerhalb des Dorfes. Noch nicht sehr lange wohnt Nifel bei Rolfs Ziegen im Stall. Er hilft bei der täglichen Arbeit und ist darüber in ganz Mergelfurt nützlich. Sein seltsames Äußeres erklären sich die Bauer mit einem Unfall in der Kindheit: Wahrscheinlich ist Nifel von einer Kutsche gefallen und überfahren worden. Nur die Götter wissen was er nachts den Ziegen des Bauern antut.
Familie Josef (3)
Josefs Hof liegt direkt an der Märgel und liefert jedes Jahr eine ausreichende Menge an Korn um alle Einwohner mit Brot zu versorgen. Der Kornbauer lebt mit seiner Mutter, Frau und Tochter auf dem Hof der von Felder umgeben ist. Josefs Vater stab früh an der letzten Pest. Seine Mutter Igerne hilft am Hof wo sie kann und verteilt jeden Tag einen guten Rat. Josef ist verheiratet mit Rosa die aus dem nächsten Dorf kommt. Er ist inzwischen Vater von Siglinde. Diese kam in einer stürmischen Winternacht zur Welt in der auf Rolfs Hof zwei Schafe erfroren sind. Zur Erntezeit kommt schon seit einigen Jahren Kodan aus dem nächsten Dorf und verdient seinen Anteil als Erntehelfer Josefs.
Familie Heinrich (4)
Mit 16 heiratete Heinrich die Zigeunerin Trine die von dem fahrenden Volk zurückgelassen wurde und übernahm kurze Zeit später die Schreinerei von seinem Vater Ellebrandt. Heinrichs Mutter stab als er 10 Jahre zählte. Von seinem Vater Ellenbrandt lernte Heinrich früh das Arbeiten mit Holz. Er stellt seitdem alles erdenklich daraus her: Teller, Löffel, Mistgabeln, Dreschflegel, Tische, Schränke und die Stühle, die Tauron und Hartwig in Johns Taverne regelmäßig zu späterer Stunde zerlegen. Horst und Joshua sind seine beiden Söhne. Joshua war von klein auf mit einem wachen Geist gesegnet und hatte schnell alles erlernt was es im Dorf zu lernen gab. Der Kirchenmann zeigte Ihm die Bücher in der kleinen Kapelle und er lernte auch das Lesen. Seit einigen Jahren ist er nun im nahen Kloster und Studiert dort die Schriften. Horst ist der ältere der beiden Brüder. Er schlug von Geburt an nach seinem Vater und hilft heute in der Werkstatt wo er nur kann. Als letzter in dem Hause bleibt noch Heinrichs Vater Ellenbrandt der Schnapsbrenner zu nennen. Er ist der Vater von Heinrich und war Zeit seines Leben in Märgelfurt. Seine Eltern liegen hinterm Weiher im Wald begraben. Seit Ellenbrandt die Schreinerwerkstatt an seinen Sohn übergab widmete er sich zum Wohle aller der Brennerei und stellt den Schaps her die die Feste im Dorf so unvergesslich macht. …und nebenbei gibt das auch immer wieder neue Aufträge für Stühle….
Familie Markwart (5)
In unmittelbarer Nähe zur Brücke über die Märgel steht die Wohnstätte und Werkstatt der Familie Markwart. Markwart ist Schuster und Gerber im Dorf und stellt die Schuhe für die Einwohner und die durchreisenden Händler her. Er wohnt mit seiner Frau Tanja, einer Tochter Jana und seinen Eltern Paul und Bernhilde bereits in der achten Generation in dem Haus und führt so die Tradition der Familie weiter.
Familie Günter (6)
Der Bäcker in Märgelfurt heißt Günter und ist frisch vermählt mit Gertrud die aus einem nahen Dorf stammt. Sie bewohnen mit Günters Eltern, einem neugeborenen Kind und einem jugendlichen Helfer ein Haus im Dorfkern. Günters Eltern gehören zu den älteren Einwohnern Märgelfurts. Die Nähe zu Benedikts Handelshaus beschleunigt den Verkauf seiner Brotlaibe und hat Ihm im so etwas wie Reichtum beschert.
Familie Jasper (7)
Jasper ist Müller. Er bewohnt und betreibt die Holzmühle am Ufer der Märgel. Das große Holzrad ist zur Zeit der ganze Stolz der Märgelfurter Bevölkerung, denn mit Spenden der Söldner wurden neue Eisenbeschläge gekauft und mit dem Holz vom Köhler und Baumfäller konnte nach vierunddreißig Jahren nun endlich ein neues Mühlrad gebaut werden. Größer und schneller als das Alte versorgt es Jasper, seine Frau Lindel und ein jugendliches Findelkind mit Namen Gorr mit reichlich Arbeit. Der recht späte Kindersegen in dieser Familie besorgt den Zeitvertreib von Jaspers Mutter, denn der Vater starb schon früh in Jaspers Kindheit.
Familie Tolk (8)
Aus dem großen Weiher im östlichen Wald zieht der Fischer Tolk seinen Fang. Auch legt er Netze in die Märgel um den Bestand in seinem Weiher nicht zu Gefährden. Seine Frau Kriemhilde bestellt den kleinen Garten neben dem Haus und verkauft auf dem wöchentlichen Markt die Hälfte des Ertrages. Die beiden Eltern von Tolk, Renosch und Janea, kümmern sich um die Instandhaltung der Boote und Fässer. Nicht viel neues gibt es im Verlauf des Jahres vom Weiherfischer zu hören. Nur ständig klagt er in der Taverne über den schwindenden Fischbestand in der Märgel.
Familie Berthold (9)
Berthold wohnt in einem beschaulichen kleinen Haus in der Nähe der Furt in der Märgel. Sein Handwerk ist das Böttchern oder Fässerbauen. Da das Fassholz im Wasser liegen muss ist die Lage seines Hauses ideal. Allerdings ist er von den jährlichen Frühjahrshochwassern der Märgel am schlimmsten betroffen. Zu der Familie gehören seine Frau Vala ein Kleinkind und Bertholds Eltern.
Ruben (10)
Der Weinbauer Ruben ist schon lange mit Gerlinde der Dorfschneiderin verheiratet. Gernot nannte Sie ihren erstgeborene Sohn. Dieser musste schon als als Junge dem Vater bei der Arbeit helfen. Da er noch nicht schwer tragen konnte, war es seine Aufgabe mit den blanken Fußsohlen den Saft aus den Trauben zu quetschen. Die kleine Linda wurde erst vor zwei Jahren im Haus des Weinbauers geboren. Aufgrund des leicht felsigen Bodens ist der Wein aus Rubens Fässern nicht der beste aber für die Söldner und das fahrende Volk reicht‘s allemal.
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Der Rest im Dorf
Der Rest der Bewohner besteht aus Tagelöhnern und unwichtigem Hilfsvolk die in kleinen Hütten rings um die Häuser der älteren Familien wohnen. Die Söldner unterhalten an den beiden Dorfeingängen ein Stück Palisadenbefestigung mit hölzernen Wachtürmen.
Dankwart – Dorfschmied
Unter dem letzten Lehnsherrn von Märgelfuhrt verlor Dankwart seine gesamte Familie durch Hinrichtungen. Obwohl Sie nur durch den Ort kamen wollten die Männer des Tyrannen einen Wegzoll der mangels Münzen mit Blut bezahlt wurde. Seit der Befreiung durch die Söldner hilft er bei jeder beschädigten Waffe oder Rüstung in seiner Dorfschmiede aus.
Kerk – Köhler
Kerk kam vor Jahren allein nach Märgelfurt. Er fragt nach Arbeit und die Bauern gaben ihm eine Axt. Seitdem hohlt er Holz aus dem Wald und verarbeitet es zu Kohle. Abends trinkt er in der Taverne schweigend sein Bier.
Gorstadt – Ziegenhirte
Gorstadt hat nie eine eigene Familie gegründet. Seine Eltern starben schon vor langer Zeit am Fieber. Durch die Hügel zieht Gorstadt bei jedem Wetter mit seiner Ziegenherde. Als Jugendlicher hatter er einen gräßlichen Unfall der sein Gesicht entstellte. Seit dem Tod seiner Eltern lebt er deswegen allein.
Gerald – Bettler / Krüppel
Als Soldat in einer Herzoglichen Armee verdiente er die meiste Zeit seines Lebens gutes Geld. Leider gab er es auch sofort alles wieder aus. Ein Hüne schlug Ihm eines Tages auf dem Schlachtfeld die rechte Hand ab und zertrümmerte sein linkes Bein. Gerald kam nach Märgelfurt und wohnt in einer kleinen Hütte am Dorfrand. Für eine kleine Spende erzählt er in Johns Taverne abends einige Geschichten aus der weiten Welt, von den großen Schlachten und schönen Frauen.
Siegfried – Heilkundiger
Es gibt immer wieder Krankheiten und Seuchen die ins Dorf kommen. Dann ist der Andrang an Siegfrieds Hütte groß und die Kupfermünzen rollen in seinen Beutel. Er kennt von seinen Reisen die Wirkung der meisten Kräuter und weiß wie man Sie zu Wirkssamen tranken vermischt. Ab und zu sieht man wie er und der Leutnant Konrad die Köpfe in einer Tavernenecke zusammenstecken und über neue Gebräue und Methoden reden.
Jonas – Bienenzüchter
Summ Summ Summ, der Jonas summt herum. Dies geflügelte Wort ist in Märgelfurt allen bekannt, steht es doch auf den Metflaschen die der Imker für die Taverne und den privaten Gebrauch herstellt. Ausserhalb des Dorfes wohnt er in einer Hütte am Waldrand, ganz in der Nähe seiner Bienenstöcke. Im Sommer ist er zeitweise nicht zu erkennen, denn sein ganzes Gesicht ist von Bienenstichen verunstaltet.
Hans – Schäfer
Jede Woche gibt es in Märgelfurt ein Schauspiel das sich die meisten Dorfbewohner nicht entgehen lassen. Hans der Schäfer treibt sein Herde durch die Furt der Märgel um auf der anderen flußseite die saftigen Bergwiesen zu erreichen. Im Sommer wohnt der Einzelgänger hans auf der Wiese bei den Schafen und im Winter in einer kleine Hütte am Dorfrand.
Glorfindel – ausgestoßener Elb
Ein unsterbliches Wesen wohnt in einem Baumhaus westlich von Mergelfurt. Glorfindel ist ein Elb der nach 126 Jahren von seiner Sippe verstoßen wurde weil Ihm ein Bart gewachsen ist. Er fand diesen großen, starken Baum in Mergelfurts Wald und bauen in seinen Ästen ein Haus. Für die Bewohner ist er ein Quell der Weisheit der geduldig alle Fragen der Bauern beantwortet und dafür an jeder Ernte einen Anteil bekommt. Im Umkreis von dreihundert Schritten hat seit der Errichtung des Baumhauses keine Axt oder Säge den Wald mehr berührt. Ob schon mal ein Söldner bei Glorfindel vorgesprochen hat. …wer mag das wissen?
Hans – Holzfäller
Hans wohnt schon lange in Märgelfurt. Eine winzige , unauffällige Hütte im Wald hinter dem Fischteich nennt er sein eigen. Vor hier aus kommt er zweimal die Woche auf den Markt um das geschlagene Holz zu verkaufen.
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Die ständigen Bewohner der Märgelfurter Taverne „Zum Rostigen Ochsen“
John – Wirt des rostigen Ochsen
Seine Eltern leben in einer weit entfernten Stadt und sind dort Bauern. John besucht Sie mindestens einmal im Jahr. John wollte nie das Los seiner Eltern teilen und verließ deshalb die Heimat. Auf der Reise brachte er den Schatz einer Diebesbande an sich und konnte damit die Schänke und Unterkunft für Reisende in Märgelfurt eröffnen.
Lanon – Der Alte / Turmwächter
Er bewohnt ein kleines Zimmer in der Taverne in Märgelfurt. In früheren Zeiten verdiente Landon sein Auskommen als Jäger für verschiedene Barone und Fürsten. Des Alters wegen mußte er diese Arbeit aufgeben und zog als Bettler über Land. Lanon kam als einsamer Wanderer nach Märgelfurt. Er fragte bei den Söldner nach einem Kupferstück für den Weg und ist seither der nächtliche Turmwächter.
Damian – Ein in die Jahre gekommener Baumeister
Der aus dem Dienst entlassene Baumeister hat zeit seines Lebens alles errichtet was es für Silber und Goldstücke zu Bauen gab. Seine Gebäude stehen in den großen Städten und man sagt das bisher keines Davon eingestürtzt wäre. Das letzte was der alte Mann baute war eine Brücke und sein Haus daneben. Direkt an der Märgel. Seither kauft er in Benedikts Laden großzügig ein und die Bauern schwatzen über einen Goldschatz in seinem Keller.
Isabella – Schankmaid in rostigen Ochsen
Isabella war ein Kind aus der Gasse einer großen Stadt. Gesegnet mit Schönheit lief Sie fort. Als ihr bitten nach Unterkunft in einer
kalten Winternacht in Märgelfurt erhört wurde nagelte Sie ihr Herz an den fleißigen, geselligen John und dessen Taverne.
Jubal – Der Botenreiter
Er mag nicht der schnellst Botenreiter sein den es gibt aber er ist bestimmt einer der zuverlässigsten. Jubal trägt nämlich immer bei seinen Botenritten einen Brustharnisch, wegen der Bogenschützen unter den Wegelagerern. In Märgelfurt bewohnt Jubal mit seinen drei Pferden den Stall hinter der Taverne. Dazu gehört auch eine große Wiese die als Auslauffläche dient. Wenn Jubal unterwegs ist, was nicht selten mehrere Tage dauert, ist immer ein Jugendlicher da, der sich um die Pferde kümmert.
Gerüchte aus Märgelfurt