Der Hof Dietrich

Des Großbauern Dietrich ihm sein Hof

Etwas abseits von Märgelfurt, ungefähr einen halben Tag strammen Fußmarsches entfernt, liegt ein Gehöft in einem von Hügeln eingerahmten Tal. Dies ist das Domizil der Familie um den Großbauern Dietrich. Wenn man einen der umliegenden Hügel übersteigt, kann man das Tal überblicken und mitten in dem Hof den Fahnenmast erkennen, an dem seit langem schon eine gelbe Fahne mit einem Dreschflegel darauf zu sehen ist. Um den Fahnenmast stehen drei große Häuser. Das Holzhaus mit der großen Halle ist die Unterkunft der Familie und der Versammlungs- und Feierort alle Bewohner. In den anderen beiden Häusern wohnen die Knechte und Mägde die Tagsüber auf den vielen Feldern, in den Wäldern und am Teich das Tagwerk verrichten. Rings um die drei Wohngebäude gruppieren sich kleinere Gebäude die alle unterschiedlichen Arbeiten nach erbaut und eingerichtet worden sind. Da gibt es eine kleine Mühle, eine Backstube, eine Schmiede, ein Räucherhaus, einen Holzschuppen, einen Brunnen, und viele andere.

Die Familie Dietrich und der Generationswechsel
Nun kommt immer mal wieder die Zeit in der der Großbauer alt wird und die Aufsicht und Leitung der Familie an seine Söhne oder die verbleibenden Männer in der Familie abgeben will. Zu diesem Zweck ist es schon lange Brauch, dass jeder für sich in einen weit Entfernten Gasthof reist um dort die Entscheidung des alternden Familienoberhauptes zu hören. Der Ahnherr der Familie hat diesen Brauch eingeführt damit auf dem Rückweg ins heimatliche Tal der Ärger der nicht bedachten Männer verrauchen kann. (oder Ihr Blut unterwegs in den Waldboden….. ahm, lassen wir das für später)
Nun begaben sich im Jahr 811 einzeln von Dietrich, dem 5 ten Dietrich in der Reihe der Familienobersten, eingeladene Mitglieder der Familie auf den Weg in einen Gasthof um zu hören, wer von Ihnen der neue Nachfolger werden sollte. Als alle auf dem Gasthof eingetroffen waren holte das Familienoberhaupt alle zu sich an den Tisch und besprach die jeweilige Situation der Angehörigen. Da waren zuerst die beiden Brüder Dietrichs Gottlieb der Mönch und Hermann der Kornbauer. Hermann brachte seine Frau Hildegard mit in die Gaststätte die ein Kind erwartete und kleine Socke zu stricken begann. Der Bruder Hildegards, Josef tauchte ebenfalls im Gasthof auf. Ein Müller der es zu ein wenig Reichtum gebracht hatte. Dann waren da noch die beiden Söhne Dietrichs Heinrich ein Reservesoldat und Winfried der Imker, die vor allen anderen Hoffnung auf das Amt des Familienobersten hatten.
Am ersten Abend brachte Dietrich in Erfahrung das sein Bruder Hermann eine beträchtliche Menge Schulden bei Hildegards Bruder Josef hatte. Er war der Spielsucht erlegen und hatte sein Hab und Gut über den Tisch gebracht. Außerdem viel doch sehr auf das sein Sohn Heinrich ständig bei Hildegard saß und sich angeregt unterhielt. Hier sei noch kurz der persönliche Diener Dietrichs Helmbrecht erwähnt, der den Abend immer wieder verschwand um eigenen Geschäften nachzugehen während der Bruder Gottlieb ständig über Dietrichs Seelenheil sprach und eine Spende an Mutter Kirche anmahnte. So kam es dazu, dass am ersten Abend keine Entscheidung von Dietrich verkündet wurde.
Der zweite Tag begann sonnig und schon beim Frühstück bemühte sich Heinrich wieder auffallend um Hildegard deren Mann Hermann betrübt über den Schimpf Dietrichs in einer Ecke saß. Denn dieser hatte die Wahrheit über die Schulden seines Bruders erfahren und war nun nicht mehr gut Freund. Josef der Müller war unterdessen die ganze Zeit gut Freund und immer nett zu Dietrich, so dass dieser eine Zeit lang überlegte, den angeheirateten Bruder seines Bruders Frau als Erben in seiner Familie willkommen zu heißen. Zudem dieser, seinem Bruder in Zeiten der Not, ausgeholfen hatte.
Dietrich versank nach dem Frühstück in Grübeln. Wer sollte es nun sein? Sein Sohn Heinrich, der Nichtsnutz auf keinen Fall. Der Winfriedsohn schien durchaus in der Lage einen Hof zu führen, jedoch trug Helmbrecht, der Diener, immer wieder Gerüchte an sein Ohr, die beiden Söhne wollten das Erbe mit Gewalt an sich bringen. Der Bruder Hermann schien völlig ungeeignet aufgrund seiner Spielsucht die Familie in eine glückliche Zukunft zu führen und Bruder Gottlieb hätte den Hof und die Familie sicherlich unter die Knute der Kirche geführt.
So kam es das die beiden Söhne Dietrichs durch seinen Diener Helmbrecht um ein Treffen auf dem Hof baten. Helmbrecht riet seinem Herrn mehrmals ab die beiden, zu allem bereiten Gesellen, zu treffen. Doch Dietrich hörte ihre Worte und sie waren gut. Hiernach lud er die gesamte Familie zu einem Mittagsspaziergang in den nahen Bergwald ein. Das Schicksal wollte es, das ein Händler die Familie begleitete und Pilze im Wald suchte. Auf einer Anhöhe schließlich schickte Dietrich den Händler mit seinem Diener zurück in die Taverne.
Als die Familie unter sich war, sprach Dietrich zu Ihnen: Das letzte was vor der Verkündung der Nachfolge noch zu tun ist, ist die Schulden von der Familie zu nehmen. Er stand vor seinem, von Pilzen berauschten Bruder Hermann, zog seinen Dolch, drehte sich auf der Stelle und schnitt dem Müller Josef den Wanst auf. Ein weiterer Schnitt an am Halse brachte ihn in den Tod. Kein Gläubiger, Keine Schulden. Einfache Sache. Jedoch kam, angelockt von den Schreien Hildegards, der Händler wieder den Berg herauf und sah den Toten. Sein Schweigen musste zum Leiden der Familienkasse mit einigen Silberstücken erkauft werden. Als nun die Leiche im Wald versteckt war, stürzte der Bruder Hermann, gestützt vom Heinrich, einen Abhang hinunter und brach sich das gerade von Schulden befreite Genick. Nun hatte Hildegard in wenigen Augenblicken Bruder und Ehemann verloren und fiel in eine tiefe Ohnmacht. Als die Gesellschaft zur Taverne zurückkehrte wurde Bruder Gottlieb, der in der Taverne geblieben war, über das dahinscheiden zweier Familienmitglieder unterrichtet. Hildegard erwachte wieder und konnte sich glücklicher Weise nicht an den Vorfall im Wald erinnern. Heinrich nahm sich sofort ihrer an und nun erfuhren alle, dass ihr Kind von Ihm war. Die allgemeine Bestürzung dauerte an bis einige Waldbarbaren die Leichen von Josef und Hermann vor die Taverne warfen. Der Streit mit den Barbaren ging in einen handfesten Kampf über. Dietrich sah, dass Gottlieb und Helmbrecht vor der Tavernentür standen als der Angriff begann und verschloss schnell die Tür. Gottlieb wurde von einem zweihändig geführten Hammer eines Barbaren sofort getötet. Der schwer verletzte Helmbrecht erlag auf Dietrichs Anweisung dem Schwert seines Sohnes Heinrich.
Als nun wieder Ruhe einkehrte, verkündete Dietrich, dass seine beiden Söhne Heinrich und Winfried von nun an den Gutshof leiten sollten. Er sammelte die überlebenden der Familie Heinrich, Hildegard und Winfried und brach sofort auf in Richtung Heimat. So war wieder einmal die Familiennachfolge auf spektakuläre Weise bestimmt und geklärt.

ENDE

Die Grüne Feste

Die Grüne Feste steht auf dem Finsterkamm an dem kleinen

Flüsschen Märgel. Zum Fusse der Feste liegt das kleine

beschauliche Dörfchen Märgelfurt, welches sich an einem

Übergang einer kleinen Handelsstraße über den Fluss

angesiedelt hat.

 

Ein Brief erreicht die Grüne Feste

Das Dorf Märgelfurt

Die Grüne Feste steht auf dem Finsterkamm an dem kleinen Flüsschen Märgel. Zum Fusse der Feste liegt das kleine beschauliche Dörfchen Märgelfurt, welches sich an einem Übergang einer kleinen Handelsstraße über den Fluss angesiedelt hat. Nachdem eine Handvoll Söldner unter der Führung des Hauptmannes Hagen die Festung und das Dorf von einem finsteren Tyrannen befreit hatten, bezogen sie die Festung. Nun wachen sie über Märgelfurt und ziehen von ihrer Feste in alle Himmelsrichtungen für Gold und Ruhm in den Kampf.

13_10_17_Märgelfurt

Ereignisse in Märgelfurt:
Eine Gesandschaft des Inselreiches Melekath erreicht das Dorf und Beginnt mit der Errichtung eines Handelsposten am östlichen Dorfrand.
Der Müller wird ertappt, als er Salzreste in die Märgel entsorgt und vom Hauptmann der Grünen Feste zu eine Geldstrafe von 5 Kupfer verurteilt.
Eine Gruppe Söldner bricht auf und geht einen Teil der Grenze Märgelfurts ab.
Ein mutige Gruppe Söldner bricht im Schnee auf um Zutaten für einen Heiltrank für den alten Lanon zu sammeln.
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Das Lied von Märgelfurt:

Es war ein Dorf am Finsterkamm, es nannt‘ sich Märgelfurt.
Dort herrschte einst ein groß‘ Tyrann, des Bösen Ausgeburt.

Ein feiger Mann, voll Hinterlist sand er aus seinen Tross.
Sie schlachteten, wie’s Sitte ist die Märgel blutig floss.

Kein freies Land, kein fröhlich‘ Ort, so wollt es seine Macht!
Bracht er all Gold in seinen Hort und nahm sich’s jede Nacht.

Das arme Volk es schrie und litt, es war so arg geplagt!
Doch kamen die Söldner mit festem Schritt, ward er davon gejagt!
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Familien in Märgelfurt

Familie Benedikt (1)
Die große und angesehene Familie Benedikt besteht aus dem Gemischtwarenhändler, seinen beiden Töchtern Leana und Alandria und Josh. Benedikts Frau verstarb im Kindbett der zweiten Tochter.Mitten im Dorf ist der alte Benedikt ist das A und O der Beschaffung und des Einkaufs. Von jedem fahrenden Händler weiß er immer etwas zu gebrauchen und zu tauschen. So kommt es, das es den Bewohner an nichts mangelt. Leana ist die jüngere Tochter diese Hauses und bereits weggezogen um einen Kaufmann in der nächsten Stadt zu ehelichen. Alandria wuchs als älteste Tochter zusammen mit ihrer Schwester Leana bei ihrem Vater auf und als ältere Tochter war es an Alandria ihrem Vater so gut es ging im Haushalt und im Geschäft behilflich zu sein. So begann sie im väterlichen Betrieb eine Ausbildung zur Händlerin. In dieser Zeit begleitete sie die Söldner der Grünen Feste auf dessen Reisen in ferne Städte und Länder, immer auf der Suche nach neuen und außergewöhnlichen Handelswaren. Da sie u.a. die Fähigkeiten des Lesens und das Öffnen von Schlössern von ihrem Vater erwarb, konnte sie sich meist recht schnell außerhalb Märgelfurts zurechtfinden. Die Ausbildung zur Händlerin ist bald abgeschlossen und man wird sehen, was sie mit dieser anzufangen weiß. Als letzter ist da noch Josh der als kleiner Junge durch das Dort lief und sein Name war das einzige was er noch wusste. Benedikt nahm sich des Jungen an und heute hilft er im Laden seines Ziehvaters wo er nur kann.

Familie Rolf (2)
Die Familie des Viehbauern Rolf besteht aus vier Vollmitgliedern und Nifel. Rolf selbst ist mit Hilde ehelich und Ihre Kinder heißen Borheld und Knorheld und sind beide Jungs wie man sie auf einen Viehhof braucht. Hildes Eltern sind beide sehr früh verstorben. Sie lief früh von zuhause Weg da sie von Ihrem Onkel geschändet wurde. Rolfs Familie bewirtschaftet seit Generationen den Viehhof Märgelfurts. Hier gibt es Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner. Der Hof liegt etwas außerhalb des Dorfes. Noch nicht sehr lange wohnt Nifel bei Rolfs Ziegen im Stall. Er hilft bei der täglichen Arbeit und ist darüber in ganz Mergelfurt nützlich. Sein seltsames Äußeres erklären sich die Bauer mit einem Unfall in der Kindheit: Wahrscheinlich ist Nifel von einer Kutsche gefallen und überfahren worden. Nur die Götter wissen was er nachts den Ziegen des Bauern antut.

Familie Josef (3)
Josefs Hof liegt direkt an der Märgel und liefert jedes Jahr eine ausreichende Menge an Korn um alle Einwohner mit Brot zu versorgen. Der  Kornbauer lebt mit seiner Mutter, Frau und Tochter auf dem Hof der von Felder umgeben ist. Josefs Vater stab früh an der letzten Pest. Seine Mutter Igerne hilft am Hof wo sie kann und verteilt jeden Tag einen guten Rat. Josef ist verheiratet mit Rosa die aus dem nächsten Dorf kommt. Er ist inzwischen Vater von Siglinde. Diese kam in einer stürmischen Winternacht zur Welt in der auf Rolfs Hof zwei Schafe erfroren sind. Zur Erntezeit kommt schon seit einigen Jahren Kodan aus dem nächsten Dorf und verdient seinen Anteil als Erntehelfer Josefs.

Familie Heinrich (4)
Mit 16 heiratete Heinrich die Zigeunerin Trine die von dem fahrenden Volk zurückgelassen wurde und übernahm kurze Zeit später die Schreinerei von seinem Vater Ellebrandt. Heinrichs Mutter stab als er 10 Jahre zählte. Von seinem Vater Ellenbrandt lernte Heinrich früh das Arbeiten mit Holz. Er stellt seitdem alles erdenklich  daraus her: Teller, Löffel, Mistgabeln, Dreschflegel, Tische, Schränke und die  Stühle, die Tauron und Hartwig in Johns Taverne regelmäßig zu späterer Stunde zerlegen. Horst und Joshua sind seine beiden Söhne. Joshua war von klein auf mit einem wachen Geist gesegnet und hatte schnell alles erlernt was es im Dorf zu lernen gab. Der Kirchenmann zeigte Ihm die Bücher in der kleinen Kapelle und er lernte auch das Lesen. Seit einigen Jahren ist er nun im nahen Kloster und Studiert dort die Schriften. Horst ist der ältere der beiden Brüder. Er schlug von Geburt an nach seinem Vater und hilft  heute in der Werkstatt wo er nur kann. Als letzter in dem Hause bleibt noch Heinrichs Vater Ellenbrandt der Schnapsbrenner zu nennen. Er ist der Vater von Heinrich und war Zeit seines Leben in Märgelfurt. Seine Eltern liegen hinterm Weiher im Wald begraben. Seit Ellenbrandt die Schreinerwerkstatt an seinen Sohn übergab widmete er sich zum Wohle aller der Brennerei und stellt den Schaps her die die Feste im Dorf so unvergesslich macht. …und nebenbei gibt das auch immer wieder neue  Aufträge für Stühle….

Familie Markwart (5)
In unmittelbarer Nähe zur Brücke über die Märgel steht die Wohnstätte und Werkstatt der Familie Markwart. Markwart ist Schuster und Gerber im Dorf und stellt die Schuhe für die Einwohner und die durchreisenden Händler her. Er wohnt mit seiner Frau Tanja, einer Tochter Jana und seinen Eltern Paul und Bernhilde bereits in der achten Generation in dem Haus und führt so die Tradition der Familie weiter.

Familie Günter (6)
Der Bäcker in Märgelfurt heißt Günter und ist frisch vermählt mit Gertrud die aus einem nahen Dorf stammt. Sie bewohnen mit Günters Eltern, einem neugeborenen Kind und einem jugendlichen Helfer ein Haus im Dorfkern. Günters Eltern gehören zu den älteren Einwohnern Märgelfurts. Die Nähe zu Benedikts Handelshaus beschleunigt den Verkauf seiner Brotlaibe und hat Ihm im so etwas wie Reichtum beschert.

Familie Jasper  (7)
Jasper ist Müller. Er bewohnt und betreibt die Holzmühle am Ufer der Märgel. Das große Holzrad ist zur Zeit der ganze Stolz der Märgelfurter Bevölkerung, denn mit Spenden der  Söldner wurden neue Eisenbeschläge gekauft und mit dem Holz vom Köhler und Baumfäller konnte nach vierunddreißig Jahren nun endlich ein neues Mühlrad gebaut werden. Größer und schneller als das Alte versorgt es Jasper, seine Frau Lindel und ein jugendliches Findelkind mit Namen Gorr mit reichlich Arbeit. Der recht späte Kindersegen in dieser Familie besorgt den Zeitvertreib von Jaspers Mutter, denn der Vater starb schon früh in Jaspers Kindheit.

Familie Tolk (8)
Aus dem großen Weiher im östlichen Wald zieht der Fischer Tolk seinen Fang. Auch legt er Netze in die Märgel um den Bestand in seinem Weiher nicht zu Gefährden. Seine Frau Kriemhilde bestellt den kleinen Garten neben dem Haus und verkauft auf dem wöchentlichen Markt die Hälfte des Ertrages. Die beiden Eltern von Tolk, Renosch und Janea, kümmern sich um die Instandhaltung der Boote und Fässer. Nicht viel neues gibt es im Verlauf des Jahres vom Weiherfischer zu hören. Nur ständig klagt er in der Taverne über den schwindenden Fischbestand in der Märgel.

Familie Berthold (9)
Berthold wohnt in einem beschaulichen kleinen Haus in der Nähe der Furt in der Märgel. Sein Handwerk ist das Böttchern oder Fässerbauen. Da das Fassholz im Wasser liegen muss ist die Lage seines Hauses ideal. Allerdings ist er von den jährlichen Frühjahrshochwassern der Märgel am schlimmsten betroffen. Zu der Familie gehören seine Frau Vala ein Kleinkind und Bertholds Eltern.

Ruben (10)
Der Weinbauer Ruben ist schon lange mit Gerlinde der Dorfschneiderin verheiratet. Gernot nannte Sie ihren erstgeborene Sohn. Dieser musste schon als als Junge dem Vater bei der Arbeit helfen. Da er noch nicht schwer tragen konnte, war es seine Aufgabe mit den blanken Fußsohlen den Saft aus den Trauben zu quetschen. Die kleine Linda wurde erst vor zwei Jahren im Haus des Weinbauers geboren. Aufgrund des leicht felsigen Bodens ist der Wein aus Rubens Fässern nicht der beste aber für die Söldner und das fahrende Volk reicht‘s allemal.
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Der Rest im Dorf
Der Rest der Bewohner besteht aus Tagelöhnern und unwichtigem Hilfsvolk die in kleinen Hütten rings um die Häuser der älteren Familien wohnen. Die Söldner unterhalten an den beiden Dorfeingängen ein Stück Palisadenbefestigung mit hölzernen Wachtürmen.

Dankwart – Dorfschmied
Unter dem letzten Lehnsherrn von Märgelfuhrt verlor Dankwart seine gesamte Familie durch Hinrichtungen. Obwohl Sie nur durch den Ort kamen wollten die Männer des Tyrannen einen Wegzoll der mangels Münzen mit Blut bezahlt wurde.  Seit der Befreiung durch die Söldner hilft er bei jeder beschädigten Waffe oder Rüstung in seiner Dorfschmiede aus.

Kerk – Köhler
Kerk kam vor Jahren allein nach Märgelfurt. Er fragt nach Arbeit und die Bauern gaben ihm eine Axt. Seitdem hohlt er Holz aus dem Wald und verarbeitet es zu Kohle. Abends trinkt er in der Taverne schweigend sein Bier.

Gorstadt – Ziegenhirte
Gorstadt hat nie eine eigene Familie gegründet. Seine Eltern starben schon vor langer Zeit am Fieber. Durch die Hügel zieht Gorstadt bei jedem Wetter mit seiner Ziegenherde. Als Jugendlicher hatter er einen gräßlichen Unfall der sein Gesicht entstellte. Seit dem Tod seiner Eltern lebt er deswegen allein.

Gerald – Bettler / Krüppel
Als Soldat in einer Herzoglichen Armee verdiente er die meiste Zeit seines Lebens gutes Geld. Leider gab er es auch sofort alles wieder aus. Ein Hüne schlug Ihm eines Tages auf dem Schlachtfeld die rechte Hand ab und zertrümmerte sein linkes Bein. Gerald kam nach Märgelfurt und wohnt in einer kleinen Hütte am Dorfrand. Für eine kleine Spende erzählt er in Johns Taverne abends einige Geschichten aus der weiten Welt, von den großen Schlachten und schönen Frauen.

Siegfried – Heilkundiger
Es gibt immer wieder Krankheiten und Seuchen die ins Dorf kommen. Dann ist der Andrang an Siegfrieds Hütte groß und die Kupfermünzen rollen in seinen Beutel. Er kennt von seinen Reisen die Wirkung der meisten Kräuter und weiß wie man Sie zu Wirkssamen tranken vermischt. Ab und zu sieht man wie er und der Leutnant Konrad die Köpfe in einer Tavernenecke zusammenstecken und über neue Gebräue und Methoden reden.

Jonas – Bienenzüchter
Summ Summ Summ, der Jonas summt herum. Dies geflügelte Wort ist in Märgelfurt allen bekannt, steht es doch auf den Metflaschen die der Imker für die Taverne und den privaten Gebrauch herstellt. Ausserhalb des Dorfes wohnt er in einer Hütte am Waldrand, ganz in der Nähe seiner Bienenstöcke. Im Sommer ist er zeitweise nicht zu erkennen, denn sein ganzes Gesicht ist von Bienenstichen verunstaltet.

Hans – Schäfer
Jede Woche gibt es in Märgelfurt ein Schauspiel das sich die meisten  Dorfbewohner nicht entgehen lassen. Hans der Schäfer treibt sein Herde  durch die Furt der Märgel um auf der anderen flußseite die saftigen Bergwiesen zu erreichen. Im Sommer wohnt der Einzelgänger hans auf der Wiese bei den Schafen und im Winter in einer kleine Hütte am Dorfrand.

Glorfindel – ausgestoßener Elb
Ein unsterbliches Wesen wohnt in einem Baumhaus westlich von Mergelfurt.  Glorfindel ist ein Elb der nach 126 Jahren von seiner Sippe verstoßen wurde weil Ihm ein Bart gewachsen ist. Er fand diesen großen, starken Baum in Mergelfurts Wald und bauen in seinen Ästen ein Haus. Für die Bewohner ist er ein Quell der Weisheit der geduldig alle Fragen der Bauern beantwortet und dafür an jeder Ernte einen Anteil bekommt. Im Umkreis von dreihundert Schritten hat seit der Errichtung des Baumhauses keine Axt oder Säge den Wald mehr berührt. Ob schon mal ein Söldner bei Glorfindel vorgesprochen hat.   …wer mag das wissen?

Hans  – Holzfäller
Hans wohnt schon lange in Märgelfurt. Eine winzige , unauffällige Hütte im Wald hinter dem Fischteich nennt er sein eigen. Vor hier aus kommt er zweimal die Woche auf den Markt um das geschlagene Holz zu verkaufen.
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Die ständigen Bewohner der Märgelfurter Taverne „Zum Rostigen Ochsen“

John – Wirt des rostigen Ochsen
Seine Eltern leben in einer weit entfernten Stadt und sind dort Bauern. John besucht Sie mindestens einmal im Jahr. John wollte nie das Los seiner Eltern teilen und verließ deshalb die Heimat. Auf der Reise brachte er den Schatz einer Diebesbande an sich und konnte damit die Schänke und Unterkunft für Reisende in Märgelfurt eröffnen.

Lanon – Der Alte / Turmwächter
Er bewohnt ein kleines Zimmer in der Taverne in Märgelfurt. In früheren Zeiten verdiente Landon sein Auskommen als Jäger für verschiedene Barone und Fürsten. Des Alters wegen mußte er diese Arbeit aufgeben und zog als Bettler über Land. Lanon kam als einsamer Wanderer nach Märgelfurt. Er fragte bei den Söldner nach einem Kupferstück für den Weg und ist seither der nächtliche Turmwächter.

Damian – Ein in die Jahre gekommener Baumeister
Der aus dem Dienst entlassene Baumeister hat zeit seines Lebens alles errichtet was es für Silber und Goldstücke zu Bauen gab. Seine Gebäude stehen in den großen Städten und man sagt das bisher keines Davon eingestürtzt wäre. Das letzte was der alte Mann baute war eine Brücke und sein Haus daneben. Direkt an der Märgel. Seither kauft er in Benedikts Laden großzügig ein und die Bauern schwatzen über einen Goldschatz in seinem Keller.

Isabella – Schankmaid in rostigen Ochsen
Isabella war ein Kind aus der Gasse einer großen Stadt. Gesegnet mit Schönheit lief Sie fort. Als ihr bitten nach Unterkunft in einer
kalten Winternacht in Märgelfurt erhört wurde nagelte Sie ihr Herz an den fleißigen, geselligen John und dessen Taverne.

Jubal – Der Botenreiter
Er mag nicht der schnellst Botenreiter sein den es gibt aber er ist bestimmt einer der zuverlässigsten. Jubal trägt nämlich immer bei seinen Botenritten einen Brustharnisch, wegen der Bogenschützen unter den Wegelagerern. In Märgelfurt bewohnt Jubal mit seinen drei Pferden den Stall hinter der Taverne. Dazu gehört auch eine große Wiese die als Auslauffläche dient. Wenn Jubal unterwegs ist, was nicht selten mehrere Tage dauert, ist immer ein Jugendlicher da, der sich um die Pferde kümmert.

Gerüchte aus Märgelfurt

Dorfgemeinschaft Märgelfurt

Steckbrief

Lehensherr: Die Sippe der Plagens
Sippensprecher Herr Volkrad Plagens mit Frau Erlgard Plagens
Lehensnehmer: Die Söldner der Grünen Feste
Lage: ganz im Süden Hardemunts
Militär: Söldner
Religion: Viele kleine Religionen
Wirtschaft:
Wichtige Orte::
Einwohnerzahl: 000

Die Karte

 

Das Volk der Alten

Vor sehr langer Zeit sind die Inseln Trums bereits von einer anderen Zivilisation bewohnt gewesen. Die derzeit einzige bekannte Überlieferung dieses alten Volkes ist eine Prophezeiung, die unlängst in Großenbrück geborgen werden konnte. In Ermangelung eines besseren Namens werden die Urheber der Prophezeiung einfach Das Volk der Alten genannt. Gelehrte sind in den Archiven damit beschäftigt, Anhaltspunkte über dieses geheimnisvolle Volk zu sammeln. Vor Allem gilt es die Zeitrechnung der alten Zivilisation zu entschlüsseln, prophezeit sie doch ein großes Unglück für das Jahr 4961 ihrer Zeitrechnung. Derzeit gibt es noch keine Anhaltspunkte, welchem Jahr unserer Zeitrechnung dies entspricht.

Bekannte Personen:
Alsaar der Alte, Verfasser der Prophezeiung von Großenbrück.

Bekannte Orte:
Samrul, Wird in der Prophezeiung von Großenbrück erwähnt.