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Anka an Bruder Decius

Lieber Bruder Decius,

seit wir vor vielen Monden gemeinsam auf Reisen waren, hat mich mein Weg nicht mehr nach Siebenhöfen geführt. Zuviel gibt es in meiner neuen Taverne zutun. Stellt Euch nur vor, die Taverne läuft so gut, ich baue jetzt sogar die angrenzenden Pferdeställe zu einem weiteren Schankraum aus! So viel zutun, so viele Pflichten, so vieles ist seitdem auch geschehen.

Nun wollte ich vor der Eröffnung des Anbaus noch einmal nach Siebenhöfen reisen, um meine Freunde dort zu besuchen, zu sehen, ob es ihnen gut geht und Wiedens Luft zu atmen.

Ich lernte auf der Reise neue Freunde kennen. Darunter die zwei Ceriden-Pilger Waldemar und Runa. Auch sie sind derzeit auf dem Weg nach Siebenhöfen. Sie sind beide sehr eifrig, ihren Glauben auszuleben, wie ich merken durfte und ich bin sicher, Ihr werdet sie als gute Ceriden kennenlernen. Als sie hörten, dass ich Euch durchaus kenne, baten sie mich, sie ihnen Euch vorzustellen. Ist das möglich? Ich denke, wir treffen bald schon in Siebenhöfen ein.

Bitte lasst mir eine Nachricht mit einer Antwort zukommen.

Mit fröhlichen Grüßen,

Anka aus Siebenstein

Wirtin in Gergonsmund

Anka unterwegs unter Tage

Es ist so vieles geschehen, seit ich im letzten Jahr die Eröffnung meiner eigenen Taverne in Gergonsmund feierte. Zu selten hat mich die Reiselust hinausgetrieben. Zu viel nahm mich der Tavernenbetrieb in Anspruch. Nun, da sich die Eröffnung bald jährt und ich vor dem Ende der Anbauarbeiten stehe, wollte ich noch einmal auf Reisen gehen, meine Freunde besuchen, von denen ich lange nichts gehört habe und vielleicht neue Freunde kennenlernen.

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Von Hexen, Dämonen und sauber-Männern – Anka in Agnatien – Tag 4

Am nächsten Morgen kletterte ich aus dem Zelt und mir bot sich ein bizarrer Anblick. Herr Ekarius hatte die umgeworfenen Möbel bereits wieder aufgestellt und war dabei, Scherben von einem zerbrochenen Krug zusammenzufegen. Auf der Bank lagen abgeworfene Klauen, auf meinem Tisch neben dem Zelt ein Horn und Zähne. Im ganzen Lager verteilt fanden wir Überreste von einem unbekannten Wesen. Klauen, Hörner, Zähne, aber auch Kleidung. War hier ein Dämon ins Lager eingebrochen, wollte in mein Zelt eindringen, hatte alles verwüstet und sich schließlich vorm Verlassen noch verändert? Wir waren erschrocken!

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Männer, Mädchen, Machenschaften – Anka in Agnatien – Tag 3

Am nächsten Tag wurden sowohl Henna, als auch Herr Heinrich auf Patroullie geschickt. Mir war das nur Recht, auch, wenn unsere beiden Lager dann jeweils einen Kämpfer weniger haben sollten. Henna piesackte mich ohnehin nur ständig und Herr Heinrich war mir auch nicht wohl. So machte ich lieber eine neue Bowle für die verbliebenen Trumländer, Knochenwalder und Dureonen. Mittlerweile waren wir drei wunderbar freundschaftliche Lager geworden und immer saß einer von dem einen bei den anderen.

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Ehrlich währt am längsten – Anka in Agnatien – Tag 2

Zum Frühstück fanden wir uns alle am Tisch ein. Herr Ekarius hatte den Vorsitz und wir reihten uns auf den Bänken ein. Mein Feenrich war immernoch zurückgekommen und ich wurde traurig, doch blieb mir nicht viel Zeit für solche Gedanken. Die Männer hatten sich wohl überlegt, dass sie stärker sind als eine einzelne Frau und piesackten mich, was das Zeug hält. Als es mir schließlich zu bunt wurde, schlug ich einmal kräftig auf den Tisch. „Jetzt ist Schluß. Frühstück ist aus.“ Ich fing an, ihnen die Sachen vor den Nasen wegzuräumen. „Und zack, zack! Jetzt wird aufgeräumt!“ Ich schlug in die Hände und teilte die Aufgaben ein. Sie waren so erschrocken, dass sie keine Gegenwehr leisteten, sondern sofort machten, was ich verlangte.

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