Gerechtigkeit für alle …. Reichen

Liebe Leser

Seit geraumer Zeit werden Leichen gefunden, stets gebrandmarkt mit etwas das wie eine Distel aussieht. Als es sich nur um Huren und Trinker handelte, schien es die Wache nicht zu interessieren. kaum handelt es sich jedoch um einen Bischof der örtlichen Kirche, kommt Bewegung in die Wache. Dabei weiß doch jeder, vor allem die Blinden und Tauben, das Crand Shempert die Kollekte nur in die eigene Tasche gesteckt hat und Bettler eher verprügeln ließ als ihnen etwas zu geben.
Und auch die Frauen waren nicht sicher vor ihm.

Wie auch immer, die Wache untersucht den Tod und da man weiß, wer das Opfer ist, wurde auch sein „Wirkungskreis“ untersucht. Dort fanden sich leuchtend gelbe und schwarze Fäden, die miteinander verwoben waren, wie zu einem Stück Stoff. Als nächstes soll die Wache alle Träger solcher Farben befragen und natürlich auch alle Tuchhändler, an wenn sie solche Stoffe verkauft haben. Aber wer sich auf Trum auskennt, der weiß dass die Auswahl Trägern dieser Farben recht gering ist.

Wir werden das weiter verfolgen, auch wenn die Wache unserem Schreiber schon mit „Folgen“ gedroht hat, sollte weiter darüber geschrieben werden.

Brevon Friede
Schreiber des Wiedener Herolds

Feuer in Siebenhöfen

Am gestrigen Abend brach ein Feuer in der Schreib- und Druckstube des „Das Tagblatt“ aus. Das Feuer griff auch auf 2 benachbarte Häuser über. Der Brand konnte zum Glück schnell gelöscht werden, trotzdem muss das Erscheinen neuer Ausgaben bis auf weiters eingestellt werden. Ob es sich um eine Unfall oder Brandstiftung handelt konnte noch nicht geklärt werden. Eine eingesetze Truppe der Stadtwache untersucht diesen Fall.

Langsam kommen die Räumungsarbeiten in Gang. Der Schutt wird abtransportiert und die neuen Balken bearbeitet. Leider konnten bis jetzt noch keine neuen Erkenntnisse über die Brandursache gesammelt werden. Zum Glück gibt es großzügige Spender, die es ermöglichen eine vorübergehende Bleibe als Schreib- und Druckstube zu nutzen, so das bald wieder mit neuen Nachrichten zu rechnen ist.

Welch ein Skandal!

Erneut schwamm im Hafenbecken von Rosto Nevilla eine Leiche, entblößt, und mit einer durchschnittenen Kehle offensichtlich ermordet. 
Doch diesmal waren die Wachen eifrig dabei Spuren zu suchen, die es nach einigen Stunden im Wasser nicht mehr gab. Der einzige Hinweis, den es zu sehen gab, und ich habe ihn selbst gesehen, war die Distel die in die Brust des Mannes geschnitten worden war. Ob dies vor oder nach dem Tod geschah, kann ich euch nicht sagen. doch ich kann euch mitteilen, das nicht nur die Distel, sondern auch eine kurze Botschaft in den Bauch des Mannes geritzt wurde. Sie lautete: Welch ein Skandal! weiterlesen