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Anonymer Brandbrief gegen Siebenhöfen

Nach dem Abriss des Sonnentempels in Siebenhöfen finden sich Flugblätter folgenden Inhalts:

Alle Gläubigen der Sonne sehen dieser Tage erzürnt auf Siebenhöfener Umtriebe! Brüder und Schwestern Siebenhöfens, wir leiden mit euch ob der Vertreibung aus euren Häusern und ach, der Tempel sogar darniedergerissen von diesen Ceriden. Anonymer Brandbrief gegen Siebenhöfen weiterlesen

Briefliches Ersuchen an den Baron von Champa

An seine Hochwohlgeboren, den Baron Alfried Waag von Champa,

ich war dabei, als vor einigen Monden in Sodemund der heilige Sternenstein vom Himmel und Dank der Klugheit und Tapferkeit der Sense in euren rechtmäßigen Schoß fiel. Daher vermag ich zu bezeugen, dass der Stein nicht alles war, was in jener Nacht den Weg zur Erde fand. Besagter Stein ward nämlich umhüllt von einer mit magischen Symbolen gezeichnete Kruste, ebenfalls aus Stein. Diese Kruste zerfiel in Fragmente, von diesen ein jedes eine besondere Wirkung auf seinen Träger auszustrahlen schien. Eines gewährte seinem Träger zum Beispiele eine unsagbare körperliche Kraft, ein anderes verschloss das Gehör, wieder ein weiteres legte den Atem still. Briefliches Ersuchen an den Baron von Champa weiterlesen

Bericht über den Ersten Pilgerzug nach Welder

Ich möchte den Prioren des Sonnenordens von Champa von meiner Pilgerschaft in die verfluchten Lande Welders berichten, wobei ich mich auf die Angelegenheiten des Ordens beschränken.

Im Gefolge des escadonischen Ignispaladins Alistair Elpidius Kirschenhain begleiteten wir eine Pilgerschaft zum Berge Sonnenblick. Die Ursache der Reise lag im omengleichen Namen des Berges. Das war der Plan, erreicht haben wir den Berg nicht, aber anderes Großartiges und eine neuer Pilgerzug für nächstes Jahr ist in Vorbereitung. Bericht über den Ersten Pilgerzug nach Welder weiterlesen

In einer Kapelle des Sonnenordens von Champa

„Ein irrer Hexenjäger aus dem Westen soll er gewesen sein, sagt man.“

„Ein ehemaliger Ceride, sagt man.“

Die beiden Herren im Hinteren Teil der Kapelle sprechen leise. Müssten sie nicht, denn der Regen wirft sich laut durch das undichte Dach in die Pfützen auf dem Kapellenboden. Ihr Gestus wirkt zugewand. Man weiß sich zu benehmen als Bruder des Sonnenordens von Champa, auch wenn einem etwas nicht schmeckt. Und die Speise, die hier serviert wird, ist ihnen arg unbekömmlich. In einer Kapelle des Sonnenordens von Champa weiterlesen